Das Geschlecht mit der größeren sexuellen Macht ist nicht benachteiligt

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Vor kurzem brachte ich die E-Book-Version meines bereits 2016 veröffentlichten Buches „Warum Frauen eben doch nicht benachteiligt sind – Eine Abrechnung mit dem männerfeindlichen Radikalfeminismus“ heraus. Ich wollte, dass mein Buch eine größere Verbreitung findet. Also suchte ich nach Werbemöglichkeiten, denn ohne eine umfangreiche Werbeaktion schafft es kein Buch in die Bestsellerlisten, wird nicht „sichtbar“ auf Amazon, sondern bleibt unbekannt.

Bei GMX hatten mir Werbefachleute dazu geraten, mit der „Inbox ad“ Werbung zu machen, einer Art Werbemail. Ich fühlte mich dort gut beraten und erstellte nun Werbematerial. Doch als ich damit bereits fertig war, kam eine Absage. Für Bücher zu solchen Themen könne ich nicht bei ihnen werben. Die entsprechende Richtlinie sei neulich noch verschärft worden. Fragen zur Richtlinie wurden mir nicht beantwortet.

Ein anderer E-Mail-Anbieter (Mail.de) sagte inzwischen ebenfalls ab, da das Thema „zu heikel“ sei.

Vor mir hatten bereits einige andere feminismuskritische Autoren die Erfahrung gemacht, dass Verlage feminismuskritische Bücher nicht auflegen wollten und dass die Medien sie totschweigen. Anfeindungen erlebten sie auch. Im Zeitalter des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes wurde Kritik an der Genderideologie z.B. auf Facebook zensiert, was ich auch selbst mehrfach erlebte. Es reichte dafür bereits aus, der Meinung zu sein, dass es „nur“ zwei Geschlechter gibt. Gemäß biologischer Definition gibt es auch nur zwei Geschlechter, aber mittlerweile wird Biologie eben auf Facebook zensiert.

An dieser Stelle sollten wir uns einmal fragen, was am Fach Biologie eigentlich so schlimm ist, dass es in einem modernen, hochtechnisierten Erste-Welt-Land zensiert wird, und was an Feminismuskritik eigentlich so schlimm ist, dass sie mit Werbe- und Medienboykott belegt wird, unter die Zensurkeule kommt und kaum ein Verlag sie vermarkten will.

Seit Jahrzehnten hört man kaum etwas anderes, als dass Frauen benachteiligt seien, von Männern ausgebeutet würden und durch sie Gewalt erlitten. Nicht nur in der Dritten Welt, wo Frauen und Mädchen vielerorts tatsächlich unterdrückt und völlig rechtlos sind, nein, auch hierzulande seien sie insgesamt das benachteiligte Geschlecht. In den vom Feminismus stark geprägten Mainstreammedien ist von Gleichberechtigung und Gleichstellung meist so die Rede, als wäre es dasselbe. Männer sollen ihre Geschlechterrolle hinterfragen und bloß nicht ihre Schwierigkeiten im Leben thematisieren, schon gar nicht als Opfer der Frauen erscheinen.

Die Mainstreammedien sind die Sprachrohre von „denen da oben“, sie sind leider die eigentliche Macht im Staat. Sie vertreten die, die de facto über dem Staat stehen. Sie sind nicht die vierte Macht im Staate, sondern anscheinend die eigentliche Macht, was sie gar nicht sein dürften. Sie tun alles dafür, uns das eigenständige Denken zu verbieten und den freien Meinungsaustausch zu unterbinden. Natürlich erlauben sie nicht einem Dissidenten, sein nicht mainstreamkonformes Buch zu bewerben, das ihre jahrzehntelangen Kampagnen zu dem Thema von Grund auf in Frage stellt.

