Ich hätte nie gedacht, dass es mir mal so gehen würde. Eigentlich bin ich ein optimistischer Mensch. Noch nie hatten wir so viele Möglichkeiten, uns zu entfalten, wie heute. Jeder kann leben, wie er es für richtig hält. Geschichte vollzieht sich in Pendelbewegungen, doch unterm Strich wird das Leben besser. Von alledem bin ich noch immer überzeugt. Aber im letzten Jahr hat sich etwas in mir verändert. Ich bin pessimistischer geworden in Bezug auf die Zukunft.

Gezeiten njhu7856 Häufig werde ich im Anschluss an eine Lesung aus einem meiner Kriminalromane aus der Weimarer Republik gefragt, ob ich Parallelen zwischen damals und heute sähe. Bis vor kurzem habe ich zwar Gemeinsamkeiten, auch erschreckende, benannt, aber immer hinzugefügt, dass man die Ausgangsbedingungen nicht vergleichen kann.

 

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Liebe Journalisten,

in aller Regel nehme ich von anderen Menschen zunächst das Beste an, bis mir das Gegenteil bewiesen wird. Aber ihr macht es einem wirklich nicht leicht.

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Ich kann mir gerade eben noch vorstellen, dass das Weglassen der einen oder anderen relevanten Information aus Unwissenheit geschieht. Etwa in einem Artikel über männliche Unterhaltspreller nicht darauf hinzuweisen, dass von den unterhaltspflichtigen Frauen sechsmal so viele ihrer Verpflichtung nicht nachkommen. Oder darüber zu schwadronieren, Armut sei weiblich, und dabei die neunzig Prozent Obdachlosen zu ignorieren, die nun mal männlich sind.

 

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Vor drei Jahren berichtete ich über die Schwierigkeiten, mit denen der polnische Regisseur Krzysztof Zanussi bei der Realisierung seines feminismuskritischen Films "Fremder Körper" (poln. "Obce Cialo", engl. "Foreign Body") kämpfen musste.

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Zanussi konnte seine Filme im kommunistischen Polen trotz zensuralen Drucks realisieren. Doch was die Kommunisten nicht vollbrachten, wäre beinahe einer feministischen Lobby gelungen. Sie verhinderte zeitlang die Finanzierung des oben genannten Films. Doch schließlich wurde der Film nach langen Querelen produziert und im Jahre 2014 in mehreren Ländern gezeigt.

 

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Die Süddeutsche Zeitung lieferte jüngst unter der Rubrik "Recherche" ein Dossier zum Themenkomplex "Gleichberechtigung der Geschlechter". Auffallend war die Einseitigkeit, mit der hier ausschließlich lobend feministische Positionen vorgezeigt wurden. Sodann mühte sich die Süddeutsche Zeitung ausgleichenderweise mit einem Beitrag zum Thema "Maskulismus" - ein Versuch, der nach Ansicht unseres Autors Lucas Schoppe gründlich misslang.

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Ein offener Brief

Sehr geehrter Herr Hurtz,

unter dem Titel Pöbeln für die Männlichkeit schreiben Sie in der Süddeutschen Zeitung über Menschen, die spezifische Nachteile von Männern und Jungen ansprechen. Da ich das auch öfter einmal mache, da ich aber auch davon überzeugt bin, weder zu pöbeln, noch allein für Männlichkeit einzutreten – und da es zudem bei der Süddeutschen Zeitung keine Möglichkeit der Gegenrede gibt – antworte ich Ihnen einfach einmal in einem Brief.

 

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Menschen, die eine andere Meinung als der politische und mediale Mainstream haben, werden als „Populisten“ bezeichnet. Das gilt insbesondere für Menschen, die eine rechte oder angeblich rechte Meinung vertreten. Sie werden als „Rechtspopulisten“ bezeichnet.

Menschenmenge klmj8796 Die Etikettierung des politischen Gegners als „Rechtspopulist“ dient dazu, ihn in die rechte Ecke zu stellen und dadurch mundtot zu machen. Das funktioniert in Deutschland sehr gut, und zwar aufgrund der unrühmlichen deutschen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

 

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Als vor einem Monat schon wieder ein Text zur Verteidigung der Gender Studies in einer überregionalen Zeitung erschien, hatte ich keine Lust mehr. Die Vielfalt zum Schweigen bringen heißt dieser Text, verfasst von der Gender-Forscherin Franziska Schutzbach, erschienen in der Schweizer Wochenzeitung.

