Das Lamento über den Sexismus stammt aus der geplünderten Waffenkammer des Feminismus. Es ist ein Kampfbegriff, der von politischer Indoktrination und nicht von aufgeklärter Überzeugung lebt.

Letztlich soll er die Welt von Männern und Frauen verändern. Deren Beziehungen soll nicht mehr von Erotik geprägt werden, weil das zu sehr die Gemeinsamkeiten statt des Trennenden betont. So soll Erotik, die schon immer den Übergang vom Fremden zum Vertrauten und letztlich zum Sexuellen möglich machte, als pulsierendes Geschehen zwischen den Geschlechtern abgeschwächt werden. Denn solange Erotik als etwas Kultivierendes praktiziert wird, solange hat die Ideologie, nach der die Gesellschaft in Täter und Opfer auseinanderfällt, keine Überlebenschancen.

 

Nicht erst mit dem gerade erschienen Ärztereport 2013 der Barmer GEK wird deutlich, wie sehr Jungen in ihrem Werdegang mittlerweile systematisch benachteiligt werden.

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In allen Bereichen fehlt es an männlichen Sparringpartnern, die für die Identitätsbildung und Persönlichkeitsentwicklung von Jungen unabdingbar sind: fehlende männliche Erzieher in Kindertagesstätten, Mangel an männlichen Lehrern, noch relativ wenige aktive Väter zu Hause. Mit der zusätzlichen Feminisierung der Unterrichtsinhalte in Schulen, ungleichen Bewertungsstandards für Jungen und Mädchen und der Tabuisierung von jungenspezifischen Spielformen ist ein Erziehungsstil entstanden, der noch ungeahnte Langzeitfolgen auslösen kann – verdeckt durch die neue Modediagnose ADHS.

 

Tracy McMillan rät Frauen dringend, dem Ego-Wellnessfeminismus abzuschwören 

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Man kann sich kaum entscheiden, was man sensationeller finden soll: Dass die US-amerikanische TV-Autorin Tracy McMillan, 48, drei Mal verheiratet und geschieden, Mutter eines Sohnes, einen Frauen-Ratgeber herausbringt, in welchem doch tatsächlich den Frauen gesagt wird, sie seien ganz allein schuld, wenn sie noch nicht verheiratet sind (obwohl sie es längst sein wollen).

 

Das Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main (ohne Bindestrich offiziell so falsch geschrieben) zeigt derzeit eine Ausstellung namens „TRADING STYLE – Weltmode im Dialog“, mit den Modelabels A Kind of Guise (Deutschland), Buki Akib (Nigeria), CassettePlaya (Großbritannien), P.A.M. (Australien) und historischen Objekten aus der Sammlung des Weltkulturen Museums.

 

Auf ‚Cicero Online’ steht ein herausragender Text von Alexander Grau unter dem Titel „Sind wir nicht alle ein bisschen Brüderle?“

Herausragend ist er, weil er zum harten Kern der Sache vordringt und damit so manchen anderen Artikel als bedeutungsloses Geschwätz erscheinen lässt. Ich fürchte jedoch, dass der Autor das selber gar nicht gemerkt hat. Nach einem gefälligen Vorspiel, in dem uns erklärt wird, dass es bei dem ganzen Wirbel nicht etwa um Fragen des guten Geschmacks und des schlechten Stils geht (erstaunlicherweise weiß aber fast jeder, der nicht dabei war, dass es sich mindestens um einen Stilbruch handelte), kommt Alexander Grau auf den Punkt:

 

Im sonntäglichen Politik-Talk der ARD ging es um die Frage, ob Deutschland ein Sexismus-Problem hat.

Günther Jauch, der Moderator, wies Alice Schwarzer darauf hin, dass sie ihm mal in einer Talkrunde gesagt habe, seine Krawatte sei auch nur ein Penisersatz. Schwarzer überhörte das. Jauch wurde grundsätzlicher und meinte, wenn er Vergleichbares zu einer Frau gesagt hätte, wäre das sexistisch gewesen. Schwarzer ignorierte ihn erneut.

 

Andreas Ernst ist männlich, bisexuell, weiß – und querschnittsgelähmt. Hier teilt er uns in einem Gastbeitrag seine Gedanken zum derzeitigen Medienthema Nummer eins mit.

