Haltbar
Massenvergewaltigungen, Versklavung, Gendercide
Von Arne Hoffmann 29. März 2012

Wenn in unserer Gesellschaft Männerrechtler darüber sprechen, wie sie und ihre Geschlechtsgenossen diskriminiert werden, führen sie von der Ausgrenzung der Väter bis zur Jungenkrise gerne Beispiele aus ihrem direkten Umfeld an. Aber ist das nicht ein verengter Blick? Die internationale Perspektive auf die Benachteiligung von Geschlecht geht dabei häufig verloren. Wie sieht es denn in den Staaten unserer Erde aus, die nicht zum vergleichsweise reichen Norden gehören? Wie steht es dort mit Themen wie Massenvergewaltigungen, Versklavung und Gendercide?
Manchmal geschehen Verbrechen, die von solchen ungeheuerlichen Ausmaßen sind, dass die Zeitungen voll damit sein müssten. Und doch lesen wir keine einzige Zeile darüber. Nur wenige Medien brechen aus diesem Raster aus. Man muss lange danach suchen, und an der Mehrzahl der Bevölkerung gehen sie deutlich vorbei. Auf die politische Tagesordnung gelangen sie schon gar nicht.
Die Massenvergewaltigung von Männern ist eines dieser weitgehend tabuisierten Themen. Erst im Verlauf des letzten Jahres konnte dieses Tabu hierzulande zumindest vereinzelt gebrochen werden. So berichtete hierzulande Arne Perras in der Süddeutschen Zeitung darüber. In seinem Artikel heißt es unter anderem:
Männer tauchen als Opfer kaum auf, wie die US-Wissenschaftlerin Lara Stemple von der Universität Los Angeles beobachtet hat. Und das, obgleich sexuelle Gewalt gegen Männer ebenfalls weit verbreitet ist, wie neuere Studien aus Kongo und Liberia zeigen. "Menschen denken gerne in Stereotypen", sagt die Juristin. Wenn es um Kriege geht, werden Frauen stets als schwach betrachtet, sie sind immer und überall die Opfer. Männer hingegen sind stark und aggressiv und folglich die Täter. Dass auch sie zu Opfern werden können, passt nicht in das Schema. Stemple verweist auch auf die UN-Resolution 1325 aus dem Jahr 2000, die zwar einen besseren Schutz von Frauen in Konfliktzonen einfordert, aber nichts über sexuelle Gewalt gegen Männer zu sagen hat.
Wer hierzulande die massive Form von Diskriminierung männlicher Opfer thematisiert, wird schnell entweder in die rechtsextreme Ecke gerückt oder von Genderisten wie Henning von Bargen als psychischen Störfall in einer ansonsten gesunden, weil fast ausschließlich auf die Opfererfahrungen von Frauen fixierten Gesellschaft dargestellt. Zu diesen Störfällen gehören offenbar auch die Aktivisten von Greenpeace, die ebenfalls frech über männliche Opfer berichten, ohne Ilse Lenz oder Henning von Bargen vorher um Erlaubnis gefragt zu haben:
Viele der Männer lebten jahrelang mit ihrem schrecklichen Geheimnis und sind stark traumatisiert. Denn der Einsatz von sexueller Gewalt gegen Männer als Kriegswaffe ist fast überall auf der Welt ein Tabu, das schlichtweg totgeschwiegen wird. Nicht einmal in den internationalen Menschenrechtsgesetzen wird das Thema berücksichtigt: Eine Resolution des Weltsicherheitsrates aus dem Jahr 2000 etwa nennt im Zusammenhang mit sexueller Kriegsgewalt ausschließlich Frauen und Mädchen.
Der meines Wissens erste deutsche Autor, der vergangenes Jahr über dieses Tabuthema berichtet hat, war ich selbst, allerdings nicht auf der Grundlage eigener Recherche in Kriegs- und Krisengebieten sondern im Rückgriff auf einern Artikel, den der britische Guardian über dieses Thema veröffentlicht hatte, The rape of men.
Einige der Inhalte dieses Guardian-Artkels findet man auch in der deutschen Berichterstattung zu diesem Thema wieder. Andere lässt man hierzulande bezeichnenderweise unter den Tisch fallen. Dazu gehört die Schilderung, wie jene politische Bewegung, die Männer als "universelle Täterklasse" zeichnen möchte, massive Lobbyarbeit dahingehend betreibt, ausschließlich über Frauen als Vergewaltigungsopfer zu sprechen.
Ich übersetze hierzu einmal zentrale Passagen des Guardian-Artikels, beginnend mit der Reaktion von Dr. Chris Dolan, dem britischen Direktor des Refugee Law Projects an der Universität Makerere (Uganda) auf die Erkenntnisse Dr. Lara Stemples:
Stemples Erkenntnisse über das Versagen der Hilfsorganisationen sind für Dolan keine Überraschung. "Die Organisationen, die sich um sexuelle und geschlechtsbezogene Gewalt kümmern, sprechen nicht darüber", sagt er. "Es wird systematisch ausgeblendet. Wenn Sie sehr, sehr viel Glück haben, dann widmen sie der Sache am Ende eines Berichts eine Randnotiz. Sie bekommen vielleicht fünf Sekunden a la 'Ach ja, Männer können auch Opfer sexueller Gewalt sein.' Aber keine Zahlen, keine Diskussion."
Als Teil eines Versuches, dies zu verbessern, produzierte das Refugee Law Project im Jahr 2010 die Dokumentation Gender Against Men. Als sie gezeigt wurde, berichtet Dolan, gab es Versuche, ihn zu stoppen. "Gingen diese Versuche von Menschen in wohlbekannten internationalen Hilfsorganisationen aus?" frage ich.
"Ja", antwortet er. "Es gibt unter ihnen die Angst, dass dies ein Nullsummenspiel ist, dass es also einen vorneweg definierten Kuchen gibt, und wenn man anfängt, über Männer zu sprechen, essen diese irgendwie ein Stück dieses Kuchens weg, den andere lange Zeit gebacken haben." Dolan deutet auf einen Bericht der Vereinten Nationen vom November 2006, der einer internationalen Konferenz über sexuelle Gewalt im Osten Afrikas folgte.
