Die gegenwärtige Politik ist geprägt vom Gender Mainstreaming. Dieses ist verbindlich festgelegt im Lissaboner Vertrag – siehe Webseite BMFSFJ. Gender Mainstreaming setzt neue Normen in Sexualität, Erziehung und Familie, und es ist gesellschaftlich umstritten.

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Der vorliegende Text hat zum Zweck eine Analyse des Motivs. Anhand einiger Widersprüche und vorhandener, aber unbeachteter Hinweise leitet der Artikel eine ökonomische Zielsetzung des Gender Mainstreaming her.

Der Abschnitt „Feminismus“ betrachtet die Frauenrechtsbewegung als ursprünglich treibendes Moment. Der Abschnitt „Gender Studies“ liefert einen Überblick über Inhalte und Qualität der Forschung. Der Abschnitt „Gender Mainstreaming“ benennt die spezifischen Ziele. All diese Abschnitte wiederholen im Prinzip Bekanntes, angereichert mit einigen Querverbindungen. Sodann geht es an die eigentliche Analyse. Im Abschnitt „Was steckt dahinter?“ betrachten wir die ursprüngliche Erst-Herkunft des Kapitals (im Kreislauf G→W→G'), die Allmende, und ihren Zusammenhang mit Gender Mainstreaming.

Feminismus

Den Ausgangspunkt bildet Anfang der 1970er Jahre die Frauenrechtsbewegung (2. Welle) mit Alice Schwarzer als Vorkämpferin, die einen gesellschaftlichen Rollenwechsel für die Frau erwirkt. Seit Einführung der Anti-Baby-Pille schwindet die Sinnhaftigkeit des Adenauer-Zitats „Kinder kriegen sie immer“. Die Rolle der Frau ist weniger als zuvor auf Geburt der Kinder und Besorgung des Haushalts festgelegt. Im Zug der „Antiautoritären Bewegung“ der ʼ68er Generation findet die Bewegung Anklang bei der nachrückenden Generation – wegen des emanzipatorischen Elements zunächst auch beim männlichen Geschlecht – und feiert ihren Aufstieg zur Pop-Kultur. Zug um Zug schwinden die letzten wenigen frauenbenachteiligenden Überbleibsel aus der Gesetzgebung zugunsten verfassungsmäßiger Gleichberechtigung.

Der Pop wächst indessen zur Subkultur aus. Nach Erreichen der letzten Ziele, also des gleichen Rechts für die Frau, schiebt die Massenträgheit der Bewegung weiter zu neuen Ufern: vom „gleichen Recht“ zum „Vorrecht“ (gegen den Mann). Die Männerwelt geht auf höfliche Distanz in Erwartung, die Normalität kehre mit der Zeit zurück. Ungeachtet dessen wandelt sich die Subkultur zur Frauenrechtsbewegung der 3. Welle. Die Forderungen und Schlachtrufe werden zunehmend bizarr.

In den 1990er Jahren ist die ʼ68er-Generation an den Schalthebeln der Gesellschaft angekommen. Am 15.11.1994 erhält das Grundgesetz in Artikel 3, Absatz 2 die Einfügung: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Die SPD wirbt mit diesem Slogan: menschlich statt männlich.

Istanbuler Konvention

Am 1.2.2018 meldet MDR, dass Bulgarien sich gegen die Istanbul-Konvention sperrt, die besonderen Schutz von Frauen gegen häusliche Gewalt vertraglich vereinbart. Das Dokument (PDF, 122 Seiten) ist widersprüchlich. Auf Seite 4 (Vorwort) steht:

(...) in der Erkenntnis, dass Frauen und Mädchen einer größeren Gefahr von geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind als Männer (...)

Auf Seite 38 (Einführung, Absatz 2, erster Satz) steht:

Es gibt keine Aussagen zur Prävalenz für Europa insgesamt, aber zahlreiche Mitgliedstaaten führen verstärkt Untersuchungen durch, um das nationale Ausmaß der Gewalt gegen Frauen zu ermitteln.

