Streitbar
„Individuelle Freiheit oder kollektivistischer Feminismus“
8. Mai 2012, von Prof. Gerhard Amendt*
(* Gründer des Instituts für Geschlechter und Generationenforschung der Universität Bremen)

Wer allen Ernstes glaubt, dass die Fortsetzung der Frauenbewegung der institutionalisierte Feminismus gewesen sei, der muss nicht minder verwegen behaupten, dass die kommunistischen Zirkel der 70er Jahre die Weiterentwicklung der 68er Bewegung gewesen seien. Beide sind vielmehr Auflösungserscheinungen der damaligen Studentenbewegung. Was feministische und kommunistische Zirkelbildung im Kern unterschied, war die aufklärerische Überzeugung der 68er, dass Männer und Frauen unbesehen ihrer sozialen Klassenzugehörigkeit individuell und zugleich gemeinsam ihr Konflikte lösen können.
Von dieser Vorstellung hat der Feminismus nichts wissen wollen. Er hält es für ausgeschlossen, dass Frauen sich aus problemreichen Lebensverhältnissen ohne fremde Hilfe befreien könnten. Er entwarf einen facettenreichen Opferdschungel, der jede Hoffnung auf individuelle Veränderung unmöglich erscheinen ließ. Vom anspruchsvollen Weg der Aufklärung fiel er zurück in die autoritäre Erlösung der Massen durch besserwisserische Eliten. An die Stelle der Welterlösung unter roten Fahnen trat im Feminismus das Banner des Hasses gegen alles Männliche, das alle Frauen vereinigen sollte.
Den fanatischsten Feministinnen waren abgeschnittene Penisse als Symbole Frauen befreiender Macht gerade nur recht. Andere beschieden sich eher mit der um sich greifenden Mysandrie, die kein gutes Haar an Männern ließ und sie als allmächtige Täter dämonisierte. Die Mysandrie fand ein Zuhause in vielen Redaktionen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, in Zeitschriften- und Buchverlagen, besonders im Alltag der Universitäten, den Schulen und ganz besonders in der Politik - eigentlich überall, wenn auch unterschiedlich ausgeprägt. All das ist nicht neu.
Hingegen ist neu wie das Altbekannte plötzlich in die Öffentlichkeit dringt, die bislang von diesem Wissen kunstvoll ferngehalten wurde. Auch und gerade das Bundesfamilienministerium hat unbesehen seiner parteipolitischen Besetzungen kräftig am Schleier dieser verhängnisvollen Ideologie mit gestrickt. Nicht zu Unrecht steht der Vorwurf im Raum, Studien und Kampagnen finanziert zu haben, deren Ergebnisse durch willfährige Feministen in Wissenschaft, Aktionsgruppen und Beratungseinrichtungen vor Überraschungen schützten sollten. Als unliebsame Überraschung galt, dass Männer doch gänzlich anders sind, als ihre abschätzigen Beschreibungen es nahelegen. Denn das hätte an den Grundfesten der feindseligen Polarisierung der Geschlechterbeziehung gerüttelt. Die Mär vom weiblichen Opferstatus wäre in sich zusammengebrochen. Auch der grundgesetzlich verbotenen positiven Diskriminierung, die Frauen zu Lasten von Männern bevorzugt, wäre damit das Fundament entzogen worden. Annäherung in den Beziehungen von Männern und Frauen durften nicht einmal gedacht werden. Als eine Familienministerin der CDU in Gutsherrenart von Männern als "Kerlen" unwidersprochen reden konnte, war jedem klar, dass der Geist des Freund-Feind-Denkens Ton angebend geworden war. Sprachlos nahm das die Öffentlichkeit hin, obwohl Unbehagen bereits spürbar wurde.
Jetzt hingegen wird donnerähnlich gegen den Mythos von den wehrlosen Frauen eine selbstbewusste Korrektur gesetzt: Danke, emanzipiert sind wir selber! JenerFeminismus wird zurückgewiesen, der meint, dass einige auserwählt seien, Frauen und Männern vorgeben zu müssen, wo der Weg zur Veränderung lang geht. Die gut gemeinte Entmündigung durch Rollendiktat wird als totalitäre Zwangsbeglückung abgelehnt. Wohlgemerkt, es geht hier nicht darum, dass Frauen sich als "feministisch" beschreiben. Vielmehr geht es um den institutionalisierten Feminismus, der politisch die Ideologie einer gespaltenen Gesellschaft betreibt und dessen Überleben daran hängt, dass sich daran nichts ändert.
Es gibt zwischen den damaligen kommunistischen und heutigen feministischen Elitezirkeln trotz sonstiger Unterschiede eine augenfällige Gemeinsamkeit. Das, was sie für richtig halten, muss den uneinsichtigen Massen als Beglückung aufgezwungen werden. Sie versprechen sich vom Einzelnen nichts, und dass er das Gute für sich selber zu erkennen vermag, trauen sie ihm ebenso wenig zu. Deshalb hat der Feminismus alle Frauen in den Topf eines homogenen Opferkollektivs geworfen. Diesen Topf führen die Feministen dann ins gelobte Land, in dem Milch und Honig fließt. Das hat weder etwas mit der Frauenbewegung zu tun, noch ist es zukunftsfähig. So stellt sich beschleunigt heraus, dass der illusionäre Wunsch des ideologischen Feminismus, für immer und ewig eine soziale Bewegung vortäuschen zu können, nicht fortpflanzungsfähig ist.
Die große Hoffnung ist bereits zerstoben, dass eine geschmeidige Übergabe der Stafette an die Generation der jungen Frauen erfolgen könne. Die lehnen nicht nur die Loyalitätserwartung der mysandrisch gestimmten Altvorderen ab. Sie mögen auch den grantig frustrierten Ton über Männer nicht, noch wollen sie abgeschnittene Penisse als Siegestrophäen von der Walstatt bejubeln. Sie entziehen sich der mysandrischen Rhetorik feministischer Ikonen, die das Fühlen der jungen Generation vergiften will.
Und was ist die Antwort auf diesen Versuch der Selbstbesinnung? Es trifft sie derselbe aus lebensgeschichtlicher Enttäuschungen entstandene schneidende Hass, der sich allen Kritikern bislang entgegengestellt hat. Wer sich der quasi-religiösen Erlösungsbotschaft des Feminismus entzieht und der Ideologie der polarisierten Welt von bösen Männern und guten Frauen abschwört, der wird wie in jedem leicht durch Wahnvorstellungen zusammengehaltenen Zirkel zum Verräter. Deshalb trifft sie der Hass einer Bascha Mika, die ihnen Erbärmlichkeit und Fahnenflucht mitten im tobenden Kampf vorwirft. Der Urteilsspruch lautet: frevelerische Vernachlässigung des Gruppengeistes und Hinwendung zu Individualität und Freiheit. Das trifft alle, die meinen: Emanzipieren können wir uns selber!
Es holt jener Ungeist sie ein, mit dem bislang Männer in Wissenschaft, Berufen und Institutionen verfolgt werden, wenn sie sich der bräsigen Opferideologie widersetzten und auf der gemeinsam zu verantwortenden Geschichte wie der Suche nach gemeinsamen Lösungen bestehen. Ungleichheit sehen Feministen als Folge des Frauseins und nicht durch die Zugehörigkeit eines jeden zu einer sozialen Klasse oder seiner Lebensplanung bestimmt. Geschlecht hätte mutmaßlich die Kategorie der sozialen Lage als Bestimmung von Status, Einkommen und Familienkultur ausgehebelt.
Woran lässt sich nun aber zeigen, dass der Feminismus das emanzipatorische Interesse der Frauenbewegung durch totalitär Anmutendes ersetzt hat? Das sei an den Massendemonstrationen gegen die illegale Abtreibung in den 70ger Jahren gezeigt. Dieser sozialen Bewegung ging es darum, dass Frauen durch Bevölkerungspolitik und christliche Moral nicht zu "Gebärmaschinen" herabgewürdigt werden. Mein Bauch gehört mir war ein politisch verdichteter Slogan, der das Recht "auf Verfügung" über den eigenen Körper beschrieb. Die Bewegung gegen das Abtreibungsverbot des § 218 StGB handelte kollektiv, damit in erster Linie Frauen ihr Leben individuell gestalten können. Es ist diese Individualisierung, die vom ideologischen Feminismus aufgegeben wurde und die den radikalen Bruch mit der Frauenbewegung markiert.
Vergleichbar kommunistischen Zirkeln wurden die Interessen des Einzelnen der Ideologie elitärer Zirkel untergeordnet. Die Organisation war alles, der Einzelne hingegen nichts. Im Hinblick auf den Feminismus wurde das lange Zeit nicht wahrgenommen. Zwar war die Öffentlichkeit nicht gerade begeistert, aber vom Unterhaltungswert der aggressiven Rhetorik doch einigermaßen gefangen. Wozu sich aufregen, solange es einem persönlich nicht betraf.
Das ändert sich zur Zeit. Denn immer mehr Eltern werden von den Auswirkungen feministischer Ideologie auf ihre Söhne in Kindergärten, Schulen und Universitäten aufgeschreckt. Lange Jahre waren die Menschen bereit, sich Darstellung von Frauen als Opfern aus Schuldgefühlen, aus widersprüchlichem Amüsement oder Sprachlosigkeit über sich ergehen zu lassen. Das Ende dieser Duldsamkeit beschleunigt sich zur Zeit, weil die feministische Ideologie partnerschaftlich ausgehandelte Familienmodelle von Millionen von Menschen als rückschrittlich abtut. Frauen und Männern soll die Möglichkeit genommen werden, ihre familiäre Arbeitsteilung nach privaten Wünschen auszuhandeln. Stattdessen soll feministische Rollendiktatur herrschen, die Frauen wie Männer zur beruflichen Karriere zwingt. Spätestens hier wird augenfällig, dass es dem institutionalisierten Feminismus nicht um die selbst gewählte Gestaltung persönlichen Lebens, sondern um die Ausrichtung der Menschen entlang feministisch verordneter Zwangsbeglückung geht. Dieser Zwang gilt Feministinnen als gerechtfertigt, weil ihre undurchschaute persönliche Feindseligkeit gegenüber Männern keinen andern Ausweg aus Konflikten sich vorstellen kann. Deshalb sollen alle Frauen durch Ganztagsbeschäfigung und vergesellschaftete Kindererziehung ökonomisch unabhängig werden.
Nach der Logik des Opferfeminismus müsste diesem das "wahrhaft feministische Manifest" der englischen Arbeitsmarktökonomin Catherine Hakim willkommen sein, das die Anerkennung des Werts von erotischem Kapital und weiblicher Fruchtbarkeit empfiehlt. Sie sieht die größtmögliche ökonomische Unabhängigkeit aller Frauen herauf ziehen, wenn diese ihre erotischen Ressourcen gewinnbringend einsetzten. In einem marktökonomisch orientierten Beitrag von 2011 schlug Hakim vor, dass Frauen aus dem größeren sexuellen Begehren von Männern, die ständig immer nur das eine wollen, nie versiegendes Kapital schlagen. Geld für Sex müsse im Beruf und genauso in Partnerschaften als Tauschprinzip anerkannt werden, weil Männer das erotische Kapital der Frauen glauben kostenlos verwerten zu können.
