Wenige Tage, nachdem ich meinen Blogbeitrag "Arme Jungs" veröffentliche, in dem ich auf miese Zustände für bildungsschwache junge Männer in der Leiharbeit hinweise, erhalte ich eine anonyme Email von "klytem".

Leiharbeiter-hgcs6729Sie stellt sich mir als Frau vor, die seit 20 Jahren selbstständige Unternehmerin in der Leiharbeit ist.  Sie schreibt, dass sie mit Männern nur deshalb Geld verdienen kann, weil sie, Klytem, ihre Stundenlöhne immer wieder drücken könnte.

An sich seien diese Männer für den Arbeitsmarkt wertlos. Sie schreibt weiter „die Schlange der selbst um die dreckigsten und gefährlichsten Arbeit flehenden Männer wächst“ und meint, mit ihr befreundete Betriebs-Ärztinnen würden Männer schon das "kranke Geschlecht" nennen.

Wer heute noch glauben würde, Frauen seien nicht schon längst auf der Überholspur, den nennt sie in ihrer Email an mich, naiv. Weibliche Dominanz würde wachsen und wachsen und wachsen, schreibt sie weiter. In ihrem Mutterland würde man schon von "the second sex" sprechen und Männer würden in Zukunft nur noch subordinierte Aufgaben in einem zukünftigen repressiven Matriarchat bekommen. Das nennt sie Evolution und hält es für eine gute Idee der Natur, an der sie aktiv mitarbeitet.

Gleichberechtigungsfalle-jkid8924Sie schreibt auch, der Mann, der es wagte, einen für die Leiharbeit kritischen Kommentar auf meinen Blog zu setzen, „wird umgehend freigesetzt (d.h. ihm wurde gekündigt! Anm. der Verfasserin), auf meine Anordnung beobachtet und denunziert von einem Mann, persönlichem Assistenten meiner Personalchefin!“

Ich versuche mich in eine solche Frau hinein zu fühlen und frage mich, was wohl in den Köpfen und in den Herzen solcher Unternehmerinnen und  Vertriebsdisponentinnen vorgehen könnte. Was für ein Mensch, was für ein Charakter steckt hinter dieser offen aggressiven Fassade?

Meine Informanten berichten mir, dass die Leiharbeitsunternehmen untereinander und Länder übergreifend gut vernetzt sind. Die Ware Mann kann nicht nur innerhalb eines Landes, sondern europaweit getauscht werden. Deutsche Männer sind in Osteuropa begehrt. Sie würden ordentlich arbeiten, seien sauber und willig, wurde einem Leiharbeiter von einer osteuropäischen Unternehmerin bestätigt. Man bekommt nicht nur hierzulande scheinbar schnell und einfach die Möglichkeit, als Unternehmerin in der Leiharbeit tätig sein zu können.

Die Bilanzen der Unternehmerinnen und Disponentinnen stimmen, wenn die eigenen Prämien und Bonuspunkte gehalten oder sogar noch gesteigert werden können. Männer werden z.B. im Zehnerpack verliehen, das spart Verwaltungsaufwand. Es gibt Büros, da sitzen eine Handvoll Frauen, die mehrere tausend Männer beschäftigen, d.h. billige und willige männliche Arbeitskraft hin und her transferieren, wie auf einem Schachbrett.

Für jeden Arbeiter ist es möglich, psychologische Gutachten zu erstellen oder zu organisieren. Manchmal sind diese bereits von der Agentur für Arbeit vorbereitet. So kann frau sehr gut einschätzen, in welcher psychischen Konstitution ein Mann ist oder wie viel Druck er auszuhalten in der Lage sein wird. Bei manch einem kann frau, ob seiner persönlichen Verzweiflung, den Stundenlohn wieder und wieder um ein paar Cent drücken. Männerschultern und -herzen halten ganz schön was aus.