Von den öffentlich-rechtlichen Medien gab es schon vor ein paar Jahren den Versuch, die Männerrechtlerszene mit dem Massenmörder Breivik in Verbindung  zu bringen. Mittlerweile kommt Genderpropaganda im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, geschickt verpackt in Wissenschaftssendungen wie „Quarks“ oder „Planet Wissen“, während in Schulen und Hochschulen ebenfalls Genderpropaganda betrieben wird,  ja selbst die biologische Fachwelt massiven Unterwanderungsversuchen durch Vertreter der Genderideologie ausgesetzt ist.

Wir sollten uns nicht das Denken abgewöhnen lassen. Es ist an der Zeit, pauschale feministische Annahmen nicht nur im Detail auf den Prüfstand zu stellen, so z.B. hinsichtlich der Frage, wie oft häusliche Gewalt von Frauen ausgeht, sondern auch einmal grundsätzlich zu untersuchen, ob die Behauptung, Frauen seien das benachteiligte Geschlecht, das über weniger gesellschaftliche Macht verfüge, so überhaupt stimmen kann.

Einen interessanten Aspekt, der bisher bei dem Thema stark vernachlässigt wurde, möchte ich hier herausgreifen. In meinem Buch ist er eines der zentralsten Themen, da es aus meiner Sicht in der Debatte viel zu wenig darum geht. Es handelt sich um das Geschehen auf dem Partnermarkt. Auch diesbezüglich wird beklagt, Frauen hätten es bei der Partnersuche schwerer als Männer, die über die besseren Möglichkeiten verfügten. Kann das sein?

Allgemein bekannt ist, dass Männer trotz Emanzipation auch heute noch in aller Regel auf Frauen zugehen müssen, um eine Chance auf eine Partnerin zu haben. Der Mann muss agieren, die Frau reagiert. Es ist nur logisch, dass diejenigen, die für gewöhnlich „angebaggert“ werden, mehr Auswahl auf dem Partnermarkt haben als die, die „anbaggern“ müssen.

Auch ein Blick in die Tierwelt lohnt sich: In Tierfilmen – diese werden noch  nicht zensiert - sieht man manchmal, wie in der jeweiligen Paarungszeit z.B. zwölf männliche Feldhasen hinter einem weiblichen herlaufen, wie acht männliche Buckelwale neben einem Weibchen herschwimmen, wie sieben männliche Teufelsrochen ein Weibchen verfolgen oder wie mehr als ein Dutzend männlicher Fische sich in dem Moment auf einen weiblichen stürzt, wenn dieser gerade ablaicht. Diese Beispiele veranschaulichen, dass „das Weibchen eh einen Partner abbekommt“, wie es im Biologiestudium gelehrt wird, das Männchen aber darum zu kämpfen hat.

In der Tat kämpfen Männchen in der Natur auf unterschiedliche Art und Weise um Weibchen, und das bei fast allen Arten. Die Anpassungen des männlichen Geschlechts an diese Konkurrenz ist aus biologischer Sicht eine der großen Ursachen für Geschlechtsunterschiede in Körperbau und Verhalten. Zugleich ist die Konkurrenz der Männchen um die Weibchen eine der Hauptursachen dafür, dass das Verhältnis der Geschlechter zueinander stark konfliktträchtig, aus verhaltensbiologischer Sicht sogar ein einziges Dilemma ist.

Die Konkurrenz der Männchen um die Weibchen beim Menschen lässt sich zudem sowohl im Hinblick auf die evolutive Vergangenheit des Menschen als auch im Hinblick auf seine Gegenwart in einer modernen westlichen Industrienation klar nachweisen.

Schauen Sie sich Online-Partnerbörsen, Swingerclubs oder die offizielle Heiratsstatistik an! Oder bestimmte DNA-Analysen, psychologische Studien, das  Phänomen der „Absoluten Beginner“, die vom jeweils anderen Geschlecht noch unberührt sind, und andere Indizien und Beweise, die ich Ihnen zusammengetragen habe.

