Petition von ScienceFiles

28. April 2014

Das deutsche Bildungssystem befindet sich inmitten einer Transformation von einem effizienten Bildungssystem zu einem ineffizienten Nutznießer-System, das nicht mehr der Vermittlung von Bildung, sondern der Versorgung von Günstlingen und der ideologischen Indoktrination nach dem Vorbild der marxistisch-leninistischen Indoktrination in der DDR gewidmet ist.

BriefSchreiben-lksh7829 Wir sehen bereits heute die Folgen dieser Retardierung eines Bildungssystems. In Bildungsvergleichsuntersuchungen wie PISA ist Deutschland nur noch Mittelmaß, als universitärer Standort ist Deutschland im Bereich der Sozialwissenschaft für die besten deutschen Sozialwissenschaftler nicht interessant.

Der Niedergang der Bildung, der sich mit der Institutionalisierung der Frauen- und Geschlechterforschung an den Universitäten eingestellt hat, wird die Universitäten weiter entprofessionalisieren, weiter dazu führen, dass die fähigsten Köpfe aus Deutschland abwandern und weiter dazu beitragen, dass Sozialwissenschaften in den Augen der Bevölkerung einen Ruf haben, der sie je nachdem als Kabarett oder Kaffeekränzchen kolportiert.

Damit die deutschen Sozialwissenschaften, damit das deutsche Bildungssystem nicht noch weiter in diese Abwärtsspirale gezogen werden, fordern wir von der Bundesregierung ein sofortiges Ende aller Versuche, Bildung und ihre Institutionen durch die empirisch völlig unnötige Frauenförderung zu ideologisieren. Dazu muss jegliche öffentliche Finanzierung von Frauen- und Geschlechterforschung sowie von Frauenbeauftragten und ähnlichen Sondereinrichtungen zur Bevorzugung von Frauen (anstelle von Studierenden) aus den Etats der Bundesregierung, von Bundesministerien oder nachgeordneten Behörden an deutschen Bildungseinrichtungen beendet werden, und das Professorinnenprogramm muss unverzüglich eingestellt werden. Ausnahmslos alle Nutznießer aus Frauen- und Geschlechterforschung sind dazu anzuhalten, ihren Unterhalt aus eigener Kraft und durch die Einwerbung von Drittmitteln, die nicht aus öffentlichen Kassen oder durch Steuergelder finanziert sein dürfen, zu verdienen, ganz so, wie es der Zielvorstellung der Frauenemanzipation, die nach Herauslösung von Frauen aus Abhängigkeitsverhältnissen strebt, entspricht. Ob und wenn ja, welche Lehrstuhlinhaber und welche Begünstigten durch die vielfältigen Formen der Frauen- und Geschlechterforschung etwas anzubieten haben, was auch tatsächlich nachgefragt wird, wird sich auf diese Weise zeigen.

Die ganze Petition kann hier gelesen und unterschrieben werden.

 

Weitere Beiträge

Cuncti-Dossier „Jung & Männlich“


Die Situation junger Männer in Deutschland wird immer prekärer.
21,6 Prozent weniger Männer als Frauen erwerben die Zugangsberechtigung zum Studium. 63,7 Prozent mehr junge Männer als junge Frauen sind arbeitslos (Jungen- und Männer-Genderindex).
 

Endlich ein Mann

 
In Bremen fehlen (männliche) Lehrer. Dort sind nur noch knapp zehn Prozent der Lehrenden an Grundschulen männlichen Geschlechts. Das wäre nun nicht unbedingt einer Meldung wert; denn in der westlichen Welt fehlen überall Lehrer.
In Nancy ebenso wie in Birmingham, in Frankfurt, Bologna, Kopenhagen und selbstredend auch in Basel. Im deutschen Stadtstaat Bremen tut man aber etwas gegen diese...

Die Kunst der richtigen Meinungsbildung


In diesen unruhigen Zeiten stelle ich die Unruhe vor allem an und in mir selbst fest. Eine Meinung, die mir gestern noch richtig und wichtig vorkam, ist heute von Zweifeln besetzt. Nichts scheint mehr klar zu sein, alles verschwindet hinter einem Nebel von Informationen. Artikel, Berichte, Beiträge, Nachrichten, YouTube, Facebook, Twitter, X-fach strömt es auf mich ein und schwirrt...

Der Mann 2013: Arbeits- und Lebenswelten - Wunsch und Wirklichkeit


Die Studie "DER MANN 2013: Arbeits- und Lebenswelten - Wunsch und Wirklichkeit" (in der Presse kurz und plakativ "Wie tickt der Mann?" bezeichnet) beschäftigt sich mit dem Thema Gleichberechtigung. Natürlich in erster Linie aus Sicht der Frau.
Immerhin wurde diese Studie im Auftrag von Bild der Frau angefertigt. Bemerkenswert für MANNdat ist, dass immerhin 76% der befragten Männer angaben,...

Die Frauenquote und ihr Rattenschwanz


Die Beseitigung der Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes am Arbeitsplatz war eine der Hauptforderungen der Frauenpolitik vor 30 Jahren. Jetzt setzt die gleiche Frauenpolitik durch, dass die Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes in immer mehr Bereichen gesetzlich festgelegt wird: Per Frauenquote.
Dabei wird es nicht nur Dax-Unternehmen treffen, sondern weitgehende negative Veränderungen...

Die Scharia der Grünen


Rund 2/3 der befragten Bundesbürger trauen sich nicht mehr, laut einer Allensbach – Umfrage, ihre Meinung in der Öffentlichkeit frei zu äußern. Und: über die Hälfte der Jugendlichen hat Angst vor einer wachsenden Feindlichkeit zwischen Menschen, die unterschiedlicher Meinung sind (Shellstudie 2019). An Universitäten werden Redeverbote erteilt, und die Redefreiheit kann dann häufig nur mit...

Weiblicher Narzissmus, Männerhass und Frauenpolitik


Für den Narzissten zählen nur seine Gefühle, Wünsche und Interessen. Werden die Erwartungen, die er an andere Menschen stellt, nicht erfüllt, so fühlt er sich gekränkt. Er reagiert auf die anderen mit Wut und nicht selten mit Hass.
Übertragen auf das Verhältnis der Geschlechter heißt es: Erfüllen Männer nicht die Erwartungen von narzisstischen Frauen, Erwartungen, die oft dem traditionellen...

Offene Protestnote an Manuela Schwesig: Gegen ideologisierte Geschlechterpolitik!


Auf Initiative des "Forums Soziale Inklusion" haben sieben geschlechterpolitische Plattformen und Bürgerinitiativen Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig in einer gemeinsamen, offenen Protestnote dazu aufgefordert, von ihrer einseitigen und ideologisierten Geschlechterpolitik abzurücken.
Anstoß und Fokus ist die Zusammenstellung der Sachverständigenkommission zur Erarbeitung des Zweiten...