Im Juni 2013 tötete die nigerianische Terrorgruppe Boko Haram 42 Jungen bei einem Angriff auf eine Schule: Die Jungen wurden zusammengetrieben, dann warfen die Mörder Sprengstoff auf sie.

Im September 2013 griffen Boko Haram-Terroristen nachts das College of Agriculture in Gujiba, Nigeria, an - sie attackierten gezielt die Schlafsäle der jungen Männer und töteten 44 von ihnen.

Im Februar 2014 wurden 59 Jungen einer nigerianischen Internatsschule von Boko Haram-Terroristen erschossen oder bei lebendigem Leib verbrannt. Die Mädchen der Schule ließen die Terroristen frei.

 

Frauen und Männer sollten auch in der Arbeitswelt gleiche Chancen haben. Dazu werden nun auf politischer Ebene weitere Weichen gestellt: Der Fahrplan heißt ‚Quotenregelung'. Geraten ‚Männerdomänen' dadurch in Gefahr oder ist das alles nur politisch motiviertes Gerede? Wir haben den Disput zur Frage ‚Qualifikation statt Quote' unter die Lupe genommen.

Zunehmend erobern sich Frauen in Deutschland eine gleichberechtigte Teilhabe am Berufsleben, so das Ergebnis des „Women in Work"-Index der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Damit liegt Deutschland auf dem 8. Rang.

 

Diskursanalytische Bemerkungen zur Wehrpflichtfrage aus Gender­ Perspektive

Es kann darüber gestritten werden, ob zehn Sandkörner noch ein Sandhaufen sind. Man kann auch darüber streiten, ob eine befruchtete Eizelle schon ein Mensch ist. Und es mag auch Verhaltensweisen von Menschen geben, die so unmenschlich sind, dass es gerechtfertigt sein kann, den Ausführenden der Handlung als Schwein zu bezeichnen.

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Aber in allen drei Fällen gibt es eine klare sprachliche Intuition, was ein Sandhaufen und was nur ein Sandkorn, was ein Mensch und was eine Eizelle und schließlich, was ein Mensch und was ein Schwein ist. Gäbe es diese sprachliche Intuition nicht, könnte man schwerlich erklären, was an dem Ausdruck Schwein für einen Menschen beleidigend ist, denn die Beleidigung funktioniert nur, weil man einem Menschen Eigenschaften zuspricht, die man normalerweise einem Tier zusprechen würde.

 

24. Juni 2014, von der Redaktion

Satire ist der Gipfel der Wahrheit

In den Vereinigten Staaten macht sich derzeit eine neue Absurdität breit. Es geht um die Frage, was unter einvernehmlichem Sex zu verstehen sei. Was als legitimes und löbliches Anliegen begann, treibt nun sonderbare Blüten.

Stillschweigender "sexual consent" - der Jurist würde es "konkludenten Sex" nennen - ist ab jetzt nicht mehr genug. Statt dessen soll von nun an nur noch "explicit sexual consent" erlaubt sein. Alles andere sei als "sexual abuse" zu werten. Das ist keine Satire, wohl aber das folgende Video.

 

 

Sexuelle Übergriffe und der Umgang mit den Opfern sind ein Problem an amerikanischen Hochschulen. Ein konservativer Publizist glaubt: Die Opferrolle ist unter den Studentinnen begehrt. Die Belästigen seien kaum erkennbare "Mikro-Übergriffe".

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Die Opfer von Vergewaltigungen profitieren, wenn sie die Tat anzeigen. Denkt zumindest der konservative amerikanische Autor George Will. Wenn die amerikanischen Hochschulen angeben würden, dass Belästigungen auf dem Campus allgegenwärtig seien und aus der Opferrolle eine begehrte Rolle mit Privilegien machten, würden die Betroffenen wie Pilze aus dem Boden schießen.

