Alternative für Deutschland: Euro-Rebellen auf Sparflamme
18. Mai 2013, von Johannes Richardt
Die AfD macht den etablierten Parteien Angst. Richtig so, meint Novo-Redaktionsleiter Johannes Richardt. Dank der Anti-Europartie haben wir nun die Debatte über Europa, vor der sie sich drücken wollten. Zu einer echten Alternative für bessere Politik macht das die AfD aber wohl nicht.
Von der Linkspartei bis zur Union treibt die neu gegründete Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) den Parteistrategen die Schweißperlen auf die Stirn.
AUFRUF an von der Quote betroffene Männer und Frauen
16. Mai 2013, von Eckhard Kuhla
Zum Hintergrund: Die Frauenquote ist inzwischen ein genial aufbereitetes Produkt der Medien, initiiert durch eine kleine Lobby-Gruppe von Frauen, konkreter: eine Gruppe der Radikalfeministinnen. Diese Lobby-Gruppe vermittelt fälschlicherweise den Eindruck, dass sie für “die” Frauen spricht, in realiter arbeitet sie nur für den eigenen Macht-Erhalt und -Gewinn. Dafür hat sich die Frauenquote als ein probates Mittel erwiesen.
Die Frauenlobby wurde in den letzten 10 Jahren mit 3-stelligen Millionen-Beträgen gefördert. Mit diesen Fördergeldern installierte sie ihre Infrastruktur, bestehend aus Hunderten von „Frauenbeauftragten“ (später „Gleichstellungsbeauftragten“).
Better Off Out: Immer mehr Briten wollen raus aus der EU
16. Mai 2013, von Michael Klein
Die Kommunalwahlen in England und Wales, die am 4. Mai abgehalten wurden, haben der United Kingdom Independence Party (UKIP) einen großen Zugewinn an Stimmen gebracht. Aus dem Stand hat sich die Partei zu einer lokalen Macht entwickelt und dies, obwohl UKIP nicht in allen Councils eigene Kandidaten zur Wahl gestellt hat.
UKIP vertritt im Vereinigten Königreich eine gut begründete ablehnende Haltung gegenüber der Europäischen Union und hat den Austritt aus der Europäischen Union zum Ziel. Der Anstieg der Stimmen für UKIP ist somit ein Indiz für einen größer werdenden Unmut britischer Bürger gegenüber der EU.
Warum Feminismus nicht links ist (und die Männerrechtsbewegung nicht rechts)
15. Mai 2013, von Lucas Schoppe
„Links=feministisch?“ So ist auf Genderama ein Gastbeitrag des ehemaligen SPD- und Linken-Mitglieds Sven Janssen betitelt.
Janssen geht davon aus, dass eine Männerrechtsbewegung nur erfolgreich sein könne, wenn sie an der „Wurzel des Problems“ ansetze – dass nämlich feministische Positionen nicht einfach Ergebnisse „von intellektuellen Verirrungen“ wären, sondern deshalb erfolgreich seien, weil sie „einen massiven ökonomischen Vorteil für Arbeitgeber oder Finanzeliten“ böten und daher massiv gefördert würden.
US-Psychiater wollen endlich verlässliche Diagnosekriterien
12. Mai 2013, von Michael Klein
Wer derzeit mit einer psychischen Störung diagnostiziert wird, der wird dies in den USA auf Grundlage der Diagnosekriterien wie sie im noch aktuellen DSM IV, dem Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorder, und in Europa auf der Grundlage von ICD-10, der International Classification of Diseases (ICD) festgelegt sind.
Mit beiden Klassifikationssystemen verbinden sich erhebliche Probleme: Die Diagnosekriterien sind subjektiv und weich, die auf íhrer Grundlage erstellten Diagnosen oft nicht verlässlich und zuweilen schlicht falsch. Die subjektiven und weichen Kriterien, die von Psychiatern genutzt werden und die aufgrund ihrer Beliebigkeit jedem Wissenschaftler den Schweiß auf die Stirn treiben, sind über die letzten Jahre unter erhebliche Kritik geraten.
Rot-grüner Beton
12. Mai 2013, von Lucas Schoppe
Vor der Abstimmung über die Frauenquote im Bundestag erregte sich Andrea Nahles über den CDU- Fraktionsvorsitzenden: „Unionsfraktionschef Volker Kauder hat die Frauen in der Union öffentlich aufgefordert, gegen ihr eigenes Gewissen zu stimmen.“
Tatsächlich wollten sich die Abgeordneten der Union, die mit dem Gedanken an eine Stimme für die Einführung von starren Frauenquoten in Unternehmen spielten, auf die Freiheit ihrer Gewissensentscheidung berufen.
Wo steht der Feind? Markus Theunert über Geschlechterpolitik
11. Mai 2013, von Prof. Walter Hollstein
Erinnern wir uns rasch: Im Frühsommer 2012 hatte der Kanton Zürich für seine Gleichstellungsarbeit einen „Männerbeauftragten“ eingestellt: Markus Theunert. Nach rekordverdächtigen drei Wochen war das Arbeitsverhältnis schon wieder aufgelöst.
Wenn Theunert nun ein Buch zur Geschlechterpolitik vorlegt, könnte erwartet werden, dass er dieses persönliche Erlebnis mit der Gleichstellungswirklichkeit in unserem Land kritisch bearbeitet.
