Behauptet Focus. Schön so. Damit die lieben Kleinen schon im Kindergartenalter lernen, dass die Gesellschaft zweigeteilt ist, in Ober- und Untermenschen, in von Geburt aus Adlige mit Sonderrechten und Privilegien und das gemeine Proletariat.

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Klar, dass so ein Aufbau einer Zweiteilung der Gesellschaft in Privilegierte und Fußvolk, das draußen bleiben muss, sowas wie ein indisches Kastenwesen, von der SPD kommt. Ist ja auch so sozialistisch.

 

Es sind erschreckende Einblicke in die Lebenswirklichkeit von Frauen in Europa.“ So beginnt Benjamin Knaack bei Spiegel-Online seinen Bericht über die EU-Studie „Gewalt gegen Frauen: eine europaweite Erhebung“.

violence Da das möglicherweise noch nicht deutlich genug war, schreibt er im Text weiter, dass die Studie „erschreckende Ergebnisse“ liefere und „einen detaillierten und erschreckenden Einblick in die Gewalterfahrungen von Frauen“ biete.

 

04. März 2014

In den Leitmedien herrscht eine sehr einseitige Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik: Die Gleichstellungspolitik wird dort meist unkritisch propagiert, wobei unbegründete und falsche Informationen verbreitet werden.

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Das betrifft beispielsweise die längst als falsch erwiesene Behauptung von einem 23 %igen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen sowie die Mär von der „Gläsernen Decke“.

 

Wir Frauen verschenken Sex heute ohne die Gegenleistung einer festen Bindung. Und glauben auch noch, das wäre so etwas wie eine Befreiung. Eine Gegenrede auf Bascha Mika.

Bascha Mika gehört zu meinen Lieblingskontrahentinnen. Mehrfach saßen wir uns bereits in Talksendungen gegenüber. Sie ist klug und bissig, mit dieser lächelnden, fiesen Art, wie es nur Frauen können. Also eine respektable Gegnerin.

 

23. Februar 2014, von Prof. Günter Buchholz

Bascha Mika, die frühere Chefredakteurin der taz, ist jetzt in der Chefredaktion der Frankfurter Rundschau, wie diese unter der Überschrift „Bascha Mika und Arnd Festerling neue redaktionelle Spitze“ berichtet.

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Wir kennen Bascha Mika nicht nur durch Ihre Mitgliedschaft bei dem Frauen-Lobbyverein ProQuote, die ihre neue Rolle in der FR sicherlich stürmisch begrüßen wird, sondern auch durch ihre kritische Biographie von Alice Schwarzer.

 

Der folgende Text ist ein Beitrag zur Blogparade des Monats Februar, die Geschlechterrollen zum Thema hat. Alle Ähnlichkeiten zu einer Satire sind unbeabsichtigt und ungewollt, aber unglücklicherweise unvermeidbar.

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Ein Partnertest. Nicht etwa in der Bravo oder auf einer wenig vertrauenswürdigen Internet-Seite, sondern in einem wissenschaftlichen Angebot für Schulen, erstellt in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Erfurt, Abteilung Sozialwesen, und weithin empfohlen für den Unterricht. Eine Vierzehnjährige überprüft damit gewissenhaft am Computer, ob eigentlich ihr Freund für sie geeignet ist.

 

Ein Sammelband beschäftigt sich mit der Frage, ob wir eine Männerquote in Kitas und Schulen brauchen, anstatt endlich ideologiefreie Konzepte zur Jungenförderung zu entwickeln.

Seit Jahren stagnieren die schulischen Leistungen von Jungen. Sie haben im Schnitt schlechtere Noten als Mädchen, brechen die Schule wesentlich häufiger ab. Die Mehrzahl der Abiturienten und Studenten sind weiblichen Geschlechts. Die Bildungsnachteile von Jungen werden von einigen Pädagogen auf den hohen Anteil von Frauen in Kinderkrippen, Kindertagesstätten, Kindergärten und Grundschulen zurückgeführt. Es ist allerdings umstritten, ob die hohe Repräsentanz von Frauen in erzieherischen Berufen die besagten Nachteile verursacht.

Lässt sich die Frage positiv beantworten, so scheint die Forderung nach einer Erhöhung des Männeranteils in dem genannten Berufsfeld berechtigt zu sein. Daran würde sich wiederum die Frage anschließen, auf welche Weise die Erhöhung des Männeranteils erreicht werden könnte. Die Einführung einer Männerquote wäre eine denkbare Lösung.

 

Nachdem nun das Ende der Dauerpräsenz Alice Schwarzers in den Medien bevorsteht, lohnt es sich, noch einmal einen Blick zurück zu werfen in die ferne Zeit, in der diese Präsenz begann.

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1975 wurde der Vietnamkrieg beendet, starb der spanische Faschist Franco, wurden die Konditorei Coppenrath & Wiese und das Unternehmen Microsoft gegründet, David Beckham und Angelina Jolie geboren,

 

Was wird da bloß in diesen Tagen auf Alice Schwarzer herumgehackt. Ja, natürlich hat sie Steuern hinterzogen und sich damit strafbar gemacht. Und natürlich wird dieser Fakt auch nicht dadurch aus der Welt geschaffen, dass sie sich selbst angezeigt hat und damit straffrei davonkommt.

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Aber dieses selbstgerechte Draufhauen gefällt mir nicht - auch wenn ich zunächst selbst der Versuchung nicht widerstehen konnte. Doch können wir wirklich sagen, dass sie damit schlimmer ist, als wir es sind.

 

Es ist schon bizarr, aus welch trüben Quellen der Inspiration die Feministinnen der Heinrich-Böll-Stiftung ihren Nektar schlürfen. Passend zum notorischen Weltfrauentag verleiht die Stiftung am 7.3.2014 den Anne-Klein-Frauenpreis an die mexikanische Frauenrechtlerin Imelda Marrufo Nava.

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"Ihr Beitrag zur Klassifizierung der geschlechtsspezifischen Gewalt gegen Frauen in Ciudad Juarez als Feminizid und gegen die Straflosigkeit der Täter ist beispielhaft", so die Jury der Heinrich-Böll-Stiftung in ihrer Begründung.

 

Grundsätzlich ist die Internet-Enzyklopädie Wikipedia eine begrüßenswerte Einrichtung. Demokratisch verfasstes und verfügbares Wissen, eine tolle Sache. Nun gab es immer schon sachliche Kritik an inhaltlichen Fehlern der Beiträge und auch absurde Beispiele für die Unflexibilität der Plattform.

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So wird von dem amerikanischen Schriftsteller Philip Roth berichtet, er habe eine falsche Information über eines seiner Bücher korrigieren wollen. Dies wurde ihm verweigert mit dem Hinweis, er solle Nachweise bringen, seine Autorenschaft sei nicht Nachweis genug. Aber in letzter Zeit wird besonders die gebotene Neutralität, die eine der Wissenschaft verpflichtete Internetseite hochhalten müsste, bezweifelt.

 

Endlich macht sich die Gleichberechtigung auch bei der Steuerhinterziehung bemerkbar! Danke Alice! Wieder eine Männerdomäne erobert.

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Diesmal das Schwarzgeld. Und ja, es tut mir auch wirklich leid, dass der Name von Alice Schwarzer so wunderbar einlädt zu ganz neuen Wortschöpfungen im Zusammenhang mit dem Vorbeischaffen von Steuergeldern am Fiskus.