Was Peter über Paul sagt, das sagt mehr über Peter als über Paul! Diffamierung und Denunziation gehören nicht zur linken Diskurskultur

Salvator

In der Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 23. Juli 2012, S. 9 ist ein bemerkenswert ausführlicher Artikel von Karl-Ludwig Baader erschienen, und zwar mit dem Titel: „Die Allmacht der Frauen – Eine Veranstaltung über Antifeminismus im Internet“.  Der Text lautet - in längeren Auszügen - wie folgt:

„Wie gut sich moderne Technik und atavistische Regungen vertragen können, zeigen viele Eintragungen unzähliger Internetforen. Sie sind der Tummelplatz von Hasspredigern, die sich im Schutz der Anonymität austoben.

 

Die Beschneidung der Vorhaut ist der älteste und am häufigsten durchgeführte operative Eingriff überhaupt. Lediglich bei vier Prozent der Jungen besteht eine medizinische Indikation zur Zirkumzision.

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Die Genitalbeschneidung von männlichen Säuglingen und Kindern wird in Deutschland zumeist aus rituellen Gründen praktiziert. Im Gegensatz zur weiblichen Genitalbeschneidung besteht für psychotraumatische Aspekte und mögliche Langzeitfolgen weithin kein Problembewusstsein. Ähnlich wie bei anderen typisch männlichen Gesundheitsrisiken, wie der erhöhten Suizidrate, dem frühen Herztod oder der verringerten Lebenserwartung, fehlt auch in Bezug auf die leidvollen Aspekte der Genitalbeschneidung von Jungen eine entsprechende Sensibilität.

 

Über Frauenquoten und andere unverdiente Beförderungen

Feminismus selbstgestrickt

Quotenpolitik ist vordergründig als Debatte über Gerechtigkeit angelegt. Unterstellt wird, dass Frauen von Männern am Arbeitsmarkt diskriminiert werden und damit ihre Gleichheitsrechte eingeschränkt werden. Quotenpolitik wird in einer Zeit propagiert, in der Frauen angesichts demografisch bedingter Verknappung von qualifizierten Arbeitskräften mit allen Mitteln in den Arbeitsprozess integriert werden sollen.

 

Das Baden-Württembergische Innenministerium hält eine Geschlechterquote bei der Aufstellung von Kommunalwahllisten für verfassungswidrig.

In der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 11. Juli 2012 (S. 2) ist eine kurze aber bemerkenswerte Meldung erschienen. Hier der kurze Artikel im Wortlaut:

„Frauenquote fällt durch

Stuttgart: Rückschlag im Kampf um eine Frauenquote in Parlamenten: In Baden-Württemberg hält das SPD-geführte Innenministerium die Einführung eines sogenannten Reißverschlussverfahrens bei der Aufstellung von Kommunalwahllisten für verfassungswidrig...“

 

Chancen bedeuten nicht Ergebnisse. Ergebnisgleichheit ist die Feindin der Chancengleichheit und Gleichberechtigung bedeutet nicht Gleichstellung!

SisyphusWie von Bettina Weiguny am 02. Juni 2012 vollkommen zutreffend konstatiert, steuert unsere Gesellschaft auf „Lauter verlorene Männer“ zu. Die ‚weibliche Brille‘, die uns im Rahmen unserer Sozialisation, die sich am ‚emanzipatorischen Fortschritt‘ orientiert, erziehend aufgesetzt wurde, sorgt dafür, dass wir bei jedweder gesellschaftspolitischen Fragestellung nahezu ausschließlich die Belange von Frauen in den Blick nehmen. Dies geschieht inzwischen so selbstverständlich, dass die meisten von uns, insbesondere in den jüngeren Generationen, dies gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Es ist nicht nur gewöhnlich geworden, es erscheint geradezu natürlich und dem Respekt vor dem ‚anderen‘, ‚besseren‘ Geschlecht einzig adäquat, bei allen Gesetzesvorhaben in der Politik, bei jedem Diskurs auf medialer Ebene zu gesellschaftlichen Themen, erst recht aber im Privatleben stets drauf zu schauen, wie es ‚den Frauen‘ damit geht, was sie – vermeintlich oder tatsächlich – (nicht) wollen, was ihnen gut tut, ob sie zufrieden sind etc.

 

Ideologien sind wie Krankheiten oder böse Geister. Sie beherrschen zeitlang das Denken und Leben der Menschen. Die meisten Menschen können sich ihnen kaum entziehen. Wie narkotisiert folgen sie ihnen. Auch ansonsten aufgeklärte und kritische Menschen sind von ihnen naiv begeistert und schalten bei ihrer Beurteilung ihre Kritikfähigkeit völlig aus.

Moderne Ideologien wie der Feminismus haben aus dem Scheitern älterer Ideologien, z. B. des Nationalismus und des Kommunismus, viel gelernt. Ihre Strategien und Vorgehensweisen sind sehr subtil geworden. Sie haben Mechanismen entwickelt, die es ihnen ermöglichen, ohne physische Repression ihre Ziele konsequent und ohne Widerrede durchzusetzen. Trotzdem hat der Feminismus mit älteren Ideologien vieles gemeinsam.