Geschlechter nhux1946 Dass es Kritikern der Gender Studies irgendwie bloß um eine „Verunsicherung“ angesichts der „Vielfalt“ heutiger Lebensentwürfe ginge, ist mittlerweile so variantenarm, häufig und einfältig wiederholt worden, dass es sich kaum lohnt, darüber noch einmal zu schreiben.

 

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Oder: Wie man mit einer Unterstellung die Meinungsfreiheit einschränken kann

 

Hate Speech wird immer häufiger Andersdenkenden unterstellt, um sie zu diskreditieren und mundtot zu machen. Es werden Stimmen laut, Facebook- und Twitter-Accounts wegen Hate Speech zu sperren. Der Begriff Hate Speech dient somit dazu, die Meinungsfreiheit einzuschränken.

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Doch was bedeutet Hate Speech? Wie lassen sich Äußerungen als Hass-Äußerungen identifizieren? Und wie sollten erwachsene Menschen mit Hass-Äußerungen umgehen?

 

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Neues vom Frauen unterdrückenden Patriarchat meldet die Washington Post. Die Zeitung spricht von einer "radikalen, gefährlichen Zukunft":

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On Thursday, the organization’s Broadband Commission for Digital Development released a damning "world-wide wake-up call" on what it calls "cyber VAWG," or violence against women and girls. The report concludes that online harassment is "a problem of pandemic proportion" — which, nbd, we’ve all heard before.

 

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Der Deutsche Genderkongress 2015 macht auf die dringende Notwendigkeit einer konstruktiven Männerpolitik in unserer Gesellschaft aufmerksam. Hierfür ist eine faire, nicht-sexistische Behandlung von Männern in unseren Medien unabdingbar. Die folgenden Absätze erklären, in welchen drei Bereichen verantwortungsbewusste Journalisten besonders gefordert sind.

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1. Berichten Sie über männliche Opfer ebenso intensiv wie über weibliche.

Wenn in Medienbeiträgen immer wieder von "unschuldigen Frauen und Kindern" unter den Opfern die Rede ist, führt die Menschenrechtsaktivistin Dr. Charli Carpenter in ihrem gleichnamigen Buch aus, dann trägt das dazu bei, dass männliche Opfer als weniger tragisch erscheinen oder gleich vollständig unsichtbar gemacht werden. Zu ähnlichen Ergebnissen führen die Analysen des Professors für Politikwissenschaft Adam Jones.

 

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Es war die vielleicht einzige Sendung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, bei der Feminismus und Gender nicht als Nationalheiligtümer dargestellt wurden, die man auf keinen Fall kritisch in Frage stellen darf: die "Hart-aber-"Fair"-Talkrunde am 2. März dieses Jahres mit dem Titel "Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn?"

Zensur jkth6924 Viele Zuschauer wagten daraufhin die Hoffnung, dass mit dieser Sendung die Gleichschaltung unserer Leitmedien bei diesem Thema endlich einmal durchbrochen war. Bei einem Talk in gemischter Runde statt nur unter Gleichgesinnten und Mikrofon-Hinhaltern sahen sowohl die von den Leitmedien ansonsten gefeierte Feministin Anne Wizorek als auch der Grünen-Chef Anton Hofreiter alt aus, und das, was sie zum Thema Gender von sich gaben, entpuppte sich vor Millionen von Zuschauern als heiße Luft.

 

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Nicht nur im Bereich Menschenrechte kommen Männer zu kurz. Dasselbe gilt für die Gesundheitspolitik (was natürlich letzten Endes auch ein Menschenrecht, das Recht auf Leben, betrifft).

AIDS fbvdsthzNäheres verrät die akademische Analyse Men’s heightened risk of AIDS-related death: the legacy of gendered HIV testing and treatment strategies von Kathryn Dovel, Sara Yeatman, Susan Watkins und Michelle Poulin.

 

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... und andere sachliche Worte der Zeit für Kritik an den Gender Studies

In der Zeit hat die Kulturjournalistin und Deutschlandradio Kultur-Redakteurin Catherina Newmark gerade einen Text veröffentlicht, in dem sie Kritikern der Gender Studies vorwirft, ihre Kritik lediglich Aus Angst vor einem anderen Leben zu üben: aus Angst also vor einer Änderung bestehender Verhältnisse, aus Angst davor, dass Menschen anders leben könnten, als es gängigen Normen entspricht.

chromosomesDa der Kommentarbereich nur knappe Texte erlaubt, schreibe ich hier meinen Kommentar dazu.

 

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