22. Juli 2015, Redaktion

Trollig schmollten einst die Medienmacher dieses Landes, als das ehrenrührige Unwort "Lügenpresse" eine Wiedergeburt erfuhr - ein historisches Déjà-vu mit Beigeschmack. Ein Interview des Satirikers Detlef Bräunig mit dem SWR2 zum Thema "Maskulismus" dokumentiert exemplarisch die fragwürdige Qualität zeitgenössischen Journalismus.

mixer ggutfuqw

Der Interviewte, Detlef Bräunig, veröffentlichte auf Youtube den Original-Mitschnitt des Telefongesprächs mit dem SWR2-Journalisten. In der Zwischenzeit ist auch das Kondensat dieses Interviews auf SWR2 erschienen. Ein jeder möge nun selbst das Originalgespräch mit dem journalistischen Endprodukt vergleichen und sich ein eigenes Bild davon machen, wie deutsche Journalisten arbeiten.

Hier das Endprodukt auf SWR2: Der Geschlechterkampf der Antifeministen im Netz - Feindbild Frau

Und hier das Originalgespräch:

 

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren

Kommentare  

-2 # Malley 2015-07-22 15:46
Reichlich dilettantisch von dem Journalisten, dass er selbst Steilvorlagen Bräunigs wie Frauen würden so oft die Kinder zugesprochen, weil sie ihnen intellektuell so ähnlich wären, nicht zitierte. Wenn man Frauenfeindlichkeit nachweisen will, hätte man aus dem Interview noch viel mehr Honig saugen können.
Antworten
+5 # Detlef Bräunig 2015-07-22 18:49
Ich wusste, dass der SWR2 die Männerrechtler durch den Fleischwolf drehen wird. Es ist besser für die anderen, wenn der Journalist Witte mich dazu nimmt. Mich kratzt es nicht weiter.

Das Video habe ich ganz bewusst angefertigt und, von dem Inhalt abgesehen, haben wir alle doch ziemlich viel Spaß. Einen Journalisten der Lüge überführt. Das ist köstlich.
Antworten
-2 # Malley 2015-07-22 20:13
> Ich wusste, dass der SWR2 die Männerrechtler durch den Fleischwolf drehen wird. Es ist besser für die anderen, wenn der Journalist Witte mich dazu nimmt.

Und du hast dich mit den seriösen Männerrechtlern darüber abgestimmt, ob es ihnen etwas ausmacht, mit jemandem in Zusammenhang gebracht zu werden, der Frauen für minderwertig hält? Glaubst du, solche Statements helfen der Männerbewegung, ihre politischen Ziele zu erreichen?
Antworten
+1 # Detlef Bräunig 2015-07-23 18:17
Ich habe für mich gesprochen und nicht im Namen der "seriösen" Männerrechtler. Deswegen nenne ich mich Männeraktivist.

Ein "seriöser" Männerrechtler spricht nicht mit mir. Deswegen muss ich mir meine Gesprächspartner woanders suchen :)

Ein politischen Ziel verfolge ich nicht. Ich kläre auf. Das ist ein wesentlicher Unterschied.
Antworten