Lebbar

Umsicht, Halt, Geborgenheit
von Hirten, Hütern, Kümmerern
und allen, die sich sorgen

US-Psychiater wollen endlich verlässliche Diagnosekriterien

12. Mai 2013, von Michael Klein

Wer derzeit mit einer psychischen Störung diagnostiziert wird, der wird dies in den USA auf Grundlage der Diagnosekriterien wie sie im noch aktuellen DSM IV, dem Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorder, und in Europa auf der Grundlage von ICD-10, der International Classification of Diseases (ICD) festgelegt sind.

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Mit beiden Klassifikationssystemen verbinden sich erhebliche Probleme: Die Diagnosekriterien sind subjektiv und weich, die auf íhrer Grundlage erstellten Diagnosen oft nicht verlässlich und zuweilen schlicht falsch. Die subjektiven und weichen Kriterien, die von Psychiatern genutzt werden und die aufgrund ihrer Beliebigkeit jedem Wissenschaftler den Schweiß auf die Stirn treiben, sind über die letzten Jahre unter erhebliche Kritik geraten.

Einfach nur Vorträge - und einfach keine Frauen

09. Mai 2013, von Dr. Andreas Unterberger

Ich konnte in den letzten Wochen wieder an einer ganzen Reihe exzellenter, hintergründiger Vorträge und Diskussionen zu wirtschaftlich und außenpolitisch interessanten Themen teilnehmen. Viele Interessierte kamen, hörten zu und lernten dabei viel. Nur eine Gruppe kam nicht: die Frauen.

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Obwohl fast alle Veranstaltungen, bei denen ich zuhörte (oder auch mitdiskutierte) frei und gratis zugänglich waren, war ihr Anteil durchwegs kleiner als 20 Prozent, meist sogar unter 10 Prozent.

Arme Jungs!

14. März 2013, von Monika Ebeling, zuerst erschienen bei Geschlechterdemokratie

Er ist gerade mal 20 Jahre alt und schon ein ´geschlagener´ Mann.

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Seine Stimme ist ruhig und sanft. Eher bedächtig abwägend formuliert er seine Sätze. Vorsichtig tastet er sich mit seinem Anliegen voran und argumentiert dabei doch klar und nachvollziehbar. Ich entdecke in seinen Aussagen Gemeinsamkeiten mit meinen Erfahrungen und freue mich einem Mann zuhören zu können, der zusammenfasst, was ich bruchstückartig in den vergangenen 10 Jahren aufgesammelt habe. Er spricht für eine Gemeinschaft von Jungen und Männern, die das alles nicht mehr einfach so hinnehmen möchten, sagt er mir.

Querschnittsgelähmter: Warum mich die Sexismus-Debatte wütend macht

1. Februar 2013, von Andreas Ernst, zuerst erschienen bei Genderama

Andreas Ernst ist männlich, bisexuell, weiß – und querschnittsgelähmt. Hier teilt er uns in einem Gastbeitrag seine Gedanken zum derzeitigen Medienthema Nummer eins mit.

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Sie macht mich wütend. Die aktuelle Sexismus-Debatte. Nicht wegen dem Thema selbst, das ist wichtig. Eher wie sie geführt wird und wie weit das geht. Lese ich diese Diskussionen im Internet mit, erfahre ich, dass gewünscht wird, Blicke zu sanktionieren. Denn diese sind Sexismus, diskriminierend! Man(n) fragt sich, warum ihm Augen gegeben wurden. Damit er nicht vor Wände läuft, klar. Aber soll er Frauen umrennen? Diese Hysterie halte ich für völlig überzogen. Und wenn aus derlei Nichtigkeiten Diskriminierungen abgeleitet werden, die dann noch sexistisch sein sollen, fühle ich mich ehrlich gesagt verarscht.

Gesellschaftliche Entfremdung auflösen! Für ein Leben und Lernen in Freiheit

26. November 2012, von Prof. Günter Buchholz

Rezension des Buches „Sehnsucht nach Wahrheit“ von Christa Maria Bauermeister

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Die Initiatorin und Herausgeberin dieses Buches war Oberstudienrätin am Alfelder Gymnasium, hat sich nach Herausgabe des Buches jedoch versetzen lassen. Dieser Wunsch nach Versetzung steht im Zusammenhang mit der Haltung des Kollegiums und des Schulleiters des Alfelder Gymnasiums, Andreas Unger. Seine distanzierende Erklärung zum Projekt „Geld & Leben“ ist im Buch mit abgedruckt worden (S. 666).

Horst Arnold - ein bitterer Nachruf

12. Juli 2012, von Dietmar Nikolai Webel

Exemplarische Abrechnung mit der Gleichstellungsideologie der letzten 10 Jahre

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Der Gymnasiallehrer Horst Arnold musste für 5 Jahre hinter Gitter, weil seine Kollegin behauptet hatte, sie sei von ihm in der großen Pause im Biologievorbereitungsraum rektal vergewaltigt worden. Es stand Aussage gegen Aussage. Warum sollte sie so etwas behaupten?

Sicher ist so ein Verfahren wegen Vergewaltigung kein einfacher Weg für die Opfer. Trotzdem werden manche Frauen kriminell, um für sich selber Vorteile zu bekommen. So auch die Kollegin von Horst Arnold, denn ganz offensichtlich wollte die Biolehrerin ihren Konkurrenten aus dem Arbeitsleben beseitigen und zerstörte so seine Existenz. Schon 2001 gab es reichlich Fragen zur Glaubwürdigkeit des Opfers. Das Gericht interpretierte diese Lügen als traumatisierte Wahrnehmungsstörung.

Männliche Erzieher – ein Praxisbericht

5. Juli 2012, von H.-Norbert Ulbrich (Erzieher), zuerst erschienen bei AGENS

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Geschichte

In Waisenhäusern und Erziehungsanstalten wurden Kinder und Jugendliche ab dem 19. Jahrhundert außerhalb von Familien erzogen. In Waisenhäusern betreuten vor allem Ordensschwestern unter der Leitung von Pfarrern die Kinder. In staatlichen Heimen wurden häufig Kinder und Jugendliche untergebracht, die “auffällig” geworden waren. In Erziehungsanstalten sollten sie zu vollwertigen Mitgliedern der Gesellschaft erzogen werden.

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