In westlichen Regierungen wie auch in internationalen Organisationen hat sich zusehends ein Staatsfeminismus institutionalisiert, dessen Basis die abstrakte Vorstellung eines „Patriarchats“ bildet. Doch sowohl in theoretischer wie auch empirischer Hinsicht ist die These des „Patriarchats“ nicht haltbar.

Kampf dem Patriarchat - Kampf einem Phantom

1. Die allgemeine These der Frauendiskriminierung durch das „Patriarchat“

Die konkreten frauenpolitischen Konzepte der Gegenwart enthalten eine Weltsicht, in der die Frauen als Opfer innerhalb des umfassenden, aber nicht näher theoretisch gefassten oder erklärten Systems des „Patriarchats“ von den Männern beherrscht und diskriminiert werden. Wegen der vermeintlichen Allgemeingültigkeit dieser Hintergrundaussage scheint es dann auch kaum noch notwendig zu sein, die realen Verhältnisse konkret, empirisch, differenziert und ergebnisoffen zu untersuchen.

 

Warum die neuerdings wieder forcierte Debatte um die angebliche Dringlichkeit eines höheren Frauenanteils in Aufsichtsräten, Vorstandsgremien oder sonst wo an den tatsächlichen Problemen unserer Lebens- und Arbeitsrealität völlig vorbeigeht

frau sucht etwas 86tholjo

Noch nie waren sie so wertvoll wie heute. Alle Welt möchte Frauen - vor allem in den Aufsichtsräten und Vorstandsetagen der Nation. Warum sie da nicht längst schon sitzen, die Angehörigen des besseren Geschlechts? Weil die Männer lieber unter sich sind und Frauen wegbeißen, die Anstoß an ihren schlechten Manieren nehmen könnten? Weshalb wir uns regelmäßig die Frisur an der "gläsernen Decke" ruinieren, an die wir stoßen, wenn wir nach oben wollen?

 

Vortrag an der Ohm Hochschule Nürnberg (30. April 2012)

„Jeder von uns muss noch ein bisschen was dazu lernen“ hat Helmut Schmidt einmal gesagt. Das gilt auch für mich. Gern lasse ich mich durch gute Argumente in der Sache eines Besseren belehren. „Die Gedanken sind frei“. Das sind Worte aus einem alten Volkslied, welches ich als Schülerin lernte. Dieser Satz hat mir so gut gefallen, dass ich ihn nie vergessen habe. Er ist quasi mein Lebensmotto geworden. Im Sinne dieser gedanklichen Freiheit habe ich Denkverbote für mich stets ausgeschlossen.

 



Nirgendwo werden Gehirnwäsche und mediale Manipulation so intensiv betrieben wie in der Debatte um die Frauenquote.

Gläserne Decke?

In bestehenden Unternehmen soll eine Frauenquote in den Vorstandsetagen eingeführt werden. Die Einführung der Fauenquote wird dabei als Gleichberechtigung deklariert. Frauen sind aber bereits gleichberechtigt. Bezogen auf die Wirtschaft bedeutet es, dass jede Frau wie auch jeder Mann das Recht hat, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Dort könnte sie einstellen und in den Vorstand berufen, wen sie möchte.

 

Kommentar eines Studenten zum FAZ-Artikel „Lauter verlorene Männer“ (02.06.12)

Die Grundstimmung, in der wir sozialisiert worden sind, und die Gesellschaft, in die wir nun, als jüngere Generation, hineinwachsen, ist ausgesprochen männerfeindlich, und zwar mit einer Intensität und gleichzeitig einer alltäglichen Selbstverständlichkeit, dass wir dies gar nicht mehr wahrnehmen bzw. bewusst verdrängen, um uns die eigene Machtlosigkeit ob des Unrechts, das uns widerfährt, nicht bewusst machen zu müssen.

 

Un-Heil

Mit „un-heil“ liefert der Autor Mario Lichtenheldt ein Buch, das vorrangig Jungen und deren Eltern ansprechen, sie über das Thema Phimose und Beschneidung informieren und sie über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären will.

