Der Menschenrechtsaktivist Aaron Rhodes äußert Bedenken gegen die gesetzliche Frauenquote, die in der Debatte zur Frauenquote bis dato kaum Beachtung fanden.

Menschenrechte-aubg6234 Aaron Rhodes ist ein bekannter Menschenrechtsaktivist. Er ist Mitbegründer von Freedom Rights Project, einer Initiative, die sich mit der Menschenrechtsproblematik im internationalen Recht beschäftigt. Rhodes engagiert sich weltweit für die Einhaltung von Menschenrechten.

 

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Der postmoderne Relativismus zeichnet sich durch die Ablehnung von festen Grundsätzen aus. Er durchdringt alle Bereiche unserer Gesellschaft. In der Politik führt er zu Verstößen gegen fundamentale Prinzipien der Demokratie und öffnet Tür und Tor der Lobby- und Klientelpolitik. Nur durch die Stärkung von festen Grundsätzen in der Politik, insbesondere der innerparteilichen Demokratie, kann dieser Entwicklung Einhalt geboten werden.

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Für die Postmoderne gibt es keine festen Grundsätze, Maßstäbe und Standards. Theorien sind für sie „Diskurse“, die nebeneinander gleichwertig und gleichberechtigt bestehen. Es gibt keine objektive Realität, alles ist konstruiert und besteht nur relativ zu sozio-kulturellem und historischem Kontext.

 

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Anne Wizorek hat einen ebenso meinungsstarken wie begründungsschwachen Artikel geschrieben, der erstaunlicherweise von "Cicero" veröffentlicht wurde.

FrauWelt-jlml8967 Warum erstaunlicherweise? Nun weil es sich leicht erkennbar um feministische Rhetorik handelt, um moralisch überhöhte frauenpolitische Propaganda.

 

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Die Frauenquote ist schwach legitimiert, und das merken auch Feministinnen. Sie wiederholen fortwährend Standardformeln, die bei oberflächlicher Kenntnisnahme plausibel wirken mögen, hauptsächlich, wie in der Werbung, durch häufige Wiederholung auf allen medialen Kanälen, aber sie halten einer kritischen Überprüfung nicht stand. Also wird diese Kritik ausgeblendet.

FrauGlobus-csde4635 Ein für mich überraschendes, aber eher schlecht durchdachtes Argument ist nun die Behauptung, dass die Frauenquote etwas zur Lösung der sogenannten „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ beizutragen in der Lage wäre.

 

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Es gibt immer noch Bereiche, in denen Männer und Frauen nicht zu gleichen Teilen repräsentiert sind. Dazu gehören die Müllabfuhr und die Stahlgießerei. Auch in den Bergwerken und beim Militär kann es noch vorkommen, dass man auf mehr Männer als Frauen stößt.

FraueKlavier-nhvj7534 Das macht den Genderideologen aber nichts aus, denn diese Jobs sind viel zu anstrengend und schlecht bezahlt, als dass da eine Frauenquote gefordert werden sollte. Anders sieht es bei den Rosinen aus, die in Form von Vorstandsposten aus dem Kuchen der Berufe herausgepickt werden.

 

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Bei der Frauenquotenpolitik geht es darum, ein Mittel zu finden, um sich auf dem Arbeitsmarkt und in den Personalhierarchien privater Unternehmungen und öffentlicher Organisationen in der subjektiv als übermächtig erlebten Konkurrenz gegenüber Männern Sondervorteile zu verschaffen.

AnatomieMannFRau-klnj8767 In der Durchsetzung dieser Interessen gibt es bis hin zum offenen Verfassungsbruch kaum Hemmungen. Allerdings muss der feministischen Rechtfertigungsrhetorik, die hierfür entwickelt worden ist („Geschlechtergerechtigkeit“ usw.), Respekt gezollt werden.

 

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Als der „Berliner Kurier“ - allerdings reichlich spät - am 4. August 2014 seinen Bericht über das „Leitbild zur Gleichstellung und Beteiligung von Frauen und Männern im Kreis Mitte“ (Beschluss der Kreisdelegiertenkonferenz der SPD-Mitte vom 5. April 2014) mit der Überschrift „SPD: Redeverbot für Männer“ aufmachte, dachte der Leser an einen verspäteten Aprilscherz.

SPD-Logo2867dkfin Der Spott von Marcus Böttcher, dem Autor des Artikels über die SPD, war aus jeder Zeile zu spüren. Mit Recht. Es fällt schwer, seriös zu bleiben und Haltung zu bewahren. Die Diskussion über die Gleichstellung der Geschlechter in der SPD nimmt immer komischere Züge an. Die Grenze zur Satire ist zwischenzeitlich überschritten. Realsatire nennt man das wohl.

 

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Interessen des Besitzbürgertums versus Interessen des weiblichen Angestelltenmilieus

Wenn es - nach einem Diktum von Karl Marx - das (gesellschaftliche) Sein ist, das das Bewusstsein bestimmt, dann ist zu erwarten, dass es Sichtweisen gibt, die sich aus Gründen der sozialen Schichtung und den sich daraus ergebenden unterschiedlichen Wahrnehmungs- und Interpretationsweisen der gesellschaftlichen Welt ausschließen. Hierfür liegt nun ein geradezu exemplarisches Beispiel in dem Artikel von Georg Meck „Deutschland sucht die Superfrau“ vor:

Der Artikel gibt einen guten Einblick in das Milieu des Besitzbügertums, in dem es nicht um das geht, was im Angestelltenmilieu Karriere genannt wird, sondern darum, ein Unternehmen, also eine Institution, die zum Zweck der Kapitalverwertung geschaffen wurde, unter Wettbewerbsbedingungen zu erhalten, erfolgreich zu führen und weiter zu entwickeln.

 

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Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung des Maschinenbauers Trumpf ist gegen die Frauenquote, wie sie von den beiden SPD-Bundesministern Manuela Schwesig und Heiko Maas mit Zustimmung von Bundeskanzler Angela Merkel (CDU) in einem Gesetzgebungsverfahren vorbereitet wird.

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Frau Leibinger-Kammüller meint, ebenso wie es die „Frankfurter Erklärung zur Gleichstellungspolitik“ formuliert, dass durch Frauenquoten Frauen diskriminiert würden, die es aus eigener Kraft nach oben geschafft haben.

 

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29. Oktober 2014, von Prof. Günter Buchholz

Die Frauenquote scheint eine beschlossene Sache zu sein. Ab 2016 sollen die börsenorientierten und mitbestimmungspflichtigen Unternehmen verpflichtet sein, 30 Prozent der Aufsichtssitze mit Frauen zu besetzen.

justitia Die Frauenquote wird die Bundesrepublik schwerwiegend verändern, denn sie verstößt gegen fundamentale Prinzipien unserer Gesellschaft:

 

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Sehr geehrte Frau Niejahr,

ich möchte in meiner Funktion als Erster Vorsitzender von MANNdat e.V. auf Ihre Berichterstattung zur Frauenquote (Ausgabe Nr. 42 v. 9.10.14) Stellung beziehen.

BriefSchreiben-lksh7829 Zunächst sei darauf hingewiesen, dass in Publikationen von MANNdat nicht wie in Ihrem Artikel suggeriert von Schreckschrauben, die keinen abbekommen oder Familien zerstören, die Rede ist. Auch aus dem Forum von MANNdat dürften solche Äußerungen nicht zu entnehmen sein. Andernfalls bitte ich um Beleg der Fundstelle per Link.

 

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Jutta Limbach hat unter dem Titel „Endlich halbe halbe!“ einen Artikel zur Gleichstellungspolitik geschrieben, der bei mir Erstaunen ausgelöst hat.

GrundgesetzDenn Jutta Limbach ist eine habilitierte Juristin mit SPD-Parteikarriere, die sie bis in die Ämter der Vizepräsidentin und der Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts führte. Daher erwartet der Leser eine qualifizierte juristische Argumentation zum Thema. Was aber schreibt sie hier?

 

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