Für den Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki zählte die Qualität der literarischen Werke und nicht das Geschlecht der Urheber der Werke. Bei der Herausgabe des Kanons der deutschen Literatur folgte er diesem Grundsatz. In einem Gespräch mit Frank Elstner äußert er sich über den Vorwurf der "Unterrepräsentanz" von Frauen in der Literatur. 

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Role models – wofür?

Sind weibliche Führungskräfte in erster Linie weiblich oder in erster Linie Führungskraft?
Durch Zufall bin ich im Blog von Wolfgang Goebel, dem Personalchef von McDonald’s Deutschland, auf einen Beitrag mit dem Titel “Wie ernst ist locker?” gestoßen. Was dem Titel nicht unmittelbar zu entnehmen ist, es geht um ein “Gender Meeting”, ein Treffen der “McDonald’s German Women’s Network Gruppe”, also...

Weiter auf dem Holzweg


Die Zahlen über die Mitgliedschaft von Frauen in der SPD, die der Landesverband Berlin kürzlich veröffentlicht hat, sind in der Tat erschreckend. Der Frauenanteil in der SPD stagniert seit Jahren bei unter einem Drittel. Bei den neu eintretenden Mitgliedern liegt er sogar deutlich darunter. Im Jahr 2011 waren gerade einmal 28% der neu in die Partei eintretenden Mitglieder Frauen. Ein höchst...

Was Frauen wollen und Männer wollen sollen


Die von der  „Bild der Frau“ beim Allensbach-Institut in Auftrag gegebene Studie „Der Mann 2013: Arbeits- und Lebenswelten – Wunsch und Wirklichkeit“ beginnt im Vorwort mit einem skurril wirkenden Kommentar zwischen Wunsch und Wirklichkeit:
„Und damit sind wir bei der großen guten Botschaft der Männer-Studie: Sein Respekt vor Frauen wächst! Das freut uns, nicht zuletzt, weil auch...

Feminismus: Unmoralische Männer, friedfertige Frauen und große Erzählungen


Zur Abwechslung keine Heldengeschichte: Der letzte Text auf meinem Blog endete mit der Frage, wie sich eine soziale Bewegung, die sich als Bewegung für Gleichberechtigung versteht, im Kampf gegen gleiche Rechte festsetzen kann. Dieser Rückblick auf die jüngere Geschichte des Feminismus lässt sicherlich einige Aspekte aus, die vielen am Feminismus wichtig und bedeutsam sind. Die Leitfrage soll...

Immer neue Entmutigungen für junge Männer


Chancen bedeuten nicht Ergebnisse. Ergebnisgleichheit ist die Feindin der Chancengleichheit und Gleichberechtigung bedeutet nicht Gleichstellung!
Wie von Bettina Weiguny am 02. Juni 2012 vollkommen zutreffend konstatiert, steuert unsere Gesellschaft auf „Lauter verlorene Männer“ zu. Die ‚weibliche Brille‘, die uns im Rahmen unserer Sozialisation, die sich am ‚emanzipatorischen Fortschritt‘...

Weiblicher Narzissmus, Männerhass und Frauenpolitik


Für den Narzissten zählen nur seine Gefühle, Wünsche und Interessen. Werden die Erwartungen, die er an andere Menschen stellt, nicht erfüllt, so fühlt er sich gekränkt. Er reagiert auf die anderen mit Wut und nicht selten mit Hass.
Übertragen auf das Verhältnis der Geschlechter heißt es: Erfüllen Männer nicht die Erwartungen von narzisstischen Frauen, Erwartungen, die oft dem traditionellen...

Catherine Hakims Präferenztheorie: Was Frauen wollen


Ein alternativer Ansatz zur Diskriminierungsthese In Deutschland werden ungleiche Verteilungen zwischen den Geschlechtern in den Spitzenpositionen in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik vor allem auf Diskriminierung zurückgeführt. Dies ist ein Erklärungsansatz, aber nicht der einzige.
Die britische Soziologin und Arbeitsmarktexpertin Catherine Hakim hat schon vor einigen Jahren einen...