Der Menschenrechtsaktivist Aaron Rhodes äußert Bedenken gegen die gesetzliche Frauenquote, die in der Debatte zur Frauenquote bis dato kaum Beachtung fanden.

Menschenrechte-aubg6234 Aaron Rhodes ist ein bekannter Menschenrechtsaktivist. Er ist Mitbegründer von Freedom Rights Project, einer Initiative, die sich mit der Menschenrechtsproblematik im internationalen Recht beschäftigt. Rhodes engagiert sich weltweit für die Einhaltung von Menschenrechten.

 

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Postmoderner Anti-Humanismus versus Humanismus als Lebensorientierung

Postmoderne Denker wie Michel Foucault, Jacques Derrida oder Jacques Lacan, werden als Anti-Humanisten bezeichnet.(1) Michel Foucault, der wohl prominenteste Denker der Postmoderne, lehnt den Humanismus ausdrücklich ab.

MenschenKreise Doch was versteht Foucault unter „Humanismus“ und aus welchen Gründen lehnt er ihn ab? Hat er etwas gegen die Hervorhebung der besonderen Rolle des Menschen?

 

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"Since the Nigerian Islamic radical group Boko Haram kidnapped over 100 schoolgirls in mid-April, the media and the American government have been up in arms over this outrage. With over 200 girls in captivity, Boko Haram warned that they may sell the children into slavery."

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"Beginning the night of the kidnappings on April 16 and continuing ever since, the press has devoted relentless focus to the crisis in Nigeria."

 

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Meine Eltern sind Bildungsaufsteiger, kommen aus typischen Arbeiterberufen und gehören so zu den Menschen, die der deutschen Sozialdemokratie besonders viel zu verdanken haben. Sie sind beide seit Jahrzehnten Mitglieder der SPD, haben über lange Zeit nie etwas anderes gewählt – so wie ich auch lange ausschließlich für Rot-Grün gestimmt habe.

In den letzten Jahren hat sich das geändert – durch meine eigenen Erfahrungen als ausgegrenzter Vater, aber natürlich auch durch die Position der SPD dazu.

 

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19. Oktober 2012, von Arne Hoffmann

Jörg & Miriam Kachelmanns "Recht und Gerechtigkeit" und das mediale Echo

Ich hatte in meinen Blogs immer wieder über das Gerichtsverfahren gegen Jörg Kachelmann berichtet, aber besonders eilig damit, mir sein Buch darüber zu besorgen, hatte ich es offen gesagt nicht. Das lag an vielen Gründen: Durch die intensive mediale Berichterstattung hatte ich den Eindruck, über diesen Prozess jetzt schon eher überinformiert zu sein. Was konnte man da von einem Buch des Angeklagten mehr erwarten als noch mehr Kleinklein nach dem Motto "Das wurde behauptet, aber in Wirklichkeit war es so ...".

 

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Die Beschneidungsdebatte ist geprägt von Ignoranz und Sexismus. Ignoranz in Bezug auf die sexuelle Anatomie des Mannes und in Bezug auf die frauenverachtenden Ursprünge des Amputationsrituals. So kommt es zur Tabuisierung jeglichen Vergleichs von weiblicher und männlicher Genitalverstümmelung. Dieses Tabu ist sexistisch aus Ignoranz, und damit der eigentliche Skandal dieser Debatte.

Bis zum Kölner Beschneidungsurteil war ich wie fast jeder der Überzeugung, dass die weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) eine schwere Menschenrechtsverletzung sei, die männliche „Beschneidung“ (Male Genital Mutilation, MGM) jedoch eigentlich kein Problem darstelle. Die Debatte der letzten Wochen und die Flut an Informationen über männliche „Beschneidung“ haben das gründlich geändert. Informationen im Übrigen, die für alle frei zugänglich sind.

 

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