„Sollte man mit den Männerrechtlern oder nur über sie reden? Die Debatte darüber hat gerade erst begonnen.“

rechts-mkif8645

Eine seltsame Debatte: als ob es in einer Demokratie normal wäre, zunächst einmal langwierig zu diskutieren, ob bestimmte Gruppen überhaupt zur Diskussion zugelassen werden dürften. Der Autor, der hier über „Männerrechtler“ so schreibt, wie sonst ein wohlmeinender Rassist auch über Schwarze schreiben könnte, ist Thomas Gesterkamp in seinem berüchtigten Text „Geschlechterkampf von rechts“, den er für die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung verfasst hat.

 

Es gibt in unserer Gesellschaft zahlreiche Tabus. Diese Tabus sind in aller Regel nicht direkt verordnet oder werden gar mit restriktiven Mitteln durchgesetzt. Es handelt sich vielmehr um ein Verschweigen von Themen, die nicht dem Mainstream entsprechen.

broken-tie-76t423br9n

Werden diese Themen dann doch in irgendeiner Weise angesprochen oder zumindest berührt, dann erfolgt schnell eine Verunglimpfung als „ewig gestrig" oder man versucht diese Themen gleich ins Lächerliche zu ziehen. Beispielhaft erleben wir das zur Zeit bei der außerfamiliären Betreuung von Kindern ab dem zweiten Lebensjahr. Der Zeitgeist fordert dies, um Frauen scheinbar endlich die Gleichberechtigung zukommen zu lassen, die sie verdienen. Die Wirtschaft tritt ebenso dafür ein, um die gut qualifizierten jungen Mütter schnell wieder dem Arbeitsmarkt zuzuführen. Tabuisiert werden dabei jedoch die Folgen für die Kinder.

 

23. August 2013

Staatliche Gleichstellungspolitik wird zunehmend zu einem Problem für Frauen und Männer. Nicht Emanzipation, sondern Regulierung, Volkserziehung und Gleichmacherei stehen im Vordergrund.

Inwieweit müssen Frauen wirklich vor Übergriffen durch das andere Geschlecht geschützt werden? Warum ist es politisch und moralisch geboten Frauen im Beruf zu bevorzugen? Und wieso haben es “männliche” Werte in unserer Gesellschaft heute so schwer? Mit diesen und anderen Fragestellungen positioniert sich NovoArgumente kritisch in der Diskussion über Gender-Politik.

 

Da lese ich, im Zug sitzend, unschuldig auf meinem Laptop ein paar Texte zum Thema „Antifeminismus“, kämpfe mich zum Beispiel ohne Rücksicht auf mich selbst durch Rolf Pohls „Männer – das benachteiligte Geschlecht? Weiblichkeitsabwehr und Antifeminismus im Diskurs über die Krise der Männlichkeit“

restroom-sign

und bleibe trotz des wikipedia-Artikels mit der großen Überschrift „Antifeminismus“ wach – und in der ganzen Zeit blickt mir zuerst die junge Frau rechts von mir, und auch die links über den Gang hinter mir beständig über die Schulter und zeigt sich hochinteressiert an dem, was ich da tue.

 

In den letzten Jahren ist verstärkt zu beobachten, dass Prostitutionsgegner europaweit versuchen, in den einzelnen Staaten generelle Prostitutionsverbote, etwa nach dem Muster Schwedens, durchzusetzen.

Rotlichtmilieu-stub7925

An vorderster Front der Prostitutionsgegner stehen dabei die (Radikal-)Feministinnen. Sie fühlen sich durch das sexuelle Angebot anderer Frauen in ihrer eigenen „Menschenwürde“ verletzt, weil hier die wieder einmal ach so bösen Männer die Frauen gegen Geldzahlung zu willenlosen Befehlsempfängerinnen degradierten.

 

In der von der Heinrich-Böll-Stiftung vor einigen Wochen veröffentlichten sogenannten Argumentationshilfe (für ansonsten anscheinend der Argumentation Unfähige) mit dem Titel „Gender, Wissenschaftlichkeit und Ideologie“ hat der mitverantwortliche, weil Mitautor, dieses Werkes Manfred Köhnen die Vermutung geäußert, dass es Bestrebungen gebe, Genderlehrstühle an deutschen Universitäten und Hochschulen abzuschaffen.