Der Widerspruch zwischen der „größeren Gefahr“ im Vorwort und „keinen Aussagen zu Prävalenz“ in den Erläuterungen bleibt ungelöst.

Ebenso offen bleibt die Frage, ob nicht die generelle Rechtsstaatlichkeit aller EU-Staaten hinreichend Schutz für die Frauen bietet (immerhin 51% der erwachsenen Bevölkerung). Angesichts der unausgesprochenen Unterstellung wirkt Bulgariens Widerstand nachvollziehbar (63% der Bulgaren lehnen die Istanbulkonvention ab.)

Gender Studies

Seit Ende der 1990er organisieren sich Gender Studies als universitäre Fachrichtung mit Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Die Thesen der Gender Studies lauten in Kürze:

  • Die Gesellschaft sei charakterisiert durch Unterdrückung der Frau;
  • die geschlechtsspezifischen Vorlieben seien Resultate dieser Unterdrückung (Dressur);
  • ohne derartige Dressur sei die seelische Veranlagung von Jungs und Mädchen identisch.

All diese Thesen korrespondieren mit Erkenntnissen der Soziologie und Biologie. Darum nennen sich Gender Studies „interdisziplinär“. (Nota bene: „korrespondieren“ ungleich „übereinstimmen“ – dazu braucht es valide Studien; ohne solche bleiben sie Apodikta.) Irgendwelche wissenschaftliche Veröffentlichungen der Gender Studies sind nicht bekannt. Der Blogger Hadmut Danisch klagte (erfolglos) gegen die Humboldt-Universität auf Auskunft über die wissenschaftliche Tätigkeit der Gender Studies; außerdem präsentiert er ein YouTube-Interview des Inhalts, dass Gender-Studenten zu Geheimhaltung vergattert werden. Wir sind also auf Zeitungsveröffentlichung angewiesen. Etwa im Zeit-Artikel Schafft doch gleich die Geisteswissenschaften ab! notiert Marion Detjen axiomatisch, die biologischen Gegebenheiten seien für Geschlechterrollen irrelevant.

Kritik

Gegen Gender Studies hält der namhafte Biologe Ulrich Kutschera vernichtende Gegenrede. Noch deutlicher ist das Interview des Schweizer Tagesanzeigers mit dem Evolutionsbiologen Axel Meyer:

(Meyer:) Biologen wie ich, die in Experimenten zeigen, dass Geschlechtsunterschiede auch in Verhaltens- und Denkaspekten angeboren, genetisch mitbestimmt sind, sind für die Genderforschung ein Feindbild.

(Friebe:) Wenn man Sie reden hört, könnte man denken, dass es andersherum auch so ist.

(Meyer:) Eigentlich nicht. Die meisten Biologen wissen gar nichts davon. Bevor ich ein Jahr am Wissenschaftskolleg in Berlin war und da auch eng mit Geisteswissenschaftlern zu tun bekam, ging mir das ähnlich.

Bedeutsam ist das Fehlen von Austausch mit anderen wissenschaftlichen Disziplinen, hier der Biologie. Die interne (Wissenschaft beanspruchende) Tätigkeit von Gender Studies ist weder öffentlich noch in irgendwelchen Fachbereichen bekannt oder dokumentiert. Die Selbstzuschreibung „interdisziplinär“ ist in praxi nicht begründet. Volksnah ausgedrückt: Gender Studies schweben fachlich im luftleeren Raum (ungeachtet achtzehn Jahren Lehrtätigkeit und einhundertachtundachtzig Professuren).

Gender Mainstreaming

Mit dem Kabinettsbeschluss der Bundesregierung vom 23. Juni 1999 wurde die politische Vorgabe zur Einführung von Gender Mainstreaming manifestiert. Das Gender Mainstreaming setzt, vereinfacht gesagt, die Thesen der Gender Studies in Politik um. Die Frau wird behandelt als schutz- und förderungsbedürftiges Wesen.