 

Geschichte

In Waisenhäusern und Erziehungsanstalten wurden Kinder und Jugendliche ab dem 19. Jahrhundert außerhalb von Familien erzogen. In Waisenhäusern betreuten vor allem Ordensschwestern unter der Leitung von Pfarrern die Kinder. In staatlichen Heimen wurden häufig Kinder und Jugendliche untergebracht, die “auffällig” geworden waren. In Erziehungsanstalten sollten sie zu vollwertigen Mitgliedern der Gesellschaft erzogen werden.

Die seelischen Schäden, die Kinder durch die Fremdunterbringung erwarben, sind als “Hospitalismus” bekannt. Die Missstände in den Heimen werden seit einigen Jahren aufgearbeitet. In der Gesellschaft galt es als Makel, “im Heim” gewesen zu sein.

Eine pädagogische Ausbildung des Personals in Heimen war damals nicht üblich. Erst ab den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts setzte sich durch, dass Erzieher pädagogisch ausgebildet sein sollten.

 

Über die Freiheit der Justiz und die Selbstbestimmung des Menschen.

Das kürzlich gefällte und rechtskräftige sogenannte „Beschneidungsurteil“ des Landgerichts Köln hat öffentlich hohe Wellen geschlagen. Auch Aussenminister Westerwelle meinte, sich kritisch dazu äußern zu müssen, mit Hinweis auf die „Weltoffenheit“ Deutschlands. Dabei übersah er wohl die Unabhängigkeit der deutschen Justiz. Hoffentlich wird diese jetzt nicht aus falscher politischer Rücksichtnahme bedroht. Das wäre eine schlimme Folge der aktuellen Debatte.

 

Wie selbstverständlich wird in der Gesetzgebung und in der Arbeitswelt von „gleicher Qualifikation“ gesprochen. Bei Bewerbungen um Arbeitsplätze orientiert man sich an der Satzung „Bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt“. Diese Satzung spielt eine wichtige Rolle in der Beschäftigungspolititk. Sie ist ein wichtiges Instrument, mit dessen Hilfe Frauen auf bestimmte Positionen gehievt werden. Doch kann es „gleiche Qualifikation“ überhaupt geben? Wenn ja, in welchen Berufen? Wie lässt sich Qualifikation bestimmen oder gar messen? Schauen wir uns einige Berufe an!

 

Wie der Standort Deutschland einer Ideologie geopfert wird.

Frauenförderung 2000 – 2010

In den letzten Jahren hat die deutsche Wirtschaft für die Frauenförderung Einiges getan. Die hierzu notwendigen Anstrengungen wurden seit dem Jahr 2001 weiter intensiviert. Hierbei hat sich die deutsche Wirtschaft am eigentlichen Zweck einer privaten und unternehmerisch geführten Unternehmung, nämlich der Erwirtschaftung von Gewinn, der Sicherung von Arbeitsplätzen, und des Standortes Deutschland unter immer schwieriger werdenden wirtschaftlichen und internationalen Rahmenbedingungen orientiert.

 


In westlichen Regierungen wie auch in internationalen Organisationen hat sich zusehends ein Staatsfeminismus institutionalisiert, dessen Basis die abstrakte Vorstellung eines „Patriarchats“ bildet. Doch sowohl in theoretischer wie auch empirischer Hinsicht ist die These des „Patriarchats“ nicht haltbar.

Kampf dem Patriarchat - Kampf einem Phantom

1. Die allgemeine These der Frauendiskriminierung durch das „Patriarchat“

Die konkreten frauenpolitischen Konzepte der Gegenwart enthalten eine Weltsicht, in der die Frauen als Opfer innerhalb des umfassenden, aber nicht näher theoretisch gefassten oder erklärten Systems des „Patriarchats“ von den Männern beherrscht und diskriminiert werden. Wegen der vermeintlichen Allgemeingültigkeit dieser Hintergrundaussage scheint es dann auch kaum noch notwendig zu sein, die realen Verhältnisse konkret, empirisch, differenziert und ergebnisoffen zu untersuchen.

 

Warum die neuerdings wieder forcierte Debatte um die angebliche Dringlichkeit eines höheren Frauenanteils in Aufsichtsräten, Vorstandsgremien oder sonst wo an den tatsächlichen Problemen unserer Lebens- und Arbeitsrealität völlig vorbeigeht

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Noch nie waren sie so wertvoll wie heute. Alle Welt möchte Frauen - vor allem in den Aufsichtsräten und Vorstandsetagen der Nation. Warum sie da nicht längst schon sitzen, die Angehörigen des besseren Geschlechts? Weil die Männer lieber unter sich sind und Frauen wegbeißen, die Anstoß an ihren schlechten Manieren nehmen könnten? Weshalb wir uns regelmäßig die Frisur an der "gläsernen Decke" ruinieren, an die wir stoßen, wenn wir nach oben wollen?