Darüber hinaus möchte es natürlich auch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf ein Thema lenken, das bislang gesellschaftlich und politisch völlig ignoriert wird. Deshalb ist es auch grundlegend für alle geeignet, die sich zu dem Thema umfassend informieren möchten.

 

Im Mai 2011 wurde Monika Ebeling aus ihrem Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Goslar abberufen, weil sie sich in ihrer Gleichstellungsarbeit auch für Männer engagiert hatte. Im Buch „Die Gleichberechtigungsfalle“ erzählt Monika Ebeling nicht nur die Geschichte ihrer Abberufung.

Monika Ebeling fühlt mit ihrem Buch einem zentralen Manko der Geschlechterpolitik auf den Zahn. Sie stellt den Lesern die Fragen, die sie in ihrer Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte bewegten und ihr Leben verändert haben. Kann die Forderung nach Chancengleichheit ehrlich sein, wenn sie dort aufhört, wo die Nachteile und Benachteiligungen von Jungen, Vätern und Männern beginnen? Wie glaubwürdig ist eine Gleichstellungspolitik, in der Männer aus der Gleichstellungsarbeit sowohl mit ihren Anliegen als auch als Agierende ausgeschlossen werden? Und schließlich: Warum soll der Feminismus nicht kritisiert werden dürfen?

 

Sexistische Witze. Was gibt es da zu lachen? Wer denkt sich so etwas aus?

Früher dachte ich, dass es Leute gibt, die sich Witze ausdenken, um Freude zu verbreiten und möglichst viele zum Lachen zu bringen. Ich wollte auch so einer werden, bescheiden im Hintergrund wirken und Gutes tun. Ich wusste, dass es kein Beruf ist, mit dem man seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, aber ehrenamtlich wollte ich gerne als Witzerfinder tätig sein.

 

Über die negativen Auswirkungen des Feminismus

Fast jede Form des sozialen Wandels kann zu Konflikten führen. Denn Wandel löst komplexe Alltäglichkeiten auf, die sich innerhalb von Kulturen, sozialen Schichten, Ethnien und im Arrangement der Geschlechter als Selbstverständlichkeiten etabliert haben. Solchen Wandel wollte auch die Frauenbewegung bewirken. Sie hat es erfolgreich getan. Unter dem Einfluss des Feminismus hingegen, der ein Resultat der sich auflösenden Frauenbewegung war, wurden Konflikte des sozialen Wandels allerdings nicht gelöst, sondern absichtsvoll verschärft.

 

Was vom Manne übrigblieb

Im Folgenden möchte ich einige Bemerkungen zu Problemen der männlichen Identität in der heutigen Gesellschaft machen. Die Betonung liegt auf "Bemerkungen". Im Gegensatz zu der Lebenssituation von Frauen, die inzwischen eigentlich in allen Schattierungen und auf allen Lebensstufen sehr gut erforscht worden ist, sind Männerwelten bisher eher rudimentär beschrieben worden. Freuds "dark continent" sind heute die Männer, nicht mehr die Frauen. Das ist auch ein stückweit die Verantwortung von Männern, aber nicht nur.

 

Am 24. Mai erschien in der „Zeit“ ein merkwürdiger Artikel von André Schmitz, der, so war dort zu lesen, ein Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten in der Berliner Staatskanzlei ist. Unter der Überschrift „Wie weiß ist die Kunst? Wer kulturelle Vielfalt will, muss über Quoten für Migranten reden“ konnte man folgendes „Plädoyer“ lesen:

 

Auch männliche Migranten sind Opfer der Gesellschaft

Sie werden als Gewalttäter, Machos, Paschas oder Patriarchen bezeichnet, als Menschen, die lernunfähig sind, an ihren traditionellen Vorstellungen haften und sich in Deutschland nicht integrieren möchten. In der gegenwärtigen Integrationsdebatte werden sie als die Hauptverantwortlichen für die Integrationsprobleme betrachtet. Die Rede ist von den in Deutschland lebenden türkischen Männern.