  • Sie wird in männlich dominierte Studienfächer und Berufe hinein komplimentiert – mit durchwachsenem Erfolg.
  • Zur Unterstützung der Berufstätigkeit wird ein Rechtsanspruch auf Kindertagesstätten installiert. Im Zug der Tendenz entstehen auch Krippen, die Kleinkinder Babys in Ganztagsbetreuung übernehmen.
  • Die jüngste Verschärfung des Sexualstrafrechts – zugunsten der Frau – verlässt die Normen der Strafrechtsdogmatik, so Bundesrichter a. D. Thomas Fischer bei Zeit Online.
  • Ebenfalls zur Förderung der Frau gehört, dass die Umgangssprache vom generischen Maskulin bereinigt wird: aus „Studenten“ wird „Studierende“, aus „Fußgängern“ wird „zu-Fuß-gehende“, etc. Dieser Sprachgebrauch ist in den Behörden verbindlich. (Dem Kolumnisten sind die „Studierenden“ jüngst in einem mäßig blutrünstigen Urban-Fantasy-Roman begegnet.)
  • Im Akademischen Bereich werden zusätzlich grammatische und orthografische Entstellungen verbindlich. (Versalien und Sonderzeichen mitten im Wort sind eine Entstellung durch Flucht des geschriebenen vom gesprochenen Ausdruck.)
  • Ebenfalls als schutzbedürftig gelten sämtliche sexuellen Außenseiter: Homosexuelle, Transsexuelle sowie Menschen mit Gendefekten, die konventionelle Geschlechtszuordnung erschweren.
  • Im Gegenzug wird die gegengeschlechtliche Sexualität, die 96% der Bevölkerung betrifft, als „heteronormativ“ gebrandmarkt: nämlich nicht als biologisches Bedürfnis, sondern als gesellschaftliches Diktat.
  • Für Kindergärten gibt es das praktische Aufklärungsköfferchen. (Siehe auch „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“). Kurz nach Einsetzen des Schamgefühles, aber noch lange vor Einsetzen der Pubertät werden die Kinder aufgefordert, ihre Sexualität zu „hinterfragen“.

Der Blogger Sebastian B. charakterisiert Gender Mainstreaming als postmodern:

Eine etwas umständliche, aber relativ präzise Beschreibung des Phänomens wäre also „politisch korrekter Autoritarismus“.

Dessen wesentliche Elemente sind:

  • eine Moral, die ihre Autorität aus dem behaupteten Einsatz für „Unterdrückte“ oder sozial Schwache ableitet (traditionell links)
  • eine relative geistige Geschlossenheit im Sinne des Big-Five-Modells der Persönlichkeit und eine Neigung zum Autoritarismus (traditionell rechts)
  • eine überdurchschnittliche Ausprägung des Persönlichkeitszuges Verträglichkeit im Sinne des Big-Five-Modells, der Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft und Altruismus umfasst, aber auch mit Konfliktscheue einhergeht

Ein weiteres Element ist die 2017 legalisierte „Ehe für alle“. Ein Gutachten des Osnabrücker Staatsrechtlers Jörn Ipsen leitet aus Urteilen des BVerfG ab: die Ehe genießt besonderen staatlichen Schutz als „natürliche Vorstufe der Familie“. Durch die neue Beliebigkeit der Ehe löst sich die familienspezifische Schutzfunktion auf.

Kritik

Dem Kabinettsbeschluss zum Gender Mainstreaming vom 23.6.1999 ist keine öffentliche Diskussion vorangegangen. Das Gender Mainstreaming leitet sich aus keinem rechtsstaatlichen oder demokratischen Prinzip ab. Es begründet sich allein durch einen dem demokratischen Volkswillen übergeordneten Begriff von Gut und Böse. Diese Priorität ist uns vertraut von Weltreligionen sowie Diktaturen.