Die Männer werden aus einer umfangreichen Datei heraus in ihrer Persönlichkeit und Belastbarkeit gescannt, um ihre Brauchbarkeit in Form von Noten bewerten zu können. Sog. "Einsermänner" werden hoch gehandelt und gern vermittelt. "Prism" ist laut Wikipedia ein „Planungswerkzeug für Ressourcenintegration, -synchronisation und -verwaltung“. In der Leiharbeit scheint es bereits Usus zu sein, PC Programme zu nutzen, um männliche Billigressourcen zu synchronisieren und zu verwalten. Stören tut das anscheinend niemanden und man fragt sich, wie solche Vorgehensweisen wohl mit dem Datenschutz und den Persönlichkeitsrechten dieser Männer vereinbar sind.

Es soll interne geheime Papiere geben, die strikt unter Verschluss gehalten werden. Etwa solche, die etwas darüber aussagen, wie hoch der Prozentsatz einheimischer bildungsschwacher Männer bleiben muss, damit die Wirtschaft im eigenen Land auch noch was von ihnen hat.

 

 

Datensammlungen ermöglichen auch die eine Prognose darüber, wie sich die Bildung der Jungen und Männer gegenüber der Bildung der Mädchen und Frauen zukünftig weiter entwickeln, d.h. verschlechtern wird. Prekäre Dokumente sollen in Tresoren verschwinden und man kann sie nur auf Antrag und unter Beaufsichtigung lesen, aber nicht kopieren und verbreiten.

Der Markt der Leiharbeit ist in vielen Teilen ein geheimer. Das machen auch diverse Reportagen deutlich, in denen Reporter versuchen, Kontakt mit den Unternehmerinnen und den Leiharbeitern aufzunehmen. Letztere fürchten persönliche Nachteile, insbesondere die Kündigung oder die bewusste Vermittlung in noch "schlechtere Arbeit".

Sogenannte "Einsermänner" bringen also der Unternehmerin am meisten Geld ein. Sie werden durch interne Fragebögen und Datenabgleich ermittelt. Fragebögen werden leider nicht erstellt, um von den Leiharbeitern zu erfahren, wie zufrieden die Männer in ihrem Job, mit ihren Aufstiegschancen, den Fortbildungsmöglichkeiten im Betrieb oder mit der allgemeinen Betreuung durch die Vermittlerinnen sind.

Es ist den Unternehmerinnen wichtiger zu erfahren, wie wenig Geld einen sog. "Billiglöhner" am Leben erhält und wie lange er bereit sein mag, diesem ausbeuterischen System zu dienen.  Es spielt für sie kaum eine Rolle, wann ein solcher Mann am Ende seiner Kraft sein wird und wie sein persönliches Leben dann wohl aussehen mag. Es gibt in allen europäischen Ländern genügend männliche Nachrücker, die sogar bereit sind, für noch ein paar Cent weniger und noch etwas schlechtere Arbeitsbedingungen zu arbeiten.

Man fragt sich, welche Fleischklopfer diese Männer so mürbe gehauen haben könnten, dass sie sich ein solches Leben und Arbeiten gefallen lassen?  

Ob sich Unternehmerinnen und Vertriebsdisponentinnen wohl wie "Herrenmenschen" fühlen könnten? Fühlen sie sich erhaben, wenn sie sich von ihren Leiharbeitern bekochen und bedienen lassen? Diese jungen Männer zaubern ein Buffet herbei, welches die Besprechungen der Unternehmerinnen versüßen soll. Sie reinigen penibel die WC´s  der Damen und würden ihnen sogar noch die Füße küssen, wenn ihnen das Vorteile einbringen würde. So jedenfalls erzählt es mir einer, der es wissen muss, weil er in diesem Geschäftsbereich tätig ist.

Glauben solche Unternehmerinnen ein gutes Werk zu tun und der Gesellschaft zu nutzen, weil sie schlecht ausgebildeten oder ungebildeten Männern Arbeit verschaffen? Es gab schon öfter den Irrglauben, mit ungerechten Mitteln gerechte Dinge tun zu können. Aber diese Rechnung geht am Ende nicht auf.