"Mir ist als Tatsache bekannt, dass die Leute hinter diesem Bericht darauf bestanden haben, dass die Definition der Vergewaltigung auf Frauen begrenzt bleibt", sagt er und fügt hinzu, dass einer der Spender des Refugee Law Projects, das Holländische Oxfam, sich weigerte, ihm jegliche Spendengelder zukommen zu lassen, bis er versprach, dass siebzig Prozent seiner Klienten weiblich sein würden. Er erinnert sich auch an einen Mann, dem es "besonders übel" ging und der an den Flüchtlingsrat der Vereinten Nationen verwiesen wurde. "Dort sagte man ihm: Wir haben ein Programm für verwundbare Frauen, aber nicht für Männer."
(...) Als ich Lara Stemple deswegen anmaile, schildert sie einen "konstanten Trommelwirbel, dass Frauen DIE Opfer von Vergewaltigungen sind" und ein Milieu, in dem Männer als "einheitliche Täterklasse" behandelt werden.
"Internationale Menschenrechtsgesetze lassen Männer bei allen Maßnahmen aus, die sexuelle Gewalt angehen sollen", berichtet sie weiter. "Die Vergewaltigung von Männern zu ignorieren vernachlässigt aber nicht nur Männer, es schadet auch Frauen, indem es eine Perspektive verstärkt, die 'weiblich' mit 'Opfer' gleichsetzt und dadurch unsere Fähigkeit behindert, Frauen als stark und machtvoll wahrzunehmen. Auf dieselbe Weise bestärkt das Schweigen über weibliche Opfer ungesunde Erwartungen über Männer und ihre vermutete Unverwundbarkeit."
Der Kern des Skandals ist: Wenn als Folge einer jahrzehntelangen feministischen Agitation selbst die Vereinten Nationen "sexuelle Gewalt" inzwischen ähnlich mit "Gewalt gegen Frauen" gleichsetzen, wie sie es auch bei "häuslicher Gewalt" tun, werden die Hilfsgelder für Vergewaltigungsopfer tausende betroffene Männer und Jungen niemals erreichen.
Sie möchten sich als deutscher Männerrechtler gegen diese Einseitigkeit engagieren? Dann rechnen Sie bitte damit, dass die hiesige Gender-Szene sie in fragwürdigen "Expertisen" in einem Atemzug mit Rechtsextremen oder Massenmördern wie Anders Breivik nennen wird – oder wie Henning von Bargen behauptet, dass Sie sich lediglich "als kleiner Junge an ihrer Mutter abarbeiten". Vielleicht ist es doch besser, Sie sind stattdessen ein "großer Junge", der weiter brav die Klappe hält, so wie es Generationen von Männern ja auch erfolgreich eingebleut worden ist?
Englischsprachige Männerrechtler haben inzwischen begonnen, über die skandalöse Einseitigkeit bei der internationalen Opferhilfe zu sprechen. Der Verfasser des Blogs "Toy Soldier" etwa zeigt sich erschüttert darüber, wie sehr Vergewaltigung von Menschenrechtsgrupen als ein Verbrechen gerahmt wird, dessen Opfer nur Frauen werden können:
Das ist einer der Gründe, warum es wenig Berichterstattung über den massenhaften Missbrauch von Jungen in Afghanistan gegeben hat. Er wird immer wieder mal erwähnt, aber es scheint keine Menschenrechtsgruppen zu geben, die ihn wirklich zum Thema machen wollen. Das steht im Kontrast zu den zahllosen Kampagnen der letzten Jahre, mit denen Gewalt gegen Frauen in Darfur und im Kongo gestoppt werden sollte. Unglücklicherweise ist die damit verbundene Botschaft kristallklar: Vergewaltige Jungen und Männer, und niemand kümmert sich darum. Vergewaltige Mädchen und Frauen, und sie erhalten internationale Unterstützung.
In der größten britischen Studentenzeitung, The Mancunion, äußerte sich vor wenigen Wochen Eve Fensom zum Ausblenden männlicher Opfer seitens der Vereinten Nationen:
Wenn Sie durch die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates waten, die mit sexueller Gewalt während militärischen Konflikten zu tun haben, finden Sie den Begriff "genderbasierende Gewalt" unglaublich oft. "Genderbasierende Gewalt" ist einer dieser aalglatten, heimtückischen und politisch aufgeladenen Begriffe, die ihren Mangel an Klarheit mit den zahlreichen möglichen Definitionen wettmachen. Dieser Begriff könnte bedeuten: jede Form von Gewalt, die gegen einen Menschen aufgrund seines Geschlechts ausgeübt wird, aber tatsächlich bedeutet er inzwischen Gewalt, die gegenüber Frauen (und Mädchen) begangen wird, was wiederum sämtliche Formen sexueller Gewalt umfasst.
Die sexistische Wahrnehmung, die Opfern von sexueller Gewalt international zuteil wird, erstreckt sich aber auch auf andere Themen. Eines davon ist Sklaverei. Gut erinnern dürfte man sich etwa an die "40.000 Zwangsprostituierten" die von Alice Schwarzers EMMA und dem Deutschen Frauenrat vor der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland herbeihysterisiert wurden. Vermutlich weil wir in einem "Patriarchat" leben, übernahmen etliche Medien und Politiker diese irrwitzigen Zahlen nur allzu bereitwillig. Da ich aber einer von diesen bösartigen und gemeingefährlich verharmlosenden Männerrechtlern bin, bezeichnete ich diese Angaben schon damals als "wirklichkeitsfremde Horrorzahlen". Tatsächlich konnten sie nicht einmal im Ansatz bestätigt werden, wie Bruno Waterfield, der Brüsseler Korrespondent für den Londoner "Daily Telegraph" rückblickend berichtet:
Letzten Sommer behaupteten reißerische Schlagzeilen, dass 40.000 Frauen von Sex-Sklavenhaltern nach Deutschland geschmuggelt würden, um für Fans der Fußball-WM prostituiert zu werden. Die Wahrheit sieht komplett anders aus. Neu für die Öffentlichkeit freigegebene Dokumente der Europäischen Union enthüllen, dass die deutsche Polizei volle FÜNF Fälle von "Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung" im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft aufdeckte. (...) Im Kontrast zu den Horrorgeschichten über versklavte Afrikanerinnen, Lateinamerikanerinnen, Asiatinnen und Russinnen kamen die fünf aus Ländern, die entweder Mitgliedstaaten der EU sind oder es bald sein würden, alle waren berechtigt, frei nach Deutschland einzureisen, eine Person kam sogar aus Deutschland. Von den anderen waren zwei aus Bulgarien, eine aus der Tschechei und ein weiteres, ungarisches Opfer war ein zwanzig Jahre alter Mann.