Wenn Frauen zu sehr lügen
10. April 2013 von Till Schneider
Seit Erscheinen von "Wenn Frauen zu sehr lieben", dem Frauen-Coabhängigkeits-Bekämpfungsklassiker von Robin Norwood (1986), träume ich davon, selbst ein Buch herauszubringen, dessen Titel am publizitätsträchtigen Wörtchen "Wenn" aufgehängt ist. Motto: Jetzt sage ICH Ihnen mal, was los ist, WENN ... schnallen Sie sich gut an!
Wohl jeder Autor träumt von einem solchen Coup. Aber bevor ich den erforderlichen Buchinhalt zusammenhabe, kann ich ja schon einmal anderweitig einen Wenn-Titel vergeben: Ich stelle hier zwei Artikeln voran, die ich aus dem Amerikanischen übersetzt habe. Höchst bemerkenswerte Artikel - Autorin: Tracy McMillan. Und da hält der Titel tatsächlich, was er verspricht: Wenn Frauen zu sehr lügen - dann kann es ihnen eines Tages passieren, dass jemand sie auffliegen lässt. Jemand aus den eigenen Reihen, der genau Bescheid weiß. Eine Schwester. Das ist hier passiert - siehe unten. Zuvor gebe ich eine Einführung.
Feminismus - so funktioniert er in der schulischen Praxis
10. Mai 2013, von Dr. Andreas Kraußer
Aktuell erreichte uns der beeindruckende Erfahrungsbericht eines Abiturienten. Darin zeigt sich ein Mechanismus von perfektem, arbeitsteiligem Wirken von Feministinnen.
Mit öffentlich inszenierten Aufschreien zu Sexismus und anderen Nichtigkeiten binden Vulgärfeministinnen öffentliche Aufmerksamkeit, während Politfeministinnen, fest etabliert in den Institutionen, unbeachtet von einer breiten Öffentlichkeit Gehirnwäsche betreiben.
Hier der Bericht in leicht gekürzter Form …
Einfach nur Vorträge - und einfach keine Frauen
09. Mai 2013, von Dr. Andreas Unterberger
Ich konnte in den letzten Wochen wieder an einer ganzen Reihe exzellenter, hintergründiger Vorträge und Diskussionen zu wirtschaftlich und außenpolitisch interessanten Themen teilnehmen. Viele Interessierte kamen, hörten zu und lernten dabei viel. Nur eine Gruppe kam nicht: die Frauen.
Obwohl fast alle Veranstaltungen, bei denen ich zuhörte (oder auch mitdiskutierte) frei und gratis zugänglich waren, war ihr Anteil durchwegs kleiner als 20 Prozent, meist sogar unter 10 Prozent.
Diversity Management - wem nützt das?
09. Mai 2013, von Prof. Günter Buchholz
Diversity ist ein Modebegriff, der auch in der Betriebswirtschaftslehre und in der unternehmerischen Praxis eine gewisse Rolle spielt. Aber es ist eine naive Selbsttäuschung oder ein Ausdruck von Einfalt zu meinen, mit diversity sei Vielfalt im Sinne von Heterogenität gemeint. Fragt man, was der Begriff wirklich - und das heißt praktisch - bedeutet, dann stößt man auf eine strategische sprachpolitische Täuschung.
Es fällt auf, dass es immer mehr – meist amerikanische - Begriffe gibt, die entweder unübersetzbar sind (z. B. Gender Mainstreaming) oder auf deren Übersetzung – im Sinne von: Was genau ist damit gemeint? – bewusst verzichtet wird (z. B. doing gender), denn es ist sprachpolitisch gar nicht gewollt, dass hierüber Klarheit hergestellt wird.
Zum Vatertag 2013: Grass als Prophet
9. Mai 2013, von Prof. Adorján Kovács
Sind Frauen die besseren Männer? Mit seiner Erzählung „Vatertag“, Teil des großen Romans „Der Butt“, hat Günter Grass vor über 30 Jahren eine Prophetie zum deutschen Feminismus geschrieben.
Die jüngsten Rankünen der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, zur Durchsetzung der Frauenquote, das Auftreten der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder gegenüber Alice Schwarzer, all dies hat endlich offenbar gemacht, was jedem Beobachter der Emanzipationsbewegung ohnehin schon lange klar war: Es hat eine Änderung der Agenda und vor allem des Vorgehens gegeben.
Weitere Beiträge...
- Neoliberalismus, Emanzipation und Frauenquote
- Bundestagswahl 2013: Wahlkampf in Zeiten des Policy Mainstreamings
- Auf dem Weg in den Quotenstaat
- Freud, Epiktet und die Meinungsfreiheit
- Über feministische Desinformation und Propaganda
- Meine Frauenarbeitsmarktneurose
- Frauenquoten und Statistik-Tricks
- Kollektive Jagd auf einen vermeintlichen Kinderschänder
- Über die kleinen Leute
- Jagd auf kranke Hartz-IV-Empfänger – die Kleinen hängt man …
- Feministische Selbstgespräche, Filterbubbles und die Produktion von Nazis
- Feministische Zensur in Polen