Vernetzung-khfd8643

Zwar war uns bis dahin nichts über solche Bestrebungen bekannt, aber mit seiner Bemerkung hat Köhnen die durchaus relevante und interessante Frage aufgeworfen, ob Professuren für Genderforschung an Universitäten und Hochschulen gebraucht werden oder ob sie ohne nennenswerte Verluste gestrichen werden können oder ob sie möglicherweise mehr Schaden anrichten als Nutzen erbringen.

 

Immer wieder sage ich, dass sich Deutschland in eine matrilineare Gesellschaft zurückentwickelt hat. Schuld ist der faustische Umgestaltungs- und Schaffensdrang, den Progressive, Feministen und Anhänger des Wohlfahrtsstaats seit Jahrzehnten an den Tag legen.

Justitia-3676453267

Untrügliches Zeichen ist der geänderte Paragraf 1592 des Bürgerlichen Gesetzbuches, wonach der Vater eines Kindes nicht etwa derjenige ist, der es gezeugt hat. Der § 1592 BGB spricht seit 1998 wie zu kleinen Kindern, die noch nicht aufgeklärt sind: "Vater eines Kindes ist der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist".

 

Am 22. September 2013 haben die Schweizer das Recht abzustimmen. Zur Debatte steht Artikel 59, Absatz 1 bis 3 der Bundesverfassung - die allgemeine Wehrpflicht für Männer. Anlass genug, die geschlechterpolitische Dimension dieser Abstimmung in Augenschein zu nehmen.

kepi-general-7672z4c595

Der Tradition verpflichtet

Abstimmungen über die Wehrpflicht haben in der Schweiz Tradition. Unvergessen ist wohl die Debatte aus dem Jahr 1989. In diesem Jahr war es der 1982 gegründeten Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) zum ersten Mal gelungen, durch das Sammeln von 111.300 gültigen Unterschriften eine Abstimmung über den Zwangsdienst in der Schweizer Armee zu erzwingen.

 

Es gibt wohl kaum einen Satz in der gegenwärtigen deutschen Politik, der in der Männerbewegung ähnlich oft zitiert wird.

SPD-ils617

In der „Champions League des Sexismus“, die gerade von MANNdat veranstaltet wird, ist er natürlich mit dabei, und der Bremer Professor Gerhard Amendt bezeichnet ihn in der „Welt" als einen „Aufruf zum Kampf gegen die Männer“, der sie in den „Status der Unmenschlichkeit“ rücke.

 

Dieser Tage habe ich meine Korrespondenz mit einem Zuarbeiter der ARD in meinem Blog Genderama veröffentlicht. In dieser Korrespondenz kritisiere ich die manipulativen Praktiken der öffentlich-rechtlichen Sender.

microphones-5536284526

Dieser Beitrag stieß in diversen Foren und sozialen Netzwerken auf einige Begeisterung, und Cuncti bat darum, ihn übernehmen zu dürfen. Diesem Wunsch komme ich gerne nach.

 

Die Hauszeitung “Vorwärts”  der deutschen Sozialdemokratie liegt vor wenigen Tagen wieder in meinem Briefkasten. Wie immer blättere ich etwas lustlos drin herum und suche nach Beiträgen, die mich interessieren könnten.

SPD-ils617

Ich lese vom Stolz eines Genossen, in der SPD zu sein, davon, dass Vielfalt der Partei gut tut und dass die SPD eine Politik machen will, in der kein Kind zurückgelassen werden soll.

 

Harald Martenstein hat einen deftigen Beitrag über die Ungerechtigkeit von Schimpfwörtern verfasst, der mich bereichert hat. Einige der Kraftausdrücke kannte ich noch nicht. Ich muss aber auch meinerseits über Martenstein schimpfen, vielleicht muss ich ihn sogar einen „Arschkriecher“ nennen, ich bin nicht sicher.

waage-2

Solche Ausdrücke sind nicht meine Spezialität. Ich bin auch nicht sicher, wie er das Folgende meint. Es liest sich so, als würde er sich dem anschließen. Da gibt es keinen Konjunktiv und auch kein einschränkendes „vermeintlich“ oder „angeblich“. Er wird doch nicht ... Er schreibt: