Nach Angaben des SPIEGEL hat Alice Schwarzer in der Schweiz Steuern hinterzogen. Im Gefolge einer Selbstanzeige musste sie einige Hunderttausend Euro nachzahlen. Schwarzer eine Steuersünderin? Nein, eine Heldin.

Es ist vollkommen nutzlos, jetzt den drohenden männlichen Zeigefinger gegen die Frauenrechtlerin zu erheben. Das mit dem Zeigefinger geht nur bei Alice Schwarzer. Zudem ist der Blickwinkel “Steuerhinterziehung” auch völlig falsch.

In Wirklichkeit handelte es sich um eine heldenhafte Aktion von Alice Schwarzer. Unter großem persönlichen Risiko hat sie das wertvolle Geld dem Zugriff der Männer beherrschten deutschen Steuerbehörden entzogen und in der Schweiz eine schwarze Kasse für den feministischen Kampf angelegt.

Wieder einmal hat Frau Schwarzer bewiesen, dass sie immer für das Gute eintritt und nie auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist. Die Glaubwürdigkeit von Frau Schwarzer hat sich damit weiter erhöht. Sie ist jetzt endgültig auf dem Weg zur Mainstream-Heiligen. Bald wird man Alice Schwarzer angesichts ihrer heldenhaften Schweiz-Aktion für einen Zivilcourage-Preis vorschlagen.

Mein politischer Blog:
http://www.citizenseurope.wordpress.com/

Mein YouTube-Kanal:
http://www.youtube.com/channel/UCF-fARvx7EsrUaiK3XEamCw

 

Weitere Beiträge

Feministische Zensur in der Filmbranche


Vor drei Jahren berichtete ich über die Schwierigkeiten, mit denen der polnische Regisseur Krzysztof Zanussi bei der Realisierung seines feminismuskritischen Films "Fremder Körper" (poln. "Obce Cialo", engl. "Foreign Body") kämpfen musste.
Zanussi konnte seine Filme im kommunistischen Polen trotz zensuralen Drucks realisieren. Doch was die Kommunisten nicht vollbrachten, wäre beinahe einer...

Der radikale Biologismus des Gender-Mainstreamings


Bei der Frauenquotenpolitik geht es darum, ein Mittel zu finden, um sich auf dem Arbeitsmarkt und in den Personalhierarchien privater Unternehmungen und öffentlicher Organisationen in der subjektiv als übermächtig erlebten Konkurrenz gegenüber Männern Sondervorteile zu verschaffen.
In der Durchsetzung dieser Interessen gibt es bis hin zum offenen Verfassungsbruch kaum Hemmungen. Allerdings muss...

Monika Ebeling: „Ich bin die Mär vom ewig bösen Mann leid!“

Eine Brille für Schwesig – Wenn der Staat versagt, müssen andere in die Bresche springen Interview mit Monika Ebeling

„Benachteiligungen von Männern aufzeigen und beseitigen - dies ist nicht unser politischer Wille." Dieser Satz der Goslarer Grünen entlarvte die abgrundtiefe Verlogenheit der Geschlechterpolitik vor gut sechs Jahren wie kaum ein anderer.Eine Doppelmoral, die Monika Ebeling,...

Warum ich keine Feministin bin


Frauen werden dafür verurteilt, dass sie sich nicht zum Feminismus bekennen. Das ist totalitär.
Indem sie sich öffentlich vom Feminismus distanzierten, sorgten mehrere weibliche Prominente für erheblichen Unmut in feministischen Zirkeln. Es begann mit Hollywood-Schauspielerin Susan Sarandon, die der britischen Wochenzeitung Observer vor einigen Jahren anvertraute: „Ich betrachte mich selbst als...

Die Innenwelt


Nun werden auch Männer als „Professorinnen“ bezeichnet. Jedenfalls an der Universität Leipzig. Das hat einigen Wirbel ausgelöst. Deshalb wird ein Projekt gestartet, das die Sprachregelung mit der umstrittenen „-innen“-Form und die aufgeregte Resonanz, die es ausgelöst hat, wissenschaftlich aufarbeiten möchte.
Dazu möchte ich meinerseits einen kleinen, unaufgeregten Beitrag leisten. Dabei geht es...

Der Feminismus und das biologische Geschlecht


Vor wenigen Jahrzehnten begann ein beispiellos erfolgreicher Feldzug gegen die Traditionen der deutschen Sprache, der unter der Bezeichnung „Gendern“ mittlerweile zum Teil Allgemeingut geworden ist.
Die Vorschläge zur Veränderung der Sprachgewohnheiten haben ihren Ursprung in den Utopien radikalfeministischer Kreise der 70-er Jahre. Mit den absolut berechtigten Forderungen der frühen...