Die Philosophin Dr. Claudia Dorchain analysiert die philosophischen Prämissen Judith Butlers und zeigt die Konsequenzen ihrer Position auf, vor allem die Konsequenzen der sophistischen These, dass die Sprache die (empirische) Realität schafft. 

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Weitere Beiträge

Vereinsnarzissmus - Prinzip einer selbstgesetzten Gefangenschaft


Unsere Gegenwart ist geprägt von der Dominanz der Rationalität, der Technisierung und gleichzeitig von einer Krise des Geistes, somit des Subjektes, mit welcher der Einzelne nicht zurecht kommt. Sein einziger Ausweg scheint ihm daher der (vereins)narzisstische Konstruktivismus, eine kollektiv bzw. vereinsmäßig geschaffene Realität wie z.B. dem Genderismus, zu sein, die aber häufig eine...

Der Feminismus und das biologische Geschlecht


Vor wenigen Jahrzehnten begann ein beispiellos erfolgreicher Feldzug gegen die Traditionen der deutschen Sprache, der unter der Bezeichnung „Gendern“ mittlerweile zum Teil Allgemeingut geworden ist.
Die Vorschläge zur Veränderung der Sprachgewohnheiten haben ihren Ursprung in den Utopien radikalfeministischer Kreise der 70-er Jahre. Mit den absolut berechtigten Forderungen der frühen...

Ansichten eines gefährlichen Clowns

Von Bernhard Lassahn   17. März 2012
„Glauben Sie’s doch einfach“, sagte sie, „einfach glauben. Sie können sich nicht vorstellen, wie der eiserne Wille, einfach etwas zu glauben, hilft.“ So heißt es bei Heinrich Böll in den ‚Ansichten eines Clowns’. Glauben muss man auch, was jüngst im Auftrag der Böll-Stiftung als „Studie“ über die „Antifeministische Männerrechtsbewegung“ veröffentlicht wurde. Überzeugen kann es...

Infopaket zur Gleichstellungspolitik II

07. Juni 2014
In den Leitmedien herrscht eine sehr einseitige Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik; Die Gleichstellungspolitik wird dort meist unkritisch propagiert, wobei unbegründete und falsche Informationen verbreitet werden.
Das betrifft beispielsweise die längst als falsch erwiesene Behauptung von einem dreiundzwanzigprozentigen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen sowie die Mär...

Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch Frauenquote?


Die Frauenquote ist schwach legitimiert, und das merken auch Feministinnen. Sie wiederholen fortwährend Standardformeln, die bei oberflächlicher Kenntnisnahme plausibel wirken mögen, hauptsächlich, wie in der Werbung, durch häufige Wiederholung auf allen medialen Kanälen, aber sie halten einer kritischen Überprüfung nicht stand. Also wird diese Kritik ausgeblendet.
Ein für mich überraschendes, aber...

Dokumentation des Feminismus in Deutschland

Vor wenigen Tagen ist das Buch „Besonders Frauen“. Schwarzbuch Feminismus 1968 – 2019 von Gunnar Kunz erschienen. Es ist das Ergebnis einer vierjährigen Recherche, eine Dokumentation der 2. und 3. Welle des Feminismus in Deutschland. 
Wer wissen möchte, mit welchen Tricks Gender Mainstreaming installiert wurde, wer bei der Scheidungsreform 1977 dafür gesorgt hat, dass das angestrebte Ziel der...

Der ritterliche Justizminister als galanter Retter schwacher Frauen

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Auf einer Konferenz über Männergewalt hat in den 80er Jahren in Frankfurt am Main eine Psychoanalytikerin die strafrechtliche Utopie entworfen, der zufolge Frauen allein darüber entscheiden sollten, ob ihnen Gewalt angetan wurde oder nicht. Schließlich seien sie dafür Spezialisten – und niemand sonst.
Irgendwo am Rande sollte ein Richter,...

Eine Quote für das Eigenlob


Die Unterstützer der Frauenquote feiern sich selbst. Der Emanzipation der Frau haben sie nicht geholfen. Die Quote verstößt gegen grundlegende Freiheitsrechte.
Endlich haben Deutschlands Frauen es geschafft. Die Herrschaft der Männer ist überwunden. Das zumindest war die Botschaft des vor einem halben Jahr verabschiedeten Quotengesetzes. Ab Januar müssen die ca. 100 börsennotierten und...