Gesellschaft:

Petition zur Gleichstellung intersexueller Personen im Bundesgleichstellungsgesetz

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Ich fordere den Bundestag zu folgender Handlung auf:

Erweitern Sie das aktive und passive Wahlrecht der Gleichstellungsbeauftragten gemäß Bundesgleichstellungsgesetz auf intersexuelle Personen. Formulieren Sie das Bundesgleichstellungsgesetz dergestalt um, dass es intersexuelle Personen in jedem relevanten Aspekt einschließt.

Begründung:

Das Bundesverfassungsgericht entschied unlängst, dass neben den Kategorien "männlich" und "weiblich" eine dritte Kategorie im Personenstand zu schaffen ist, um den Rechten intersexueller Menschen zu entsprechen.

Das Bundesgleichstellungsgesetz bestimmt, dass die Tätigkeit einer Gleichstellungsbeauftragten nur von Menschen weiblichen Geschlechts ausgeübt werden darf. Ferner sind auch nur weibliche Personen berechtigt, die Gleichstellungsbeauftragte zu wählen. Diese Regelung ist obsolet.

eingereicht beim Petitionssausschuss des Bundestages

Diskutieren und unterzeichnen Sie das Anliegen auf openpetition.de

 

Die Gutmenschen-Null-Toleranz-Mentalität: eine zeitgenössische Kreation hohler Köpfe

„Leben und nur lebend lassen“

Die „Gutmenschen-Null-Toleranz-Mentalität“ (kurz: GNTM) breitet sich aus. Gemeint ist ein Nebel von Pseudo-Toleranz, der trendy, altruistisch und modern ist. Aber mit Toleranz nicht wirklich viel zu tun hat. Denn „wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ - so ihre Devise.

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Wer bei GNTM zuerst an das Fotoshooting in New York, die Fashionshow in Paris und am Ende „Germanys Next Topmodel“ dachte, der wird enttäuscht sein. Denn GNTM steht hier für „Gutmenschen-Null-Toleranz-Mentalität“. Und diese grassiert schon seit einiger Zeit um das Land. Wie eine Seuche bedeckt sie ihre Opfer und umhüllt sie mit einem Nebelschleier. Und wenn es denn so weit ist, merken diese nichts. Denn ihr Durchblick ist wie gewöhnlich. Getrübt, aber nicht anders als sonst.

 

Der aristokratisierte Individualismus - Freiheit zur Unfreiheit als Möglichkeitsbedingung des postmodernen Menschen

Jeder ist sein eigener Monarch

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Aufgrund des angestiegenen Wohlstandes und der damit verbundenen individuellen, materiellen Unabhängigkeiten könnte der Anschein entstehen, dass der Mensch freier denn je sei - hätte er sich jedoch nicht im Rahmen dieser möglichen Freiheit für die Unfreiheit entschieden. Denn der Einzelne ist aufgrund seiner Konstitution von bestehenden inneren, also physiologischen und sozialen Bedürfnissen abhängig, welche unter anderem durch Aspekte der Beschleunigung, der zunehmenden Digitalisierung (äußere Abhängigkeiten) und durch die Unterstützung des Einzelnen intensiviert werden.

 

Belästigung als neuester Schrei

Die #metoo-Kampagne trägt Züge einer hysterischen Hexenjagd. Erwachsenes Sexualverhalten braucht keine Twitter-Hashtags.

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Noch jemand, den Kevin Spacey begrapscht hat? Im Tagestakt heben Leute nun den Finger und rufen „#metoo“. Immer mehr springen auf den fahrenden Zug auf, nachdem schon die bloße Bezichtigung eines plumpen Annäherungsversuchs Anfang vergangener Woche große Wellen geschlagen hatte. Die Unschuldsvermutung galt für den Schauspieler von Anfang an nicht.

 

Die pervertierte Pseudogemütlichkeit. Flackern bis zum Ausbrennen

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Wir sind gefangen in einer nie endenden Stimulations- und Erregungsspirale. Wir flackern genauso unruhig und erratisch wie Kerzenlichter und wollen nur eines: leisten, leisten, leisten, oder anders ausgedrückt flackern bis zum Ausbrennen. Aber vielleicht macht gerade das uns glücklich?

