Gender-Mainstreaming ist Teil einer kardinalen Strategie - den sogenannten „positiven Maßnahmen". Demnach gilt es als Pflicht des Staates, benachteiligte Gruppierungen auszumachen und sie zwecks Kompensation zu privilegieren, sie letztlich also „positiv" zu diskriminieren.

Aber wer soll in den Genuss dieser „positiven Maßnahmen" kommen? An wen soll das Etikett der „Benachteiligung" vergeben werden? Und wer ist berufen, über all dies zu urteilen? Etwa der Staat? Wie soll der Staat sich ein objektives Urteil bilden ? Wie weiß er die Benachteiligten von den Privilegierten, die Würdigen von den Unwürdigen zu unterscheiden?

 

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