Während fünf Opfer unterschiedlichen Geschlechts zu 40.000 versklavten Frauen phantasiert werden, fallen männliche Opfer von Sklaverei in der Geschlechterdebatte konsequent durch das Raster. Besonders deutlich wurde das ein Jahr nach der Weltmeisterschaft in China. Dort wurden Männer von Menschenhändlern ins Land gelockt und zu einer unmenschlichen Schufterei in Ziegeleien versklavt. Der Clou bei der Sache: Einige Täter konnten vor Gericht deshalb nicht belangt werden, weil es nur bestraft wird, wenn man Frauen und Kinder Zwangsarbeit tun lässt. Männliche Opfer solcher Praktiken werden auch hier unter den Tisch fallen gelassen.
Derartiges Unrecht führt bei Ihnen zu Zorn? Dann müssen wir wirklich dringend über Ihre gestörte Mutterbeziehung sprechen! Fragen Sie Henning von Bargen. Ich bin mir sicher, er kann Ihnen einen guten Psychoanalytiker empfehlen, der ergründet, welche frühkindliche Schädigung bei Ihnen dazu geführt hat, dass Sie nicht ausschließlich Frauen als Opfer von Diskriminierung wahrnehmen, und der diese Störung rasch beseitigt, damit Sie wieder ein angepasstes und unauffälliges Mitglied unserer Gesellschaft sein können. Wenn Sie das nicht möchten, ist es aber auch egal: Sie bezahlen Aktionen, mit denen Männerrechtler zum Schweigen gebracht werden sollen, mit Ihren Steuergeldern sowieso.
Kontraproduktiv für Ihr seelisches Gleichgewicht könnte es sein, wenn Sie sich weiter mit derartigen Zuständen auseinandersetzen. Beispielsweise mit Gendercide, also einem Massenmord, dessen Opfer durchgehend demselben Geschlecht angehören. Der weltweit wohl renommierteste Experte für Gendercide ist Adam Jones, Herausgeber des Grundlagenwerks Gendercide and Genocide (Vanderbilt University Press 2004) und Begründer von Gendercide Watch. Diese Organisation macht darauf aufmerksam, dass staatlich angeordnete geschlechtsbezogene Massentötungen in der gesamten Mesnchheitsgeschichte wie in der Gegenwart weit überwiegend Männer zum Opfer hatten und haben. Dieser Punkt werde aber weder von der Politik noch von anderen Menschenrechtlern, noch von der wissenschaftlichen Forschung zur Kenntnis genommen. Gendercide Watch bezeichnet dies als eines der größten Tabus unseres Zeitalters.
Und das trifft zu. Oder wann haben Sie in unseren Medien das letzte Mal etwas über die zahllosen männlichen Opfer von Gendercide gelesen? Eine Perspektive, die nur Frauen als Opfer wahrnimmt, durchdringt unsere Gesellschaft dermaßen penetrant, dass sie mitunter zu extrem bizarren Formulierungen führt. Ein anschauliches Beispiel liefert die Analyse "Frauen und der Völkermord in Ruanda", in der es heißt: "Der Völkermord ist eine weitreichende Tragödie, von der Frauen besonders übel betroffen waren. Sie stellen jetzt 70 Prozent der Bevölkerung, weil der Völkermord vor allem die männliche Bevölkerung ausradiert hat." Derartig absonderliche Logik (Frauen sind besonders von einem Übel betroffen, bei dem hautpsächlich Männer abgeschlachtet werden) ist, wie Adam Jones zutreffend kommentiert, "typisch für den generellen Trend bei Diskussionen über 'Gender' und Menschenrechte, wobei eine überwiegende Opferschaft von Frauen fast schon als Glaubensbekenntnis verwendet wird".
Eine bei manchen Feministinnen beliebte Polemik, um das Sprechen über männliche Opfer zu unterbinden, ist die oft mit großer rhetorischer Selbstgerechtigkeit vorgetragene Auffassung, dass ja in der Regel auch die Täter fast durchgehend männlich seien. Erstens macht dies das Leiden und den Tod keines einzigen männlichen Opfers ungeschehen, zweitens stimmt es in der Regel schlicht nicht, sondern ist nur ein weiterer zentraler Glaubenssatz der feministischen Gender-Ideologie. Im Rahmen dieses Artikels lässt sich schlecht nebenher noch über weibliche Täterschaft sprechen, aber speziell was Ruanda angeht, verweise ich gerne auf die Analyse Rwanda – Not so Innocent – When Women Become Killers. Darüber, dass die ruandische Frauen- und Familienministerin Pauline Nyiramasuhuko, eine der fünf für den Völkermord und Massenvergewaltigungen mitverantwortlichen Frauen, von einem Tribunal der Vereinten Nationen zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, berichtete letztes Jahr sogar Spiegel-Online. Natürlich in aller Kürze, um den auf einseitige Wahrnehmung geschulten Bürger nicht allzu sehr zu irritieren, aber immerhin.
Ob Massenvergewaltigungen, Versklavung oder Gendercide: Beim konsequenten Übergehen männlicher Opfer machen sich Konservative wie Linke gleichermaßen dauerhaft schuldig. Aber das Versagen wiegt schwerer auf der Seite der Linken, die mit Lippenbekenntnissen zur weltweiten Gleichheit und Gerechtigkeit ohne das Ansehen von Geschlecht in der politischen Arena um Wähler wirbt. Es wird eine der Aufgaben einer linken Männerrechtsbewegung sein, dieses Versagen aufzuarbeiten.