Männern und Frauen die Wahl ihres familiären Leben zu überlassen, würde aber auch das weit gefächerte System bevormundender Hilfen in Frage stellen, das in den letzten 30 Jahren einem Schleppnetz gleich über das Phantasma der schutzbedürftigen Frauen ausgebreitet wurde. Emanzipiert zu sein und sein Leben selber zu bestimmen, würde die Arbeit zahlloser feministischer Ratgeberinnen, Opferforscherinnen und Mentorinnen untergraben, die aus der Ideologie feindseliger Polarisierung und weiblicher Hilflosigkeit Existenz und Einkommen beziehen. Die Vorstellung vom weiblichen Opferkollektiv würde an Glaubhaftigkeit verlieren. Nicht minder würde das paranoide Feindbild vom Mann, der sich nicht nur in dunklen Parks, sondern in jeder Pore des gesellschaftlichen Lebens versteckt hält, um Frauen seinen patriarchalischen Absichten zu unterwerfen, seine Strahlkraft verlieren. Dann würde das Familienministerium zukünftig nur noch fördern, was die gemeinsame Verantwortung für Konflikte bedenkt.
Wie sehr feministische Phantasien von machtlosen Frauen mit dem Selbstbewußtsein junger Frauen kollidieren, zeigt ein Vorgang an der Universität Wien. Junge Frauen wehren sich vehement gegen gestandene SPÖ-Frauen, die ihnen eine Zulassung zum Medizinstudium unterhalb der Anforderungen an Männer zum Geschenk machen wollen. Sie lehnen diese Förderung ab, weil sie ihnen den Makel von Quotenstudentinnen und später Quotenärztinnen zuweisen würde. Dieses Selbstbewußtein manifestiert die Weltfremdheit einer aus Opferideologie abgeleiteten Frauenpolitik. Für SPÖ-Politikerinnen ist das hingegen Interessenpolitik, weil sie hoffen, damit ein von der Konkurrenz mit männlichen Politikern ausgenommenes Politikfeld für sich schaffen zu können.
Selber emanzipiert zu sein kommt einer Kriegserklärung an die Selbstverliebtheit von Feministinnen in die Ohnmachtsideologie gleich, die ihnen Einkommen, Sinnstifung und Herrschaft beschert. Die parallel existierenden Arbeitsmärkte ohne Konkurrenz und Leistungskontrolle in Wissenschaft, Pädagogik, Parteien und Verwaltungen stünden damit ebenso zur Disposition. Die Nutznießer der Ohnmachtsideologie wähnen sich deshalb zu Recht existentiell gefährdet, wenn Risse in ihrer politisch befeuerten Opferrhetorik erkennbar werden. Das macht nachvollziehbar, warum gegen abweichende Meinungen mit aggressiv-gewaltsam Verstößen gegen demokratische Diskursformen reagiert wird. Gewalttätigkeit hat sehr oft mit dem Gegenteil der Hilflosigkeit zu tun.
Der Erosionsprozess wird in der Wissenschaft erkennbar, wenn Professorinnen männliche Absolventen dazu gebrauchen, eigene Ansichten zu publizieren, die jedoch die politischen Ansichten der Professorin sind. Der manipulierte Student soll die harsche Kritik für Unwissenschaftliches auf sich ziehen und so die Genderprofessorin schützen. Der Schleier des Selbstverständlichen, der den Feminismus bislang umgab, reißt immer öfters ein. Das wird auch Irritationen unter Männern auslösen. Zwar haben sie in den letzten 3o Jahren zur mysandrischen Abwertung weitgehend geschwiegen. Unberührt hat es sie allerdings nicht gelassen, wie ich in der Studie über das Vielsagende Schweigen der Männer demnächst zeigen werde.
