Für den Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki zählte die Qualität der literarischen Werke und nicht das Geschlecht der Urheber der Werke. Bei der Herausgabe des Kanons der deutschen Literatur folgte er diesem Grundsatz. In einem Gespräch mit Frank Elstner äußert er sich über den Vorwurf der "Unterrepräsentanz" von Frauen in der Literatur. 

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Weitere Beiträge

Die Desinformationskampagne von "ProQuote"


Ich bin gerade auf der Jahreskonferenz des Journalistenverbandes "Netzwerk Recherche". Es ist erstaunlich, mit welcher Intensität hier für ProQuote getrommelt wird. Und mit welchen Methoden der Desinformation.
Die erste Veranstaltung dazu war – schon wieder – eine “Podiumsdiskussion”. Ich hasse Podiumsdiskussionen, da kommt nämlich nie was bei heraus.
 

Der Apfel und seine Feinde


An einer Stelle fällt Vladimir Nabokov in seinem wunderbaren Buch ‚Erinnerung, sprich' aus der Rolle und wendet sich direkt an den Leser, als müsste er dringend etwas klären: Es ist nicht so, dass er gegen den Kommunismus ist, weil der seine Familie um ihr Vermögen gebracht hat, es ist die unmenschliche Gleichmacherei, die ihm so verhasst ist.
Wie sieht es hier und heute damit aus? Die moderne...

Ein gewaltiges Missverständnis


Draußen hängen unauffällige Plakate, auf denen zunächst nur eine Tapete zu erkennen ist – mit einem Fleck (Anmerkung: Ich habe mich getäuscht. Der Fleck war nur auf einem Plakat. Aber im Muster der Tapete waren Fäuste zu erkennen. Man muss schon genauer hinsehen). Erst wenn man näher herangeht, sieht man auch, was da steht: „Jede vierte Frau in Deutschland wird Opfer von häuslicher Gewalt“. Das ist...

Unsinn der Woche: Bundesrat im Kinderrausch

- zuerst erschienen auf Sciencefiles.org
Deutschland ist bekanntlich ein schrumpfendes Land, gemessen an seiner Bevölkerungszahl. So sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahre 2010 677.947 Bürger zum deutschen Gemeinwesen hinzugekommen, gleichzeitig haben sich aber 858.768 ehemalige Steuerzahler in ihre letzte Ruhestätte begeben.
Im Jahre 2010 wurden somit 180.821 Deutsche weniger...

Das größte Tabu

Warum es geschlechterpolitisch seltsamerweise ganz okay ist, wenn Frauen in Abhängigkeiten leben: Geld und Gender
Gerade bewirbt die Familien- und Frauenministerin Giffey das Projekt „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ und stellt aus Steuermitteln 120 Millionen Euro für den Ausbau von Frauenhäusern zur Verfügung. Warum aber reicht es nicht, gemeinsam gegen Gewalt Stellung zu beziehen? Warum...

Wer sind wir eigentlich?


Worum geht es? Um Liebe, Dreckwäsche, Bärte, Handschellen und Strukturen. Um einen alten Schlager und um die neue SPD. Und um das Schnabeltier.
Manchmal frage ich mich: Wer sind wir? „Wir sind Nobelpreisträger“ (Friedenspreis für die Europäische Union). „Wir“ waren sogar Papst (Benedikt XVI.). Und „wir“ waren Fußballweltmeister (Frauenfußball 2007). Nun hat auch die SPD das „wir“ entdeckt.
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Viele Frauen wollen Quotilden sein!


Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung des Maschinenbauers Trumpf ist gegen die Frauenquote, wie sie von den beiden SPD-Bundesministern Manuela Schwesig und Heiko Maas mit Zustimmung von Bundeskanzler Angela Merkel (CDU) in einem Gesetzgebungsverfahren vorbereitet wird.
Frau Leibinger-Kammüller meint, ebenso wie es die „Frankfurter Erklärung zur Gleichstellungspolitik“ formuliert, dass...