Mein Buch ist eigentlich gar nichts Böses – darin stehen nur ein paar Wahrheiten, die offenbar keiner wissen soll: über die Konkurrenz der Männchen um die Weibchen bei Tier und Mensch, Geschlechterkonflikte, Auswahlkriterien bei der Partnerwahl, biologische Grundlagen der Geschlechterrollen usw. – eine umfassende biologische Analyse. Dazu enthält es Informationen über  männliche Benachteiligungen, sowohl solche, die es auch ohne den Feminismus gibt, als auch solche, die wir ohne den Feminismus nicht hätten. Das Buch enthält ferner Informationen über die radikalen und auch die lächerlichen Inhalte des Feminismus und natürlich über die Genderideologie.

 

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Kommentare  

0 # Klaus-Peter Schmidt 2018-12-30 19:32
Danke!
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0 # Frank 2018-12-30 19:49
Größere sexuelle Macht? Wieso?
Wenn beide Geschlechter im Leben
eine zwei- bis dreistellige Zahl
an Sexpartnern hat, dann ist es
doch ausgeglichen. Egal, wer wen
angesprochen hat. Ist doch nicht
so als hätten Männer nur 20 Frauen
und Frauen aber 200 Männer.
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0 # Werner 2018-12-31 13:15
"Egal, wer wen angesprochen hat." Es ist eben nicht egal, wer auf wen zugeht, um ihn anzusprechen. Derjenige, der auf eine fremde Person zugeht, um sie anzusprechen, riskiert und "investiert" viel mehr als die angesprochene Person. Er legt seinen sozialen Schutzschild ab und macht sich für die fremde Person angreifbar. Diese kann ihn im schlimmsten Fall sogar körperlich angreifen (ohrfeigen) oder wegen "sexueller Belästigung" anzeigen. In den allermeisten Fällen wartet nun mal die Frau darauf, dass sie der Mann anspricht. Sie nähert sich ihm und sucht allenfalls Blickkontakt. Wenn der Mann sich nicht traut, sie anzusprechen, passiert nichts. Die Frau hält ihn nach wenigen Minuten für einen Schwächling und interessiert sich nicht mehr für ihn. Ansprechen wird sie ihn dann schon gar nicht.
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0 # ClaudiaBrlin 2018-12-31 03:13
Ihr Buch kenne ich nicht, also nur bezogen auf diesen Text: Ich finde es noch ok, wenn ein Verlag sich ein bestimmtes Profil geben will und deshalb nicht verlegen mag, was dazu nicht passt.
Völlig daneben finde ich dagegen die Weigerung von Dienstleistern, die Werbemails vermarkten, etwas einfach wegen "Feminismuskritik" abzulehnen - und dann noch OHNE die besagten Richtlinien heraus zu rücken!

Alles muss kritisiert werden dürfen - auch der Feminismus.

Ich wünsche mir mehr Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den Argumenten der "Feminismuskritiker". Einfach ignorieren, was nicht in den Kram passt, empfinde ich als intellektuell unredliche Verhaltensweise. Zivil streiten zu können, das scheint auf allen Seiten zu fehlen (mit punktuellen Ausnahmen!).
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0 # Robert aus Wien 2019-01-10 07:40
Leider wird die Geschichte mit den Verlagen aber genau dann zum Problem, wenn es überhaupt keinen Verlag gibt, der das Buch annimmt, oder wenn das nur solche annehmen, die ohnehin schon verschrieen sind, wie bspw. der Kopp-Verlag. Das ist dann nämlich sehr wohl auch ein Art der Zensur.
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0 # Imre Majstorovic 2019-01-02 16:38
Ein aus (sozial-)wissenschaftlich er Sicht interessantes Phänomen sind die in ihrer überwältigenden Mehrheit männlichen, sogenannten Incels, eine radikalisierte Teilgruppe der Absolute Beginners.
Diese Teilgruppe der Absolute Beginner hat mit den (ehemaligen) Studenten Elliot Rodger (1991-2014) aus den USA und Alek Minassian aus Kanada bereits zwei Amokläufer hervorgebracht.
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0 # Dirk Müller 2019-01-06 18:03
Versuchen sie wirklich eine ganze gruppe von Menschen mit 2 Mördern in den USA in verbindung zu bringen?
Kriege ich das auch mit ihnen hin?
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