Ob es tatsächlich dazu kommen wird, ist eine andere Frage. Die Männerrechtsbewegung hat derzeit schon alle Hände voll damit zu tun, sich um die Unsäglichkeiten vor der eigenen Haustür zu kümmern. Die Blockaden durch einen verbunkerten Feminismus sind hierzulande genauso stark wie international. Das Bundesforum Männer hätte durch jährliche staatliche Finanzierng in sechsstelliger Höhe ausreichend Finanzkraft, um die geschilderten Probleme anzusprechen, kann sich aber kaum dazu aufraffen, sich ähnlich engagiert um Männer zu kümmern, wie AGENS und MANNdat dies tun. Letzere Gruppen ignorieren inzwischen sogar diverse Verleumdungsversuche, statt juristisch dagegen vorzugehen, weil dies wertvolle Zeit kosten würde, die dann beim Einsatz für benachteiligte Männer fehlt. Währenddessen polemisiert aktuell Alice Schwarzers EMMA: Wenn Menschen- und Bürgerrechtler beiderlei Geschlechts sich jetzt auch um männliche Opfer zu kümmern beginnen, vergifte dies das Verhältnis zwischen den Geschlechtern: "Durchgeknallte Frauenhasser" sähen lediglich "ihre Macht ist in Gefahr. Um sie zu halten, scheinen sie zu allem entschlossen ..." Als Folge dieser Propaganda reagiert die Leserschaft der EMMA erwartungsgemäß mit "Angst".
Der Weg, bis auch männliche Opfer dieselbe Unterstützung erhalten werden wie weibliche, ist lang und der Widerstand ist massiv. Er rangiert vom Gunda-Werner-Institut bis zur Heinrich-Böll-Stiftung, von Andreas Kemper bis zu Thomas Gesterkamp. Bei vielen Männerrechtlern erzeugen diese Gruppen und Personen deshalb nur noch Verachtung. Viele sagen aber auch mit unserem neuen Bundespräsidenten Gauck: Euer Hass ist unser Ansporn. Wer es einfach haben will, sollte nicht ausgerechnet Männerrechtler werden.





Kommentare
Abwegig finde ich es dann, zu meinen, man könne hier von außen mirnichtsdirnichts feststellen, dass der an Buben und Männern angerichtete Schaden durch Männer ohnehin viel größer sei als der durch Frauen angerichtete Schaden. Davon abgesehen, dass mich das sogleich an Kafkas "Vor den Toren zur Hölle" und somit an tiefsten Respekt vor den Schmerzen der anderen denken lässt, finde ich es auch bemerkenswert, welchen Preis manch einer gerne für die Frau=Universalopfer-Idolo gie zu zahlen bereit ist: nämlich Selbstdiskriminierung ("Wir Frauen sind nicht nur zu schwach, sondern auch zu dumm gewesen, uns zu wehren, die ganzen letzten zehntausendmillionen Jahre über"). Mit der Einstellung gewinnt freilich niemand einen Blumentopf.
@ Edgar: die Basisthese, dass der Feminismus irgendwelche Probleme für Männer verursacht hat ist nicht abwegig, sondern zunächst mal zu prüfen. Zumindest, wenn man es wissenschaftlich machen möchte. Nimmt man sich nun allein schon die wesentlichen Grundzüge des Feminismus zu Herzen - eine als De-Privilegierung der Männer ausgegebene Gleichberechtigung herzustellen - so sagt man mit der Aussage "Benachteiligungsthese der Männer ist lächerlich" zwei Dinge:
1. der Feminismus hat überhaupt nichts gebracht, er hatte keine Wirkungen auf Männer usw.
oder
2. der Feminismus hat etwas bewikrt, hat aber nicht auf die Männer gewirkt und damit sein Kernziel verfehlt.
Wahrscheinlich wollten Sie beides genau nicht sagen.
Das keines der gegenwärtigen Probleme etwas mit einer Abneigung gegen Männer zu tun haben könne, halte ich persönlich aber für eine ausgemachte MickeyMaus-These. Die Annahme nämlich, es gäbe so etwas nicht (sowohl allgemein in der Gesellschaft wie unter Feministen im besonderen), spottet jedem tieferen Verständnis von Geschichte ("Flintenweiber") und Gesellschaft, mithin allem, was man allgemein als Erkenntnisse der Anthropologie bezeichnen könnte. Irre und Verstiegenheit gab es zu allen Zeiten in allen Gruppen und Individuen. Denn irren ist bekanntlich menschlich. Dagegen ist auch eine noch so benachteiligte Gruppe von Menschen nicht allein deswegen immun, weil sie so benachteiligt ist, im Gegenteil, je prekärer die eigene Existez geführt werden muss, umso anfälliger ist man fürs Irrewerden, für das den-Boden-unter-den-Füßen -verlieren, für das Abheben vom Teppich. Im Übrigen wäre solche eine Eigenschaftszuschreibung als unfehlbares Wesen selbst ein klassischer Fall positiver Diskriminierung, die aufgrund ihrer Subtilität gerade besonders gefährlich sein kann ("Gib ihnen ein bisschen edles Brot, aber klau ihnen den Bauernhof, denn sie haben ihn nicht verdient, die Untermenschen" aka: "sag ihnen, natürlich sind seien sie unfehlbar und dann setz sie vor die Tür"). Bestimmten Menschen Irren und Verfehlung absprechen zu wollen ist gerade das unmenschliche, das man tun kann, da man sie ihrer möglichen Wahrheit entkleidet und damit ihrer Menschlichkeit. Viele große Dichter haben an der einen oder anderen Stelle verlauten lassen, dass sie nicht die besondere Güte oder die besondere Boshaftigkeit der Menschen so interessant finden, sondern dass beides in ein und demselben Wesen steckte, nötigte sie zu Ekel und Hochachtung und daher zu ihrer Dichtung. Diese "Definition" des Menschen als gleichzeitig herzensgut und abscheulich grausam gilt auch heute noch. Und zwar für alle. Bei manchem Feministen kann man bisweilen den Eindruck haben, sie wollten diese anthropologischen Grundwahrheit des auch-abgrundtief-Bösen den Frauen nun absprechen. Was ebenso falsch ist wie das Gegenteil, also das Absprechen aller möglichen Güte. Es ist falsch, weil es unwahr ist.
Was aber auch heute noch gilt: Diskussionsabstinenz und hartnäckige Weigerung, die Position der anderen zumindest im Verstand sich selbst nachzubilden, wurden über kurz oder lang in der Geschichte bisher folgendem Schicksal zugeführt: Hochmut kommt vor dem Fall. Zu meinen, man könne mit noch so guter Absicht keine Flurschäden anrichten (zb Frauenbevorteilung führt zu Jungenbenachteiligung) ist schlicht sehr einfältig und nicht weise.
Meiner Ansicht nach ist dies das Problem des Feminismus, dass er inzwischen quasi stehen geblieben ist. Es kommt nichts neues mehr. Der "Impact" der meisten feministischen Publikationen bleibt ausserhalb der "Ingroup" zumeist völlig aus (bedeutende, breit rezipierte Publikation innerhalb der letzten 10 Jahre? innerhalb der letzten 20 Jahre?), denn jene wirken inzwischen wie aus allseits bekannten Bausteinen zusammengesetzte Versicherungsmeldungen ("Das gegnerische Patriarchat führte dazu, dass....daher in der Folge unterdrückt worden sind seit tausende Jahren....wodurch hiermit ein Schadensersatzanspruch gestellt wird....Gleichstellung, Quote....Gewalt ist männlich, daher besonderer Bonus..."), nicht aber mehr wie sich an der realen Welt abarbeitendes Denken. Dies äußert sich in einer unglaublichen Eintönigkeit, ja Farblosigkeit der Texte selbst, in denen wiederholt wird, was in den 80igern wahr war und auch revolutionär. Es wirkt sozusagen altbacken, eingeschlafen, eben stehengeblieben. Dies deswegen, weil es sich gar nicht mehr kritisch über seine eigenen Leitwerte auseinandersetzt, sondern diese schlicht als immer schon mitgemacht voraussetzt, so als ob die Herstellung von positiven Werten im Alleingang nebenbei gschehen könne. Einer der momentan zur Debatte stehenden dieser Leitwerte ist Gerechtigkeit und Gleichheit vor dem Gesetz. Nachdem die letzten Jahrzehnte niemand bezweifelte, dass Frauen hier benachteilgit sind und daher niemand großartige Anstalten gegen den Feminismus in diesem Punkt gemacht hat, wird dies nun ein internationales Thema. Und anstatt nun also das eigene Verhältnis zur Gerechtigkeit neu zu überprüfen, sagen viele Feministen nun, dies sei ein "Backlash", bedingt durch die patriarchale Struktur usw.. Sie sagt damit 1. wir hatten gar keine Wirkung, denn von uns kann der "Backlash" nicht kommen und damit 2. wir haben überhaupt nichts erreicht.
Dies ist zunächst gegen das Schaffen der Vorkämpferinnen total respektlos, zweitens ist es einmal mehr positive Selbstdiskriminierung. Der Streitpunkt der Gereechtigkeitsfrage wird so schön umgangen. Dies ist aber gerade der historische Fehler.
Aber etwas viel schlimmeres und in meinen Augen das allerschlimmste ist dem Feminismus inzwischen passiert: er hat jeden Bezug zur Klassenhaftigkeit der Gesellschaft verloren, jede mögliches Leid als ursächlich aus dem Klassenkampf hervorgehend zugunste einer Ursächlichkeit im Geschlecht völlig beiseite gelassen. Der Feminsismus weiß nichts mehr von Klassen, er kennt nur noch Vagina und Penis. Dies kommt mit der Frauenquote für miliardenschwere Unternehmen zum Ausdruck. Keiner normalen Arbeiterfrau wird das irgendwas nützen. Auch keinem Arbeitermann. Keiner Krankenschwester, keiner Erzieherin, keiner Köchin. Sondern diversen Madames von und zu mit Millionenvermögen. Die "gläserne Decke" wurde dementsprechend nie als klassenbedingt analysiert. Diesen Aspekt von "Frauenunterddrückung und Klassenkampf" den Institutionen geopfert zu haben, war einer der größten Dummheiten überhaupt.
Ich hoffe ja inständig, dass die Männerrechtsbewegung, die diesen Aspekt bisher noch kaum beleuchtet hat, ihn baldigst einmal aufgreift. Nichts determiniert so sehr wie die Klasse, der man entspricht. Selbst das Geschlecht verblasst hier wie fahler Mondschein angesichts dessen, was im Namen der Klassenprivilegien schon alles getan worden ist. Ich würde zuletzt behaupten, dass der Feminismus eben deswegen als stehengeblieben zu bezeichnen ist, weil er eben jenen Klassenaspekt veräußert und verkauft hat zugunsten einiger putziger und sehr weniger wirklicher Verbesserungen. Er hat sich kurz gesagt hinters Licht führen lassen, die eigene Geschichte (den Beginn machten nicht Adelsfrauen, sondern Proletarierfrauen!) verkauft für ein Linsengericht.
So lange, wie der Feminismus diesen Fehlgriff nicht eingesteht und hernach darüber diskutiert und nachdenkt, so lange kann ich den Feminismus nur etwas müde belächeln bzw. genauer gesagt belächle ich das, was vom eigentlichen Feminismus als geschichtlich verwurzelter Bewegung heute noch übrig ist. Dies meine ich mit Blick darauf, man könne mir nun Frauenhass oder Verachtung des Feminismus vorwerfen. Nichts ist weniger der Fall, denn diese Bewegung hat sich so im establishment eingenistet und mit den bestehenden Klassenverhältnissen arrangiert, dass eben für Verachtung und Hass gar nicht mehr genug Leuchtkraft von ihm ausgeht, sondern eben nurmehr müdes Lächeln angesichts einer weiteren historisch einst hoffnungsträchtigen Bewegung, die nur noch das matte, ausgewaschene Abziehbild der revolutionären Bewegung von einst darstellt und deren Fähigkeit Kommunikationen zwischen verschiedensten Welten zu stiften der der Berliner Mauer inklusive Selbstschussanlagen gleicht.
Andere Frage
Warum nutzen Mütter das Vertrauen ihrer Söhne und auch Töchter aus, um diese zu Missbrauchen?
und erzähl nun nicht das es das nicht gibt!
Also!!!! Antwort
Warum tun Frauen das Kinder an?
Warum vergewaltigen Frauen????
danke für deinen tollen Artikel. Ich bin noch etwas gerührt über das Thema, wie auch sehr traurig über die Diskriminierungen und Beleidigungen durch zwei anschließenden Kommentare.
Opfer von jeglicher Gewalt benötigen Verständnis, Anteilnahme und Respekt.
Keine weiteren Traumatisierungen.