Allerdings gibt es eine Gruppe von Männern, die die feministische Ideologie vorbehaltlos anerkennt. Sie sind fest davon überzeugt, dass die feministischen Projektionen über Männer mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Sie bezeichnen sich als Pro-Feministen, weil sie sich mit den "Opfern" identifizieren und weil sie es vorziehen, lieber stark und schlecht als schwach und gut dar zustehen. Ebenso glauben sie, dass sie sich damit vor der üblichen Männerverdammung schützen können. Sie wähnen sich von der Mysandrie nicht gemeint. Nach den Ausführungen der Bundesfamilienministerin, Kristina Schröder, und Caroline Waldeck (Piper Verlag 2012) trifft sie nicht zum ersten Mal der Vorwurf, an der Infantilisierung von Frauen aktiv mitzuwirken.
Das Bild von den Frauen als Opfern beschreibt ein synthetisches Kollektiv, das mittlerweile nicht nur politisch, sondern andernorts zu einem einträglichen Geschäftsfeld geworden ist. Fragen, wie Männer und Frauen ihre privaten und beruflichen Beziehungen mit oder ohne Kinder in einer ständig sich wandelnden Welt und vor allem schwerwiegenden ökonomischen Verwerfungen miteinander vereinbaren, sind viel zu komplex, als dass sie dem polarisierenden Denken von Feministinnen überlassen werden sollten. Zum Glück äußern sich jetzt auch immer mehr Männer zu diesen Fragen. Die Zeit des vielsagenden Schweigens hat ein Ende!
Bildnachweis: Kristina Schröder





Kommentare
Antifeminismus hat als Politik in Deutschland, wenn er zum Beispiel als Partei wählbar wäre, nicht mal 1 % Zustimmung.
Inzwischen sind vom Antifeminismus längst Männer betroffen, die selbst ihre Väter diskriminiert haben und die heute, falls betroffen, nur die späte Gerechtigkeit einholt.
Der Antifeminismus ist längst gescheitert, hat nie wirklich viel erreicht und wird natürlich von Männer der absolut reichsten Oberschicht gefördert. Er ist heute (der Feminismus) eine Erscheinung des neoliberalen Finanzkapitalismus, der in Gerichtsprozessen (z. B. Familiengericht) z. B. bei Trennungen gegen Väter, Frauen zeigt, wie menschenfreundlich diese gegenwärtige Gesellschaftsordnung ist -> eben einer Gesellschaftsordnung, die nur dem Kindeswohl verpflichtet ist.
Kein Richter, der in Familiengerichtsverfahren schwere Rechtsbeugung begangen hat, wurde je verurteilt.
Außerdem vertreten alle linken oder pseudolinken Parteien(also eigentlich neoliberalen Parteien) des Bundestages den Feminismus bzw. Verdammungsfeminismus. Das sind aber rund 50 % der Wählerstimmen, die dort vertreten werden.
Am meisten stehen sich beim Kampf gegen den Feminismus Männer, erst recht die Männer der Oberschicht, selbst im Wege.
Denn Männer der Oberschicht fördern den Feminismus, weil er heute eine absolut staatstragende bzw. staatserhaltende Funktion ausübt. Nichts eignet sich dazu heute besser wenn der Staat so tut, als würde er aus selbstlosen Gründen das Kindeswohl schützen und somit natürlich für selbstlose Mütter eintreten, die als Frau und Mutter nie ein Eigenintresse verfolgen würde.
(Deutschland hat früher auch nur Kriege aus Gerechtigkeitsgründen und zur Selbstverteidigung geführt; das beste Beispiel war der Russlandfeldzug)
Fast 100 % der Frauen (Außnahmen bestätigen die Regel) sehen das so und finden das auch völlig in Ordnung.
Denn für Frauen ist es schon aus prinzipiellen Gründen klar, dass Sie als Frau durch das Austragen von Kindern benachteiligt sind. Mindestens 50 % der Männer sind ebenfalls dieser Meinung.
Das heißt ganz einfach, Sie haben rund 75 %, aber mindestens weit über 50 % der Bevölkerung gegen sich.
