Der Autor ist ein Psychologe, der anonym bleiben möchte.

These: Die Energie zu der starken Spaltung zwischen Männern und Frauen kommt nicht aus der Politik (das ist eher Symptom oder Nebenwirkung), nicht aus einer Ideologie und nicht aus den Medien. Diese Meinungsgeber geben die Richtung vor, aber sind nicht der Motor.

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Der Motor sind auch nicht irgendwie "mystisch" die immer wieder hervorgeholten "1000e von Jahren der Unterdrückung der Frau", sondern viel naheliegender die tatsächliche individuelle Unterdrückung im Leben der Frauen (eigentlich der Menschen allgemein, aber hier soll es speziell um Frauen gehen).

 

Nach Angaben des SPIEGEL hat Alice Schwarzer in der Schweiz Steuern hinterzogen. Im Gefolge einer Selbstanzeige musste sie einige Hunderttausend Euro nachzahlen. Schwarzer eine Steuersünderin? Nein, eine Heldin.

Es ist vollkommen nutzlos, jetzt den drohenden männlichen Zeigefinger gegen die Frauenrechtlerin zu erheben. Das mit dem Zeigefinger geht nur bei Alice Schwarzer. Zudem ist der Blickwinkel “Steuerhinterziehung” auch völlig falsch.

 

Im Gefolge der aktuellen Bundeswehr-Studie sind auch sexuelle Übergriffe bei unserer Armee wieder ein Thema in unseren Medien.

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Geliefert wird uns aber, wie gewohnt, nicht das ganze Bild – dafür ist der Pöbel in den Blogs und Kommentarspalten da, wobei immer mehr Journalisten freimütig bekennen, sich deren Wortmeldungen unter einem Artikel erst gar nicht mehr durchzulesen. (Zur Arroganz mancher Journalisten gegenüber Nicht-Journalisten siehe aktuell auch Stefan Niggemeier.)

 

Ich wollte ja immer schon einmal einen Text über „Gender Mainstreaming“ schreiben, hatte dabei aber das kleine Problem, dass ich auch nach langen Überlegungen und der Lektüre vieler Texte noch immer nicht so recht weiß, was das ist.

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Also habe ich auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nachgesehen, weil dort Gender Mainstreaming ja engagiert vorangetrieben wird, und festgestellt, dass das Ministerium auch nicht mehr weiß als ich. Doch dazu später.

 

Die Beseitigung der Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes am Arbeitsplatz war eine der Hauptforderungen der Frauenpolitik vor 30 Jahren. Jetzt setzt die gleiche Frauenpolitik durch, dass die Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes in immer mehr Bereichen gesetzlich festgelegt wird: Per Frauenquote.

Dabei wird es nicht nur Dax-Unternehmen treffen, sondern weitgehende negative Veränderungen auf unsere Gesellschaft und Rechtsbewusstsein bewirken. Die gesetzliche Frauenquote in der Wirtschaft wird kommen. So will es die große Koalition. Das ist keine Überraschung. Wir hatten das schon im Februar 2011 Jahren im Beitrag „Frauenquote – oder: Von der Lust zu diskriminieren“ vorhergesehen. Bei Landes- und Bundesbehörden, selbst bei der Bundeswehr, gibt es die Frauenquote ja schon lange. Die Komödie, die die CDU in dieser Frage gespielt hat, war durchschaubar.

 

Der Geschlechterforscher Gerhard Amendt enträtselt das Geheimnis, warum sich Männer gegen ihre Dämonisierung und Diskriminierung nicht wehren, und plädiert für eine neue Geschlechter-Debatte.

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In der Geschlechter-Debatte werden Frauen immer noch als Opfer und Männer als Täter betrachtet. Männer als Kollektiv werden zum Sündenbock dafür gemacht, dass Frauen beruflich und privat nicht vorankommen.

 

 

Manchmal gibt es bekanntlich Auseinandersetzungen, bei denen es für unbedarfte Betrachter schwer zu entscheiden ist, welche Seite ihnen stärker auf die Nerven geht. Für mich ist der Streit um die Online-Petition, die sich gegen den Bildungsplan der Landesregierung in Baden-Württemberg richtet, eine solche Situation.

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Auch lesenswerte Diskussionen und Beiträge dazu in Blogs, etwa bei Alles Evolution, beim Stadtfuchs, bei Mein Senf oder im Pelz-Blog, beziehen ganz unterschiedliche Positionen, sind aber nach meinem Eindruck jeweils gegenüber beiden gegnerischen Parteien skeptisch.