Das Gender Mainstreaming verortet das Lebensglück der Frau in Beruf und Karriere. Das Familienleben in seiner Intimität ist dabei störendes Element und muss überwunden werden: Slogan „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Exponierte Widerrednerin gegen diesen Begriff von „Glück“ ist die Journalistin Birgit Kelle. Sie legt in ihrem Buch Muttertier leidenschaftlich Wert darauf, dass ihr persönliches Glück durchaus in Geburt und Aufzucht ihrer Kinder liegt. Ähnlich widerspricht auch die ehemalige Fernsehmoderatorin Eva Hermann. Sie verteidigt sehr emotional ihr Verhältnis zu ihrem Kind und zu ihrer Familie. Auf das Gewicht des Lebensglücks im Familienleben weist außerdem das offenkundige Leid der Trennungsväter, die in Einzelfällen großen Aufwand betreiben müssen, um ihre Kinder zu sehen.

Nicht zuletzt: zu keinem Zeitpunkt wird der naheliegende Zusammenhang von gescheiterter Familienpolitik mit Überaltern und Aussterben der Deutschen samt erforderlicher Konsequenz diskutiert.

Conclusio

Die wichtigste Zeit in der Entwicklung des Menschen sind die ersten drei Lebensjahre. Jahrzehnte alter Wissensstand der Entwicklungspsychologie. Es liegt nahe, dass beim Erwachsenen ein komplementäres Bedürfnis vorliegt, sein Kind intensiv zu bemuttern und betutteln. Die menschliche Intimität der Familie ist von vitaler Bedeutung im Leben. – Beispielsweise unterstützt das Sozialamt bei Bedürftigen den Aufwand für ein Haustier – offiziell anerkannter Ersatz für fehlende familiäre Bindung, förderlich für die Seele.

Kurze Unterbrechung

Zwei Jungfische verlassen ihr Laichgebiet im Quellbereich und schwimmen flussab gen Meer. Unterwegs kommt ihnen ein ausgewachsener Artgenosse entgegen. Der Altfisch fragt aufgeräumt: na Jungs, wie ist das Wasser dort oben? – Die Jungfische schwimmen wortlos an ihm vorbei. Einige Kilometer weiter flussab spricht der eine Jungfisch zum anderen: was zum Teufel ist Wasser?

Weiter im Text

Das Gender Mainstreaming betreibt – das ist evident – die Erosion der Familie. Für die Familie gilt wie für so vieles: was man an ihr hat, erlebt man subjektiv und direkt erst, wenn man sie nicht mehr hat. Kann gut gehn. No risk, no fun. Wie schauts?

Was steckt dahinter?

Der Ablauf der letzten 50 Jahre erscheint – in Zusammenschau – überraschend zielgerichtet, ohne dass sich spontan eine natürliche Ursache offenbart. Der Verdacht einer planvollen Politik liegt nahe. Schauen wir genauer hin. 

Betrachten wir die eingangs genannte Aktivistin Alice Schwarzer. Aus der Zeitung wissen wir von einer Steuerschuld im sechsstelligen Bereich. Ohne uns aus dem Fenster zu hängen schließen wir auf ein Geldvermögen im zweistelligen Millionenbereich, unauffällig verteilt in Instituten der niedlichen Schweiz. Die interessante Frage lautet: woher stammt ihr beträchtliches Vermögen? Ihr öffentlich einsehbarer Lebenslauf weist keine Erbschaft aus. Reguläre Arbeit können wir auch ausschließen, niemand zahlt solche Gehälter. 