Sie macht mich wütend. Die aktuelle Sexismus-Debatte. Nicht wegen dem Thema selbst, das ist wichtig. Eher wie sie geführt wird und wie weit das geht. Lese ich diese Diskussionen im Internet mit, erfahre ich, dass gewünscht wird, Blicke zu sanktionieren. Denn diese sind Sexismus, diskriminierend! Man(n) fragt sich, warum ihm Augen gegeben wurden. Damit er nicht vor Wände läuft, klar. Aber soll er Frauen umrennen? Diese Hysterie halte ich für völlig überzogen. Und wenn aus derlei Nichtigkeiten Diskriminierungen abgeleitet werden, die dann noch sexistisch sein sollen, fühle ich mich ehrlich gesagt verarscht.

 

ScienceFiles bringt Licht in das Dunkel, das das Begutachtungsgremium des Professorinnenprogramms umgibt.

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Das Professorinnenprogramm war auf ScienceFiles schon mehrfach Thema. 150 Millionen Euro gaben das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Kultusministerien der Länder im Zeitraum von 2008 bis 2012 aus, um damit Professuren an Universitäten zu schaffen, die ausschließlich weiblichen Aspiranten zu Gute kommen, 150 Millionen Euro werden das BMBF und die Kultusministerien der Länder in den nächsten vier Jahren ausgeben, um damit weibliche Aspiranten auf eigens für sie geschaffene bzw. eigens für sie freigehaltene Professuren zu hieven.

 


So gegen 17:30 Uhr betrete ich den Mainzer Campus, lieber ein gutes Stück zu früh als zu spät. Wenn die "Antifa Mainz Wiesbaden" ihren Protest schon unter anderem damit ankündigt, dass ich bei einem Vortrag im Publikum sitze, will ich natürlich nicht zu spät kommen: Das sähe dann so aus, als würde man die Antifa nicht ganz ernst nehmen, und das wäre politisch vermutlich mal wieder das völlig falsche Signal.

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Ich brauche einen Moment, um mich zurechtzufinden: Hatte es jetzt geheißen, der Hörsaaltrakt befindet sich links oder rechts – kann man ja leicht verwechseln heutzutage? Eigentlich hatte ich gehofft, ich bräuchte nur den "Nazis-raus"-Sprechchören zu folgen, aber: keine Antifa. Vielleicht ist man nicht so überpünktlich in der Branche.

 

Über feministische Mythenbildung zum Nachteil der Frauen

Deutschlands Großkonzerne wollen die Frauenoffensive auf die Chefsessel unterstützen. In der Telekom sollen bis 2015 rund 30 Prozent Frauen Führungsverantwortung übernommen haben.

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Fast ein Drittel der Führungsmannschaft der Allianz-Versicherung soll, jedoch ohne Terminnennung, aus Frauen bestehen. Infineon will bis 2015 etwa 15 Prozent Frauen auf Chefsessel hieven. BMW hat sich bis 2020 eine Frauenquote im Führungskorps von 15 bis 17 Prozent verordnet.

 

10. Januar 2013, von Michael Klein, zuerst erschienen auf Sciencefiles.org

Eckhard Kuhla, erster Vorsitzender von Agens e.V., kommt das Verdienst zu, im European auf das Professorinnenprogramm aufmerksam gemacht zu haben, das seit 2007 und “fast unbemerkt von der Öffentlichkeit” vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Kultusministerien der Ländern konspirativ betrieben wird. 

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Ziel des Professorinnenprogramms ist es “Exzellenz und Chancengleichheit” herzustellen, und zwar dadurch, dass an deutschen Universitäten Stellen geschaffen werden, auf die sich männliche Akademiker gleich gar nicht bewerben dürfen. Es ist dies eine interessante Wendung von “Chancengleichheit”, die man in anderen Ländern und unter normalen, nicht vom Staatsfeminismus durch-ideologisierten Zeiten als offene Diskriminierung  von Männern und somit Ungerechtigkeit bezeichnet hätte, aber: times are changing – die Diskriminierung von gestern ist die “Chancengleichheit” oder besser: Gleichstellung von heute.

 

Zunächst die Fakten: Studentinnen überholen Studenten, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit. betragen die Frauenquoten  im Vergleich zu 1992[1] bei den Immatrikulationen:  49,5 %, den Studienabschlüssen 51,8% und den Promotionen 44,1%.

Damit liegt die Frauenquote innerhalb der Studentenschaft bei beachtlichen fast 50% , die Nachwuchs-Förderung von Akademikerinn müßte eigestellt werden – orientiert man sich nur quantitativ. Im Lehrbetrieb hat sich in den letzten 10 Jahren der Frauenanteil auch erhöht: Hinsichtlich der Habilitationen verdoppelte er sich auf  24,9%, während er sich bei den Professuren gar auf 19,2% verdreifachte.