Vergewaltigungen, sexualisierte Gewalt sind für Kinder das schlimmste Trauma.
In meinem Studium lernte ich, dass gerade Jungen die bevorzugten Missbrauchsopfer sind. Gerade weil sie nicht "weinen dürfen". Dass später daraus Biografiedramen werden, die vom Opfer zum Täter sich verschieben, bleibt die Schande der fehlenden Therapie und der Arroganz zu verstehen, dass auch das ganze Leben von Jungen bzw. Männer dadurch zerstört wurde. Aber die haben dann ADHS und gestörte Impulskontrolle und sind dann einfach nur "gestört in ihrem Sozialverhalten bzw. später Verbrecher"
Ich habe mind. 3 Männer in meinem Bekanntenkreis die Vergewaltigt wurden als Kind und auch einer als junger Mann. Ihr Leidensweg bewegt mich bis heute.
Ich wünschte mir, Gewalt egal welche würde Weltweit einfach verboten sein!
Wie auch die Diskriminierung und Beleidigung von Opfern.
Für mehr Anerkennung und Achtung, Gleichwertigkeit.
Herzliche Grüße
aber von wem???
genau von männern!
männer werden von männern vergewaltigt.
es ist allzu lustig wie sich männer bei feministen ausheulen das sie doch auch ofer sind!
ja dann macht doch endlich etwas.
darauf warten feministinnen schon seit jahrhunderten dass männer endlich aufstehen und gegen gewalt sind. das wird doch mal endlich zeit.
niemand hat probleme damit männenrn auch als opfer anzuerkennen jedoch sind meistens die täter männlich!!
das ist ein fakt.
tut doch endlich mal was dagegen!
männer sind opfer frauen sind die opfer der opfer!
ich konnte mich vor einer vergewaltigung retten wurde mehrmals schon sexuell belästigt (seit mein 12. lebensjahr) ich kenne keine frau die noch nie sexuell belästigt wurde...
jede 3 bis 5 frau auf dieser welt wird vergewaltigt.
keiner bestreitet dass männer auch opfer sind aber wer sind die täter????
ps. in jedem land der erde machen männer mehr selbstmord als frauen. auch in saudi arabien iran afghanistan. china ist das einzigste land der erde wo frauen mehr selbstmord machen. mensch das patriachat scheint ja das richtige paradies für die männer zu sein ^^
pps. frauenrechte gibt es weil am anfang frauen nicht als mensch galten.
l'homme (franz. mann) war das wort für mensch und frauen durften sich nicht darauf beziehen. olympe hatte es aufgedeckt sie wurde für verrückt erklärt und musste mit ihrem leben bezahlen.
man (engl mann) war das wort für mensch.
mankind menschheit.
ich würde alles dafür tun in einer welt zu leben wo es keine frauenrechte braucht wo eine frau ein gleichwertiger mensch ist. wo es menschnerechte gibt und jeder mensch darf sich darauf beziehen. männer haben mit dieser systematischen isolation und abwertungc der frauen angefangen und jetzt heulen sie wenn man es kritisiert....
und natürlich gibt es eine jungenkrise jeder sagt ihnen sie sind stärker (also auch emotional....) und besser. dann kommen sie in die pubertät und schwubs realisieren sie neee die frau hat die ganze ''macht'' über mich. er realisiert das er als mann schwanzgesteuert ist und merkt das er durch seine sexuelle bedürftigkeit abhängig ist. aber jaaa wir frauen haben ja so eine macht so einen vorteil das wir sexobjekte sind und dass männer denken sie hätten das recht das frauenfleisch so oft wie sie wollen sexuell zu konsumieren..... was für eine macht was für ein vorteil als sexhülle wahrgenommen zu werden und nicht als mensch mit einer psyche.
bitte wieso vergewaltigt ihr?
finde ich sehr gut dass ihr darüber spricht (eig wollen das männer ja nicht) vllt hört dann diese vergewaltigungskultur dann endlich auf. macht weiter und seid gegen vergewaltigung das ist ja mal der erste schritt.
ist ein mensch glücklich wenn er abhängig auf das unglück anderer menschen ist? ist ein mensch glücklich und frei wenn er es nötig hat andere menschen wie hunde zu behandeln?
"männer sind opfer das bestreitet niemand!"
Über die in dem Artikel dargelegten Informationen wird in den Medien gewöhnlich selten berichtet. Deine Aussage, dass niemand bestreitet, dass auch Männer Opfer sind, erscheint mir daher nicht zutreffend.
Ich würde vermuten, dass die meisten Menschen in Deutschland von den in dem Artikel dargestellten massiven Menschenrechtsverletzunge n an Männern noch nie etwas gehört haben.
Findest Du es nicht wichtig, dass möglichst viele Menschen über dieses Thema informiert werden?
"darauf warten feministinnen schon seit jahrhunderten dass männer endlich aufstehen und gegen gewalt sind. das wird doch mal endlich zeit.
niemand hat probleme damit männenrn auch als opfer anzuerkennen"
Von radikal-feministischer Seite wurden die Opfer männlicher Genderzide sogar offen verhöhnt. In der faschistischen, zu Unrecht als Satire verharmlosten Hetzschrift von Valerie Solanas "Scum-Manifest - Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer", einer in radikal-feministischen Kreisen bis heute verbreiteten Schrift, wird ausdrücklich zu Genderziden an Männern aufgerufen.
Selbst die männlichen Opfer des Holocaust werden in dieser Schrift noch verhöhnt, in dem dort ausdrücklich "Gaskammern für Männer" gefordert werden.
"es ist allzu lustig wie sich männer bei feministen ausheulen das sie doch auch opfer sind!"
Soll dieser Satz ein Plädoyer für die traditionellen Geschlechterrollen sein? Männer dürfen nicht weinen, sondern sollen hart, stark und gefühllos sein und sich gefälligst nicht beschweren. Frauen dürfen heulen, wenn sie verletzt werden, Männer nicht.
Ist es das, worauf Du hinaus wolltest?
"jede 3 bis 5 frau auf dieser welt wird vergewaltigt."
Vergewaltigung ist ein fürchterliches Verbrechen und jedes Vergewaltigungsopfer, egal welches Geschlecht, verdient unser Mitgefühl und unsere Unterstützung.
Zu Deinen Zahlenangaben würde ich allerdings erst mal gerne die wissenschaftlichen Belege sehen. Was ist die Quelle dieser Behauptung? Wie sind die Daten erhoben worden? Welche Definition von Vergewaltigung ist hier verwendet worden?
"bitte wieso vergewaltigt ihr?"
Zu suggerieren Männer seien allgemein Vergewaltiger ist eine Formulierung auf dem gleichen Niveau wie "Schwarze sind kriminell". Mit undifferenzierten, pauschalisierenden Formulierungen solcher Art beginnt der Sexismus und Rassismus. (Für Sprüche wie "Frauen sind Parasiten" gilt dies selbstverständlich genauso.)
"und natürlich gibt es eine jungenkrise jeder sagt ihnen sie sind stärker (also auch emotional....) und besser."
Was mit Jungenkrise wirklich gemeint ist, kannst Du in den folgenden Texten nachlesen. Man kann nur hoffen, dass Du nicht so kinderfeindlich bist, dass Dir die realen Benachteiligungen von Jungen völlig scheißegal sind. Nicht nur Frauenrechte und Männerrechte, auch Kinderrechte sind wichtig.
www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,612997,00.html
sciencefiles.org/2011/05/23/jungen-werden-im-deutschen-schulsystem-benachteiligt/
www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,383709,00.html
www.welt.de/gesundheit/article13405748/Die-Gesundheit-von-Jungen-wird-vernachlaessigt.html
www.faz.net/aktuell/politik/inland/ritalin-gegen-adhs-wo-die-wilden-kerle-wohnten-11645933.html
aber von wem???
genau von männern!"
und
"männer sind opfer frauen sind die opfer der opfer!"
Mit anderen Worten: Männer sind die Wurzel allen Übels.
Ihr Kommentar ist ein Witz.
(Trotzdem danke an Leszek, der ihn ernst genommen und toll geantwortet hat.)
In Grunde ist es ein Schlag ins Gesicht des Lebens, denn es kennt so viele derer, niemals nur Bezogen auf die Menschheit. Gut, das ganze mag für die meisten ja wirken wie eine Binse, da doch die Probleme so sehr vor der eigenen Haustüre liegen mögen.
Irgendwann, ja es war irgendwo in der Antike, mit Sicherheit war dies nicht in antiken Griechenland, die Menschheit gab es schon zuvor, prägte sich das Bild, innerhalb welchen die Frauen den Männern folgten.
Männer entschieden den Lauf der Dinge, die Frauen folgten.
Dies ist ein Bild aus einer Zeit, wo Menschen nicht dadurch ihr Überleben sicherten, in dem sie besondere geistige Leistungen hervorbrachten. Zu der Zeit galt vielmehr Stärke als überlebenswichtige Tugend.
die antiken Griechen dann, welche als eine der ersten höheren Kulturen galten, (es gab auch zuvor schon Hochkulturen, da waren die Griechen sicher nicht die ersten!)
gelten noch für uns heute als Philosophen der damaligen Zeit und versetzen und auch heute noch oft in Staunen.
Sie haben auch mit Sicherheit die Frage der Menschlichkeit gestellt, so wurden zum Beispiel Sklaven oft verhältnismässig gutmenschlich behandelt, was zu der Zeit nun wirklich nicht üblich war.
Ich bin mir darüber hinaus aber auch sicher, daß niemand von uns mit einen der damaligen Sklaven derer Leben tauschen würde.
Fakt ist, um beim Beispiel "Sklaverei" zu bleiben, diese gibt es in unserer heutigen Zeit noch so wie damals, und es ist unumstritten das es diese Weltweit in schlimmeren Ausmass gibt, wie je zuvor.
Hier in unseren Land aber, ist sie ersatzlos gestrichen, abgeschafft, verboten und steht unter harter Strafe.
Das Unrecht, welches ein Mensch angetan wird, in dem ihn seine Freiheit genommen wird in Tausch gegen Sklaverei, wird so nur mehr Deutlich.
zum Glück gibt es hier kaum noch Grund zur Diskussion.
aus dieser Antiken Welt, aus welcher die Sklaverei stammt, herscht auch das Bild das hier einige von der Frau haben!
Es ist sicher auch so! das in vielen Teilen der Welt, die Frau noch immer in kläglichen Verhältnis zum Manne stehen
hier in unseren Land gilt dieses Bild aber nicht mehr!
Die Frau ist vor Gesetz dem Mann absolut gleichgestellt
da wo physiologische Unterschiede bestehen, werden diese Abgewogen und entsprechend bewertet in Form von Gesetzen ausgesprochen.
Ich will auch nicht auf absurde Auswüchse eingehen, die mit den Gleichberechtigungsprozes s einhergehen, wo plötzlich Frauenquoten gefordert werden, z.B. in Berufen wo Frauen physiologisch schon nicht geeignet sind.
Ich finde es absolut verhöhnend, wenn jene "Feministinnen" hingehen und laut kund tun, das Männer nicht Opfer von Gewallt sein können
Gleichbereichtigung ist kein endlos auszuführender Krieg, sondern ein Prozess, der irgendwann sein natürliches Ende hat
das sollte bei jeglicher Bewertung beachtet werden.
Gleichbereichtigung ist ein Absolutzustand, es gibt kein Zustand der da heisst, "Gleichbereichtigter"
niemand ist da in Ziel, gleichberechtiger als ein anderer, das wäre ja auch paradox
Männer sind oftmals genau so wie Frauen Opfer von Gewallt, und auch wenn es manche Frau hier nicht hören mag, viel zu oft sind sogar die Frauen die Täter!
Ihr als Frauen habt absolut nicht das Recht dazu euch von dieser Tatsache freizusprechen, zum Zweck einer Profilierung der Frau, die dahingeht, das ja eh alle Frauen besser sind als Männer
damit begeht ihr nämlich den nächsten absurden Schritt in Prozess der Gleichberechtigung,
Ihr diskriminiert hier absolut zu Unrecht, die Männer in unserer Gesellschaft, welche ihr stetik als Täter darstellt, (Täter = Schweine = Perverse = Ungerechte u.s.w.)
Ich persönlich stehe absolut für Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft
darüber hinaus stehe ich auch für Schutz den Schwächeren gegenüber, so das jeden Menschen gleiche Chancen zukommen. So das sich unsere Gesellschaft in freien Zügen Entfalten kann.
Mit wem ich aber niemals Diskutieren werde, sind jene Menschen, die Gleichberechtigung fordern, damit aber das groteske Absurduum fordern, für sich mehr Rechte zu erhalten um da heraus einen absoluten Vorteil zu bekommen, gegenüber den vermeintlich als gleichberechtigt Bezeichneten!
Hier wird keine Gleichberechtigung gefordert, sondern eine klare Unterdrückung
und da bin ich absolut Gegen
Dies wurde in deinen Beitrag absolut deutlich!
echte Gleichberechtigung findet nicht nur in den Köpfen der früheren Agressoren statt, sondern auch in den Köpfen der früheren Opfer.
Leute!
Ich bin heute so wenig für die Greueltaten und Ungleichberechtigung der Frauen veranntwortlich wie für die Greueltaten meiner Grossväter in 2. Weltkrieg!
Auch werde ich mir aus solchen keine Komplexe einreden
Es ist auch nicht Recht von euch, zu Versuchen, den Männern Unrecht einzureden, welches sie nicht begangen haben!
Genau so wenig müssen Sich Männer dafür Entschuldigen
wenn sie als Kind ein Opfer von Gewallt wurden
ob die Gewallt nun von von einen Mann oder eine Frau ausging, spielt doch überhaupt keine Rolle
eine Tatsache ist, das Männer genau so Opfer sein können, wie Frauen
daran gibt es nichts zu diskutieren
deinen Punkt den du somit ansprichst, ist also in der Richtung, als absolut absurd anzusehen und zeugt von Unreife ebend des Prozesses gegenüber, welchen wir "Gleichberechtigung" nennen
Schäm dich für deine absurde Aussage gegenüber Männer
zu dem Denken, Feminismus als Bewegung könne keine negativen Auswirkungen haben, sei die Frage nach der Bezeichnung derjenigen historischen Bewegung erlaubt, die stets für das Gute eintrit und NIE Böses schaffen könnte, sei gefragt, sei gefragt, wie jene Ideologie heißen könnte, die nicht vereinnahmt werden könnte von gegen sie gerichtete Strömungen, sei gefragt, woher sich eine nur aus Menschen zusammengesetzte Bewegung dagegen schützen könnte, nicht historisch wirksame Fehler zu begehen (aus Versehen oder mit Absicht).
Jede Gruppe und jede politische Bewegung hat alles Potential in sich, um der eigene Ruin zu sein. Weil nur zwei Dinge unendlich sind.
wenn das nicht Feminismus pur ist!!
Es geht um Menschen die vergewaltigt werden von jenen Menschen die Stärker sind als sie selbst
Frauen sind stärker als ihre Kinder, also, vergehen sie sich an denen.
Oft genug aber sind Frauen auch stärker als ihre Männer, und dort kommt es auch vor, dass Frauen die Männer vergewaltigen
Deine Anschauung vom Mann ist einfach nur Absurd
Du wirkst auf mich manchmal einseitig und undifferenziert.
Es gibt auch Frauen als Täterinnen bei sexueller Nötigung sowie bei sexuellem Mißbrauch.
Lies doch z.B. mal die folgenden Artikel:
www.news.de/gesellschaft/855088862/wenn-maenner-zum-sex-gezwungen-werden/1/
www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1375521/
Sowas wird vom Mainstream-Feminismus leider gerne verschwiegen und geleugnet, weil es nicht zum Patriarchatsdogma passt.
- dass der von dir demonstrativ verlinkte Artikel Henning von Bargens kein einziges der in meinem Beitrag angesprochenen Themen – Gendercide, Versklavung und Massenvergewaltigungen männlicher Opfer – anspricht
- dass die Kritik am Feminismus, der für die fehlende Unterstützung männlicher Opfer (wie oben dargelegt) hauptverantwortlich ist, im Umfeld von Henning von Bargen & Co. immer noch tabu ist und stattdessen mit unterirdischen Anfeindungen beantwortet wird,
- dass der Feminismus sehr wohl eine massive Ursache für die erst in den letzten Jahrzehnten entstandene Jungenkrise darstellt,
- und dass die Männerrechtsbewegung sämtliche Diskriminierungen von Männern anspricht, nicht nur diejenigen, die dem Feminismus entsprungen sind. Dem Feminismus machen wir allerdings den Vorwurf, nur das weibliche Geschlecht als Opfer zu propagieren, um die man sich kümmern sollte, und eine einseitige Geschlechterpolitik durchzusetzen.
Schon die Basisthese der Männerrechtler, dass die wesentlichen Probleme von uns Männern vom Feminismus verschuldet seien, ist ein wenig lächerlich. Von Militär(dienst), über Gewalt gegen Männer (die meist und heftiger von anderen Männern ausgeübt wird), über Gesundheits- bis hin zu Schulproblemen hat kaum eines seine Ursache im Feindbild der Antifeministen.
Und ernsthaft Widerstand gegen die Thematisierung von Männerproblemen ausgerechnet von "Gunda-Werner-Institut bis zur Heinrich-Böll-Stiftung" festzumachen (tautologisch, weil ersteres ein Institut von letzterer ist), was soll man da sagen? Das dort angeschlossene "Forum Männer" behandelt viele der probele seit mehr als 10 Jahren (und hat sogar - leider, vielleicht - auch mal MannDat-Vertreter und Gerhard Amendt eingeladen. (Nur mal einer von vielen möglichen Links, der auch nochmal die Diffamierung in obigem Artikel klarmacht: www.gwi-boell.de/downloads/WS-8_vonBargen_Militaer.pdf).
Aber so sind sie, unsere "Männerrechtler": Wenig Ahnung, immer voller Aggression. Und da könnte man mal mit Hoffmann sagen: Bei vielen "erzeugen diese Gruppen und Personen deshalb nur noch Verachtung. Viele sagen aber auch mit unserem neuen Bundespräsidenten Gauck: Euer Hass ist unser Ansporn."
und dein Beitrag ist natürlich ohne Verachtung geschrieben worden, und ohne verhöhnung, und ohne absurde Beleidigung
natürlich spielten Aggressionen bei deiner Aussage, keine Rolle,
Du bist die Harmonie selbst
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