Ich frage mich, ob sich solche Frauen nachts mit zwiespältigen Gedanken sorgevoll in ihren Daunen in den Schlaf wälzen? Vielleicht, weil es ihnen in den Sinn kommt, dass die Arbeitshallen und Schlafcontainer bei Außentemperaturen unter 10 Grad nicht geheizt und die Blaumänner und Decken zu dünn sind? Vielleicht, weil sie wissen, dass wieder einmal viel zu viele Männer auf engstem Raum in einem elenden Gebäude zusammengepfercht schlafen müssen. Vielleicht, weil sie wissen, dass es keiner der Männer in ihrer Firma bis zur Rente schaffen wird? Vielleicht, weil sie daran denken, dass mal wieder ein ganzer Bus voll armseliger Kerle über Nacht von einem Land ins andere gekarrt wird, damit bei ihr in der Tasche der Rubel rollt?  

Leiharbeitern sollen der Personalausweis und das Handy abgenommen worden sein. Ist das überhaupt rechtens? Es gibt für Leiharbeiter oft keine Möglichkeit, mit der Familie Kontakt via Internet aufzunehmen. Diese Männer können sich kaum ein Busticket leisten, geschweige denn ein Taxi, um die Annehmlichkeiten oder Sehenswürdigkeiten der schönen Großstadt, in deren Industriegebiet sie arbeiten, genießen zu können. Die schlechte Bildung der Männer ist für die Unternehmerinnen ein echter Gewinn. Die Kerle können sich nicht mal miteinander unterhalten, weil der Sprachwirrwarr am Arbeitsplatz unüberbrückbar ist. Ihr schlecht eingeübtes minimalistisches Englisch hilft da kaum.

Mir wird von Betriebs-Ärztinnen erzählt, die die jungen Männer untersuchen, um deren Belastbarkeit einschätzen zu können. Ein Mann erzählt mir, dass er die Behandlung durch die Betriebs-Ärztin erniedrigend empfand. Sie hätte ihn dann auch von seinem Einsatzort nach Hause geschickt. Die Blutwerte waren schlecht und das Gewicht zu weit runter. Er solle sich erst mal zu Hause richtig satt essen, riet sie ihm. Er bekam eine Rückfahrkarte für einen Zug nach Hamburg und musste dann selbst sehen, wie er von dort in seinen 380 km entfernten Wohnort kam. Sein mutiger Einwand, dass Essen am Einsatzort sei vielleicht nicht angemessen kalorienreich, wurde vom Tisch gefegt.  

Wäre es nicht besser, wenn sich eine (Betriebs)-Ärztin dafür einsetzen würde, dass das Essen in der Kantine in ausreichender Menge vorhanden ist und der Arbeit entsprechende Kalorien beinhaltet? Wäre es nicht besser, die hygienischen Verhältnisse der Anzahl der Leiharbeiter vor Ort anzupassen, also die Anzahl der Toiletten und Duschen zu erhöhen, damit diese Männer einen Grundstandard an Hygiene einhalten können? Wäre es nicht im Interesse aller, Arbeitssicherheitsbestimmungen einzuhalten?

Die Leiharbeiter selbst wagen, aus allzu berechtigten Gründen, kaum Widerspruch noch setzen sie sich für ihre elementaren arbeitsrechtlichen Interessen ein. Ihnen fehlt es an Rückhalt, weil das System der Leiharbeit streng hierarchisch ist. Es wird unternehmerisch gehegt und politisch als arbeitsmarktpolitisches Allheilmittel gehandelt. Der Leiharbeiter scheint das unterste Glied in der arbeitsmarktpolitischen Kette zu sein.

Mir kommt es so vor, als wenn schon längst gesellschaftlich gewollt und politisch legitimiert eine Art Männerhandel betrieben wird. Besonders bildungsarme Männer sind davon betroffen und es trifft sogar solche Männer, die einen Realschulabschluss gemacht haben. Selbst der mittlere Bildungsweg scheint heute kein Garant auf einen guten Job zu sein, der einem Mann ein gutes lebenslanges Auskommen sichern könnte.

Es ist doch etwas faul, wenn die Unter- Unter-Arbeitsverträge nicht in der Muttersprache vorliegen und Männer Schriftstücke unterzeichnen müssen, deren Inhalte sie nicht lesen können. Welche politischen Entscheidungen haben dazu beigetragen, dass wir einen quasi rechtsfreien Raum haben, in dem auf archaisch anmutende Weise mit der Ware Mann gedealt wird. Könnte das etwa eine Art Sklaverei sein? Wen könnte man für diese menschenrechtlichen Verbrechen an diesen armen Männern politisch zur Rechenschaft ziehen?