Wer selbst mal bei Vätervereinen um Hilfe nachgesucht hat, weiß, dass die dortigen Männer im Fall des Falles die persönliche konkrete Unterstützung verweigern und oft geistig unterbelichtet sind.
Sowas braucht einfach kein Mann und Vater.
Politisch können Sie garnichts erreichen, weil sie ganz klar in der Minderheit sind und in der Minderheit bleiben werden.
Auch mehr Webseiten und immer wieder neue Artikel, die in die gleiche Kerbe hauen, werden daran überhaupt nichts ändern.
Vieles was hier zu lesen ist, sind längst alte Hüte.
Heute stellen ja selbst die im Bundestag vertretenen Parteien und die Bundesregierung nur ein Bauerntheater dar. Sie haben eigentlich bei den extrem hohen Staatsschuldenstand gar kein Geld mehr um wirklich Politik zu gestallten, von der Kinderarmut im sehr reichen Deutschland gar nicht zu reden.
Fakt bleibt, dass jede trennungswillige Frau [erst recht mit Kiner] mit fast 90 prozentiger Sicherheit (oder sogar 99 prozentiger Sichrheit) ihren Mann vorführen kann. Jeder Richter wird über das Kindeswohl das Wohl der Frau bzw. Kindesmutter richten. Die wenigen Ausnahmen bestätigen da nur die Regel.
Inzwischen sind längst junge Männer betroffen, die selbst ihre Väter schäbig behandelt bzw. diskriminiert haben. Für diese Männer muss man auch kein Mitleid haben. Sie hat einfach nur die Wirklichkeit und die späte Gerechtigkeit eingeholt.
Der Antifeminismus ist längst gescheitert. Der Feminismus lebt längst als neoliberaler Feminismus, gefördert von den reichtsten Schichten, wie in den USA, auch in Deutschland weiter.
Linke Parteien sind nur unfähig das zu erkennen, bzw. wollen es garnicht erkennen, weil sie auf jede Wählerstimme angewiesen sind, oder meinen angeweisen zu sein. Man schaue nur auf das lumpige Ergebnis der Linkspartei von deutlich unter 10% bundesweit (im Westen sind es höchstens um die 3 bis 4 % -> da kann auf keine Feministin verzichtet werden)
Herr Amendt, schreiben Sie sich mit über 70zig Jahren einfach weiter die Finger wund. Erreicht haben Sie so gut wie nichts. Sie haben inzwischen selbst Männer gegen sich, die selbst schwer unter dem Feminismus gelitten haben, die sich aber längst selbst geholfen haben und auf antifeministische Berufspolitiker, die eventuell für ihre Arbeit noch nicht mal Geld bekommen, nicht angewiesen sind. Im konkreten Fall hat es nie wirklich Hilfe gegeben.
Von einer muslimischen Webseite weiß ich aber sehr wohl, dass z. B. die Linkspartei die Görgülüs unterstützt hat. Die neue Frau von Görgülü hatte es damals jedenfalls in einem Interview behauptet, das die evangelische Kirche (ein Kirchenmann der evangelischen Kirche, der in Halle auch bei einem Väterverein tätig ist) und die Linkspartei die einzigen gewesen wären (also von offizellen Organisationen), die Unterstützung geleistet hätten.
Offensichtlich ist der Feminismus inzwischen bereits für höhere Schichten zur Bedrohung geworden. Aus diesem Grund darf es nun keine Frauenquote geben. Das würde der Leistungsgerechtigkeit widersprechen. Als ob im heutigen neoliberalen Finanzkapitalismus in erster Linie um Lestungsgerechtigkeit gehen würde und nicht eventuell viel eher um Sozialdarwinismus.
Ganz lächerlich wird es wenn Harz-4-Männer-Webseitensc hreibern, die so tun als ob ihnen egal sei, was andere über sie ihnen denken (geheuchelte Unabhängigkeit), die Umverteilung zu gunsten von Frauen anprangern obwohl diese Männer durch Harz-4 selbst von der Umverteilung profitieren in Deutschland profitieren. Das ist einfach unglaubwürdig.