Aus der Griffigkeit des Geldes können wir getrost ableiten: Schwarzer ist ein Läufer auf dem Schachbrett. Sie wurde von Anfang an in Position gebracht. Irgend eine Instanz funktionalisierte eine geeignete Persönlichkeit. Ihre allgemein menschliche Unausstehlichkeit ist – soweit ihre Auftritte in Talkshows noch nicht überzeugen – Gegenstand eines Buches. Sie ist ordentlich randständig (Lesben waren nicht immer gesellschaftlich akzeptiert) und mit einer guten Portion Maßlosigkeit und Geldgier gesegnet (siehe Zeitungsberichte). Alice wurde ohne jeden Zweifel mit Geld gepampert und auf Spur gesetzt.

Die Frage, „wer“ dahinter steckt, bringt uns nicht weiter, die Frage nach dem „warum“ dagegen schon. Es sind natürlich Finanzinteressen. Wo sonst wird mit Geld geworfen? Zur weiteren Betrachtung treten wir zwei Schritt zurück.

Allmende

Karl Marxʼ Kritik der bürgerlichen Ökonomie mit der Kernformel G→W→G' hilft uns weiter. Denn Marx erzählt uns die ganze Geschichte. Der Kapitalist setzt sein Kapital (= richtig viel Geld) ein, zahlt außer Produktionsmittel auch den Arbeitslohn (= reicht bis zum nächsten Arbeitstag) und besitzt nach Verkauf der produzierten Ware mehr als vorher (= richtig viel Geld plus Mehrwert). So weit, so bekannt. Woher aber stammt das ursprünglich erste Kapital? Sicher nicht aus harter Arbeit; die Ware Arbeitskraft muss zu dem Zeitpunkt ja erst noch erfunden werden. Sondern durch Raub der Allmende.

Im ursprünglich bäuerlichen Dorfleben gibt es den Gemeindeanger. Dort lässt das Bäuerlein seine Ziege grasen. (Brauchen wir uns nicht idyllisch vorzustellen. Das Leben ist hart.) Dieser Anger ist einverständliches Gemeingut. Statt Rechtstitel gilt alte Sitte. Nun, dieser Anger ist eines Tages eingezäunt, und darauf grasen die Schafe des Herrn. Das Bäuerlein steht außen vor. Der Herr hat – quasi aus dem Nichts – eine handelbare Ware gewonnen. So kommt es außerdem, dass das seiner Existenzgrundlage beraubte Bäuerlein wegelagert. Es muss zum Überleben verkaufen, was es hat. Nachdem die Ziege aufgegessen oder verkauft ist, bleibt als letzte Ware seine Arbeitskraft. Der Kreislauf G→W→G' ist eröffnet. Das Kapital kann seine Produktivkraft entfalten.

Familie

Vor Erfindung der Pille ist die Arbeitsteilung des Haushalts naturgegeben: die Frau bringt die Kinder zur Welt, der Mann bringt das Geld ins Heim – wenn alles gut geht. Nicht wirklich idyllisch, aber ein funktionierendes Biotop. Natürlich ist oft genug am Ende des Geldes noch Monat übrig. Fallweise muss die Hausfrau mithelfen, die Haushaltskasse aufzubessern. Aber generell ist sie – mangels Mobilität, siehe Kinder – für den Kapitalverwertungsprozess nicht verfügbar. Die Besorgung von Kindern und Haushalt ist aus dem gleichen Grund dem „freien Markt“ verschlossen. In der Phase ist die Familie zu sehen als Allmende: wirtschaftlich nicht unbedingt üppig, aber funktioniert.

Seit Erfindung der Pille lockt der Genuss ohne Reue. Die Empfängnis wandelt sich tendenziell von Ereignis zu Beschlusslage. Die Frau wird raus gelockt in die Produktion. Die nichttriviale Aufgabe der Besorgung von Haushalt, Kinder und Familie wird fremd vergeben. Erste Vorläufer sind KiTa und Krippe für unsere Kleinsten.

Ein gewaltiges Geschäftsfeld tut sich auf. Es betrifft die gesamte Bevölkerung.

Das ist die Umverteilung von unten nach oben im ganz großen Stil.

Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.

Warren Buffet (amerikanischer Unternehmer, 1930-)

 

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