Es stinkt doch zum Himmel, wenn der Leiharbeiter nicht direkt mit seiner Chefin sprechen darf, sondern alles über systemkonforme und eingeschüchterte Vorarbeiter oder brachiale weibliche Aufsichtspersonen laufen muss. Das Ganze riecht nach Arbeitslager.

In Litauen soll unlängst eine Textilfabrik abgebrannt sein. Dort sollen etwa 400 deutsche Leiharbeiter beschäftigt gewesen sein. Viele von ihnen sollen mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gekommen sein. Ist das keine Recherche und keinen Bericht in deutschen Medien wert? Und nun brannte ein Einfamilienhaus in Papenburg aus, in dem viel zu viele ausländische Leiharbeiter auf engstem Raum hausten. Tag für Tag kommen weitere erschreckende Indizien hinzu, die offenbaren, wie schlimm die Verhältnisse für Männer bereits sind.

An den Stadträndern einiger großer Städte sollen sich bereits eigene Männergesellschaften bilden. Hier suchen Männer vermeintlichen Schutz, die in der Mitte der Gesellschaft keinen Platz mehr erhalten.
Wie mir aus der Branche heraus erzählt wird, rutscht einer vorgesetzten Frau im unschuldigen Kostüm auch schon mal die Hand aus, wenn ein Mitarbeiter ihr im Wege steht. Eine soll gar so sehr zugeschlagen haben, dass die Sache in der renommierten Firma bis zur Führungsetage drang. Diese Straftat wurde allerdings nicht weiter verfolgt, aber im Gegenteil soll sie von oben vertuscht und gedeckt worden sein. Eine andere Unternehmerin soll mit ihren Pumps in Richtung des Leiharbeiters getreten haben, wie es eine alte Stute tut, die sich durch etwas gereizt fühlt. Diese Frauen denken und handeln in Kriegsmetaphern, sagt mir ein betroffener Mann.

"Sei friedlich und sauber, verhalte dich ruhig und angepasst", wird den Männern gesagt, dann könnt ihr weiter für uns arbeiten. Ihr seid ja selbst schuld, dass es mit euch so weit gekommen ist, treten die Damen nach.

TV Reportagen, wie jene über Leiharbeit bei Mercedes oder auf deutschen Schlachthöfen, zeigen meines Erachtens erst ein Minimum der Realität auf. Mir kommt es so vor, als wenn noch vieles unausgesprochen ist, und Menschen, die Informationen suchen, gegen gläserne Wände rennen. Es ist deutlich wahrzunehmen, dass Leiharbeiter von einem repressiven System umschlungen sind und auf jede Frage und jeden Widerstand  ihrerseits Repressalien folgen. Der Deckel auf diesem Topf klappert und er wird fallen!  

Ich frage mich, welche Gewerkschaft hier und jetzt für die berechtigten Interessen der Leiharbeiter einzutreten bereit ist? Können sich Leiharbeiter überhaupt organisieren? Können sie einen Betriebsrat gründen? Wenn Fragestellern Auskünfte verweigert werden und Betroffene aus Angst dringlich um Anonymität bitten, dann muss doch umso mehr darüber gesprochen werden.   

Mir wird jedenfalls immer deutlicher, wie dramatisch auch hier die Rolltreppe für Männer bereits abwärts geht, und kaum jemand ist bereit, den Schalter für das "Not-Aus" zu bedienen.

Aber Achtung! Diese Männer werden möglicherweise bald ein Gegengewicht schaffen. Sie werden eine Gemeinschaft gründen, in der Kameradschaft und Zusammenhalt wieder etwas zählen. Sie werden versuchen, allen Schikanen zum Trotz ein geheimes eigenes Leben aufzubauen und zu führen. Sie werden nicht den Kopf hängen lassen und auf dumme Gedanken kommen, sondern phantastische Pläne schmieden, um dieser menschenverachtenden Arbeitsstruktur zu entkommen. Warten wir´s ab!

Der Artikel erschien zuerst bei Geschlechterdemokratie.

 

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