Das berichtet der FOCUS. Tatsächlich ist die Opfer-Ideologie an US-Hochschulen schon so weit fortgeschritten, dass mancher darauf nur noch in Form einer Satire angemessen antworten kann:

 

Angenommen, eine psychisch kranke Frau würde in den USA vier Frauen und zwei Männer erschießen –

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angenommen, sie würde Videobotschaften sowie ein langes Manuskript hinterlassen, in denen sie die mangelnde Aufmerksamkeit von Männern und die Unwürdigkeit anderer, bei Männern erfolgreicher Frauen für ihre Taten verantwortlich macht –

 

07. Juni 2014

In den Leitmedien herrscht eine sehr einseitige Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik; Die Gleichstellungspolitik wird dort meist unkritisch propagiert, wobei unbegründete und falsche Informationen verbreitet werden.

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Das betrifft beispielsweise die längst als falsch erwiesene Behauptung von einem dreiundzwanzigprozentigen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen sowie die Mär von der „Gläsernen Decke“.

 

Die 2007 einsetzende und bis heute nicht überwundene globale Finanzkrise, die aufgrund der Theorie des Postkeynesianers Hyman P. Minsky zu erwarten gewesen war, löste ein Déjà-vu-Erlebnis aus, nämlich bezüglich des Schwarzen Freitags der Weltwirtschaftskrise von 1929-32 sowie der nachfolgenden Depression der 30er Jahre bis zum II. Weltkrieg.

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Die Ähnlichkeiten hängen damit zusammen, dass die ökonomische Entwicklung damals wie heute derselben Logik folgt bzw. folgen muss. Die Finanzwirtschaft spitzte in beiden Fällen tieferliegende Probleme spekulativ soweit zu, dass es zum Eklat kam.

 

Mal Hand aufs Herz  - wer nimmt nach 20 Jahren Berlusconismus die italienische Demokratie noch ernst? Die Italiener wohl am allerwenigsten.

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Da dürfte es auch kaum jemand mehr im Land aufregen, wenn der neue „starke“ Mann im Quirinalspalast, Matteo Renzi, seit Februar im Amt, das Wahlrecht für einen „guten Zweck“ eben mal so zurechtbiegt.

 

In der ARD wurde am 21. Mai 2014 ein Film über Elisabeth Selbert gezeigt, die sogenannte „Mutter der Gleichstellung“. Im Anschluss daran wurde über die Situation von Frauen in der Sendung PlusMinus diskutiert. Auf der Internet-Seite der ARD findet man auch eine Galerie mit Kommentaren zur Frauenquote. Auch von mir wurde dort ein Kommentar veröffentlicht.

justitia Propaganda umgeht die kritische Vernunft oder schaltet sie aus, indem sie Gefühle anspricht, am besten so, dass die Angesprochenen gar nicht bemerken, dass sie nichts gedacht haben, also indem sie subjektiv meinen, sie selbst hätten gedacht, was ihnen propagandistisch suggeriert worden ist. So ist objektive Manipulation erfolgreich, ohne überhaupt bemerkt worden zu sein.

 

In einem Beitrag auf der Seite der ARD wird wieder mal das Thema „Frauenquote“ diskutiert.

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Warum eine Frauenquote für die Wirtschaft, von der ca. 200 Frauen aus der Oberschicht profitieren würden, ein wichtiges Thema ist, wird dabei nicht erläutert. Warum berichten die ARD und andere Leitmedien nicht in ähnlicher Häufigkeit und Ausführlichkeit über beispielsweise die Obdachlosigkeit, von der in der BRD Tausende von Menschen, mehrheitlich Männer, betroffen sind?

 

"Since the Nigerian Islamic radical group Boko Haram kidnapped over 100 schoolgirls in mid-April, the media and the American government have been up in arms over this outrage. With over 200 girls in captivity, Boko Haram warned that they may sell the children into slavery."

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"Beginning the night of the kidnappings on April 16 and continuing ever since, the press has devoted relentless focus to the crisis in Nigeria."