 

Offener Brief an den Deutschen Presserat

09. Januar 2014

Wir, die Unterzeichner des Offenen Briefes, wenden uns an Sie, weil wir über die Berichterstattung der deutschen Leitmedien zur Gleichstellungspolitik besorgt sind.

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Seit Jahren werden wir fast täglich mit Artikeln konfrontiert, die sehr einseitig über die Gleichstellunspolitik, insbesondere über die Frauenquote, berichten. Wir beobachten mit Besorgnis, wie die Leitmedien zu einem Handlanger der Gleichstellungspolitik werden und somit den Interessen bestimmter Gruppen dienen.

 

Die Krise des Mannes wird nicht einfach nur übersehen. Die These, dass Männer Hilfe brauchen, wird schlicht bekämpft. Sie passt nicht in unser Bild von Frauen und Männern. Sie macht die Diskussion über Macht und Gerechtigkeit noch komplizierter, als sie schon ist.“

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Anstatt einfache Zuschreibungen zu liefern, welches Geschlecht mächtig und welches hilfebedürftig – oder: der Hilfe wert – sei, plädiert der Text, aus dem das Zitat entnommen wurde, um ein differenzierteres Bild: „Not am Mann. Das geschwächte Geschlecht“ von Elisabeth Raether und Tanja Stelzer, in dieser Woche in der Wochenzeitung Die Zeit erschienen und schon bald darauf vielfach kommentiert.

 

Prof. Gerhard Amendt hat einen angeblich „furchtbaren“ Artikel mit dem Titel „Die Frauenquote entmündigt das weibliche Geschlecht“ geschrieben und Caroline Engelhardt wird darüber wütend.

Nennt man so etwas in der Psychoanalyse nicht Widerstand? Wäre es so, und der Eindruck drängt sich förmlich auf, dann hätte der Psychologe Prof. Amendt den wunden Punkt exakt getroffen. 

Was ist nun dieser wunde Punkt? Nun, zum einen, dass die wirklichen Interessen, Neigungen und tatsächlichen Verhaltensweisen von Frauen nicht immer, aber doch oftmals ganz andere sind als diejenigen, die Feministinnen wie Frau Engelhardt für sie vorgesehen haben. Und zum anderen, dass die Quotenpolitik gerade nicht zu Autonomie und Selbständigkeit und Erfolgen durch echte eigene Leistungen führt, sondern dass sie eine staatsfeministische Abhängigkeit der Frauen dauerhaft festschreibt.

Das mag Frau Engelhardt gar nicht hören, das ärgert sie gewaltig. Sie folgt dem ironischen Satz von Christian Morgenstern, „dass nicht sein kann, was nicht sein darf.“ Und das „Dürfen“ oder das „Sollen“, also die Normen: Sie sind feministisch-ideologisch bereits verbindlich vorgegeben. Wie kann Herr Prof. Amendt es wagen, sich nicht daran zu halten? Empörend!

 

02. Januar 2014, der Autor, der anonym bleiben möchte, ist Personalleiter eines weltweit tätigen Unternehmens.

Der Koalitionsvertrag hat uns Personalleitern – neben vielen anderen regelungsintensiven Segnungen – ein noch zu erstellendes Regelwerk „Gesetzliche Frauenquote“ beschert, das, so scheint mir, die Leistungskriterien für Einstellung und Beförderung gleichsam auf dem Verwaltungswege abschafft.

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„Ein Praxisbericht“? Der folgende Bericht soll aufzeigen, dass auch ohne Gesetz die Quote in vielfältiger Art und Weise bereits eingeführt wurde, und deswegen die gesetzliche Frauenquote nur noch kontraproduktiv wirken kann.

 

Wladimir Putin, Barbie, Heidi Klum, Markus Lanz, nun also auch Kardinal Meisner. Die Femen kommen weit rum. Soll mal einer sagen, Frauen wüssten ihren Körper nicht einzusetzen.

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Josephine Witt hat sich ausgezogen. Auf dem Altar des Kölner Doms. In der Weihnachtsmesse am 25. Dezember. Wir feiern die Geburt Jesu. Es war zudem der Geburtstag von Kardinal Meisner, der die Messe zelebrierte. Es sollte wohl ein ganz besonderer Geburtstagsgruß werden.