Petition von ScienceFiles

28. April 2014

Das deutsche Bildungssystem befindet sich inmitten einer Transformation von einem effizienten Bildungssystem zu einem ineffizienten Nutznießer-System, das nicht mehr der Vermittlung von Bildung, sondern der Versorgung von Günstlingen und der ideologischen Indoktrination nach dem Vorbild der marxistisch-leninistischen Indoktrination in der DDR gewidmet ist.

BriefSchreiben-lksh7829 Wir sehen bereits heute die Folgen dieser Retardierung eines Bildungssystems. In Bildungsvergleichsuntersuchungen wie PISA ist Deutschland nur noch Mittelmaß, als universitärer Standort ist Deutschland im Bereich der Sozialwissenschaft für die besten deutschen Sozialwissenschaftler nicht interessant.

 

Rezension zu Arne Hoffmanns "Not am Mann"

Moderne Gesellschaften weisen paradoxe Entwicklungen auf. Gemeint sind gesellschaftliche Prozesse, die sich gegenseitig widersprechen.

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Als Paradebeispiele für diese Paradoxalität können Entwicklungen herangezogen werden, die man in den kommunistischen Staaten beobachten konnte. Paradox war dort erstens die Kluft zwischen der Politik sowie den Medien einerseits und der gesellschaftlichen Realität andererseits.

 

Gerhard Amendt im Interview mit MANNdat

Der Soziologe und Autor Prof. Gerhard Amandt ist Experte im Bereich Geschlechterpolitik und Geschlechterverhältnisse.

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 Er war an der Universität Bremen Professor am Institut für Geschlechter- und Generationenforschung und hat die WHO in Familienplanungsfragen beraten. Wir haben ihn zu seinem neuen Buch „Von Höllenhunden und Himmelswesen“ interviewt.

 

Fast jeder Zeitungsleser überliest die Aussage "Jungen, die Bildungsverlierer". Diese entwürdigende Aussage wird quasi als Wahrheit in den Medien verkündet. Bisweilen heißt es sogar, noch verächtlicher: "Jungen, die Looser".

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Die Betroffenen, die Jungen, können sich nicht wehren, und wie sieht es aus mit den Elternverbänden? Die wären ja die eigentlichen Lobbyisten für die Jungens, die sich nicht selber vertreten können.

 

Petition an Manuela Schwesig

03. April 2014

Bildung ist ein wichtiger volkswirtschaftlicher Faktor und die Grundlage für die Entwicklungsperspektiven von Kindern und Jugendlichen. Bildung und Bildungsförderung sind vielfältige gesamtgesellschaftliche Herausforderungen auf kommunaler sowie Länder- und Bundesebene.

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Im Sinne eines von der Bundesregierung propagierten Gender Mainstreamings gehört dazu auch eine geschlechterspezifische Bildungsförderung, wie es seit Jahrzehnten die Bundesregierung bei der gezielten Mädchenförderung praktiziert, in der gesundheitlichen Aufklärung oder im generellen Stärken von Mädchen. Wir kritisieren, dass sich die Bundesregierung Jungen weitaus weniger Unterstützung und Hilfe angedeihen lässt als Mädchen. Das ist nicht gerechtfertigt, da Jungen heute die schlechtere Bildungsbeteiligung und das schlechtere Bildungsniveau aufzeigen. Jungen weisen in allen Bundesländern um 40 bis 65% höhere Quoten bei Kindern ohne Schulabschluss auf als Mädchen. In allen Bundesländern erreichen Jungen seltener (15 – 30% seltener) die Allgemeine Hochschulreife als Mädchen. Jungen haben im Schnitt schlechtere Noten als Mädchen.

 

Ich dachte ja erst, es wär ein Aprilscherz.

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Heute morgen seh ich am Straßenrand eine Zeitungsverkäuferin mit der BZ, das lokale Berliner Käseblatt für die Bevölkerungsschichten, die gerade so etwas besser und etwas längere Texte lesen können als die BILD-Leser. Titel-Seiten-Schlagzeile „Erster Berliner Friedhof nur für Lesben”.

 

„Vor allem die linken Parteien schrecken inzwischen immer mehr Männer ab, die eigentlich für die Anliegen dieses Lagers mehr als aufgeschlossen wären“, schreibt Arne Hoffmann in seinem gerade erschienenen „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“. (S. 19)

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Der Text listet viele Beispiele panischer Abgrenzungen und Feindseligkeiten irgendwie linker Parteien gegenüber Männerrechtlern auf:

 

Der „Stromberg“-Film ist sexistisch: Fragt sich nur, gegenüber wem

Bernd Stromberg ist zurück: Noch ein Mal – als Kinofilm. Die Büro-Satire spielt im (vermeintlichen) Alltag europäischer Durchschnittsbürger, in diesem Falle Versicherungsangestellter in Nordrhein-Westfalen.

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So viel vorweg: Ich teile die Ansicht des Schauspielers – und Hauptdarstellers – Christoph Maria Herbst, wonach „Stromberg“ auserzählt sei).

 

In der österrechichen Zeitung „Der Standard“ gelangt man, wenn man in der Suchfunktion „gender“ eingibt, auf eine feministische Seite, die sich „Die Standard“ nennt.

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So wird man gleich eingestimmt auf das Niveau, das einen hier erwartet. Ich greife unter den verschiedenen Beiträgen den von Sonja Fercher mit dem Titel „Der Kampf gegen das ´andere Geschlecht´“ heraus.

 

Die taz will „eine taz-Volontariatsstelle für eine Frau mit Migrationsgeschichte“ besetzen. „Es gibt keine Altersbeschränkungen und spezifische Berufsabschlüsse sind nicht zwingend. Soziales Engagement, Lebenserfahrung sowie Interesse am Qualitätsjournalismus werden vorausgesetzt.“

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Dagegen hat nun ein Mann vor dem Arbeitsgericht geklagt, wie die taz selbst berichtet:

 

Schöne neue Welt: Jetzt sollen also auch noch Kinderspielplätze gendersensibel gestaltet werden.

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Was haben Aufsichtsräte und Spielplätze gemeinsam? Beide sind nicht gendersensibel genug, die großen und kleinen Mädchen haben nicht genug Spielraum. Für die einen gibt’s demnächst die Frauenquote, um die Spielplätze kümmert sich jetzt die SPD.

 

Er wolle Kritik am eigenen Geschlecht üben, rechtfertigt Udo Jürgens sein neuestes Männer-sind-Schuld-Lied, das er in der „Wetten, dass…?“-Sendung aus Düsseldorf vom 22. Februar darbot.

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Bundesarchiv, Bild 183-1987-0302-032 / CC-BY-SA 3.0

Da aber Udo Jürgens ein alter Hase im Showbiz ist, weiß er vor allem, wie man Profit macht. Mit „Der Mann ist das Problem – er ist der Fehler im System“ biedert er sich – frauenpolitisch korrekt - geschickt dem Zeitgeist an, und der ist nun mal männerfeindlich.