Der Antifeminismus ist längst gegen die Wand gelaufen. Er wird in der Gesellschaft durch entsprechende männliche Gutachten von Politikstiftungen der Grünen und der SPD längst als rechtsextrem gebrandmarkt (das müssen schon nicht mal mehr Frauen schreiben, es tun Männer selbst).
Die Ursache der Frauenbevorteilung liegt bei den Männern selbst, die in einer neoliberalen Gesellschaftsordnung unerbittliche Konkurrenten sind und von Leistungsgerechtigkeit schwadronieren.
Wo war z. B. im Osten 1989 die Gerechtigkeit, wo anschließend die sogenannten DDR-Demokraten aus den DDR-Großbetrieben auf die Straße gesetzt wurden. Wo war da z. B. der Aufschrei, dass dort Mütter und Väter gearbeitet hatten, die Kinder zu versorgen bzw. zu ernähren hatten? Alles Gerecht bzw. leistungsgerecht? Was konnte ich z. B. dafür, dass den Osten die Russen besetzt hatten?
Ich habe höchsten etwas von den ExStalinisten gehört, die ansonsten auf grund der Tatsachen der Arbeitslosigkeit vor Lachen in der gesamtdeutschen BRD nicht mehr in den Schlaf gekommen sind.
Die superreiche Oberschicht hält selbst die schützende Hand über den Feminismus. Zu dieser superreichen Oberschicht gehören neben Frauen die einflussreichsten Männer des gegenwärigen neoliberalen Finanzkapitalismus. Sie lassen den Feminismus über unseren Staat finanzieren.
Es ist so ähnlich wie bei den Atheistenverbänden. Die Kirche bekommt in Massen Staatsknete. Trotzdem haben die Atheistenverbände immer noch nicht bemerkt, dass selbst Leute, die nicht nur wegen der Kirchensteuer aus der Kirche ausgetreten sind, sondern sich wirklich Gedanken gemacht haben, dort nicht mitwirken oder nun für diese Verbände spenden würden (Ausnahmen bestätigen wieder die Regel). Wenn man diese Atheistenverbände z. B. darauf hinweist, dass das z. B. auch daran liegen könnte, dass sie z. B. auch den Feminismus verherrlichen bekommt man natürlich keine Antwort.
Klar, dass man in so einem Atheistenverein dann auch nicht mitwirkt.
Aber machen Sie ruhig weiter.
Die Feministinnen kommen vor Lachen nicht mehr in den Schlaf. Ein Väterverein hatte mir mal eine Webseite mit einem Sprüchklopfautomaten geschickt, als er keine Gegenargumente hatte. Genauso denken mindestens 50 % der Männer und fast 100 % der Frauen über ihr Geschreibsel (Mache würden es auch "heiße Luft" nennen).
Schönen Gruß
Heinrich Sommerfeld
eure grammatikalischen und orthographischen fehler sind lächerlich
(mysandrie!!!)- und das von einem professor.
"lieber schwach und gut als stark und schlecht"? eben nicht. sonst macht der Satz ja keinen Sinn. Es ist ihnen eben lieber stark (als Männer) aber schlecht als schwach (als Männer) aber gut dazustehen.
Deshalb machen sich Pro-feministen lieber selber schlecht.
kurzer Einwurf.
"VielsagendenSchweigen"
Müsste es nicht "vielsagende Schweigen" heißen?
"Sie bezeichnen sich als Pro-Feministen, weil sie sich mit den "Opfern" identifizieren und weil sie es vorziehen, lieber stark und schlecht als schwach und gut dar zustehen."
Meiner Meinung nach müsste dies heißen: ..., lieber schwach und gut als stark und schlecht ...
Gruß,
termi
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