 

Die AfD als antagonistischer Ausdruck einer ostdeutschen Identitätskrise

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Der Wahlerfolg der AfD kann als emotionaler Befreiungsschlag der sich jahrelang aufgestauten, unterdrückten und unfähig zu artikulierenden Frustration der Ostdeutschen verstanden werden. Es ist eine Befreiung vom sich selbst als absolut gesetztem hypermoralisierenden, kollektiven Willen, dessen fehlender, lebensnotwendiger Antagonist neu erfunden werden musste. Ob dieser im Gewand des Nationalismus oder der Ausländerfeindlichkeit erscheint, oder in einem Alternativen zu diesem alternativen Gewand bleibt uns überlassen.

 

„Weißsein“: Ein unsinniges Konzept

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Die linken Aktivisten, die Weißen eine kollektive, privilegierte Identität zuschreiben, sind nicht weniger irrational als die Rassisten, die sie bekämpfen.

Der Anblick der Neonazis, die am 12. August durch die Straßen von Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia marschierten, zeigt: Die Altlasten unserer Vergangenheit lassen uns nicht los. Oft drängen sie sich uns auf unerwartete und verwirrende Weise auf. 

 

Islamismus versus Populismus: Wer sind die Täter? Was wollen sie?

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Charlottenburg kann so schön sein: Die Sonne scheint, ein Eiswagen verteilt kostenlos Eis. Die SPD ist unterwegs und macht bürgernahen Wahlkampf mit dem grundsympathischen Tim Renner, der seine Broschüre, die „Tim Renner Das Rote Album" heißt, so gestalten ließ, dass sie an ein Booklet einer CD erinnert. Alles bestens. Mailen Sie ihm: tim[at]bundesrenner.de

Unter dem Track SICHERHEIT #WIRKLICHMACHEN heißt es:

„In Charlottenburg-Wilmersdorf hatten wir den ersten großen Anschlag mit islamistischem Hintergrund. Ein in Nordrhein-Westfalen registrierter Asylbewerber raste am 19.12.2016 in einem Lastwagen absichtlich in den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz und riss zwölf Menschen aus dem Leben."

 

Was denken die Anderen über mich?

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Soziale Phobie als das Grundproblem des Menschen

Die Angst vor (negativen) Meinungen der Anderen, auch soziale Phobie genannt, ist die Grundangst des Menschen. Sie liegt vielen anderen Ängsten zugrunde. Somit ist sie die Ursache vieler psychischer Krankheiten. Die Angst, Kontakt mit Menschen aufzunehmen, die Angst, vor vielen Menschen zu sprechen, oder generell die Angst vor Ablehnung sind Formen der sozialen Phobie. Soziale Ängste sind ein universelles Phänomen, d.h. alle Menschen haben sie mehr oder weniger. Doch nicht bei jedem werden sie pathologisch.

Geben wir dieser Angst nach, dann verlieren wir unser Selbst. Wir machen nicht das, was wir machen möchten, sondern das, was Andere von uns verlangen. Wir gehen nicht unseren Weg, sondern orientieren uns an den Meinungen der Anderen. Anders gewendet: Ohne die soziale Angst wären wir viel freier und könnten das machen, was wir machen möchten. 

 

Hate Speech mit GEZ-Gebühren?

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ARD und ZDF inszenieren sich in der Öffentlichkeit als Kämpfer gegen Hate Speech. Doch wie sieht es mit Hate Speech in den eigenen Formaten aus?

Nicht erst seit Justizminister Heiko Maas ein Anti Hate Speech-Gesetz einführen will, fragt man sich, was unter Hate Speech zu verstehen ist. Eine offizielle Definition gibt es bis heute nicht. Durch diese Unbestimmtheit wird die Kontroverse zu Heiko Maas neuestem Vorstoß zusätzlich verschärft. Je weniger klare, eindeutig überprüfbare Kriterien es gib, desto größer ist der Einfluss von Willkür bei der Beurteilung eines Beitrages.

 

„Transphobisches Stück Scheiße“ - eine Art Liebeserklärung

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Du musst dein Leben ändern, eine Art Liebeserklärung, eine kleine Video-Show und ein Veranstaltungshinweis

„Transphobisches Stück Scheiße" - das klingt nicht gerade vielversprechend. Dennoch. Der Beitrag von Tamara Wernli hat mich begeistert. Ich bin ihr richtig dankbar. It made my day. Das muss ich kurz erklären: Ihr Video hat mich nicht etwa begeistert, weil ich es gut finde, was sie uns da vorführt. Sondern weil sie ein Fenster aufgemacht und Jordan Peterson vorgestellt hat.

Jordan Peterson. Darauf habe ich gewartet.