Die epochalen Visionen Stalins von der Gleichheit der Menschen, von Harmonie und Fortschritt haben im 21. Jahrhundert in Frankfurt am Main, dem deutschen Zentrum des Finanzkapitalismus, eine überraschende Verwirklichung gefunden.

Schnurgerade, breite, endlose und graue Alleen, gewaltige kubische Häuserblocks ohne jede Individualität, die schnörkellosen kahlen Fronten nur von Fensterschlitzen durchbrochen, weisen in die Zukunft des wirklich neuen sozialistischen Menschen, der ganz im Marxschen Sinne erst auf dem Höhepunkt und als Vollendung des entwickelten Kapitalismus entstehen kann.

 

Weiterlesen...

 

Über die Hintergründe und Konsequenzen einer kritischen Sichtweise auf den Feminismus

Ich schreibe derzeit an meinem zweiten Essay über den Feminismus. Er ist fast fertig und wird in Buchform wohl eine Länge von 350 bis 400 Seiten erreichen.

links-rechts

Man kann sich denken, dass ich seit Beginn meiner Beschäftigung mit dem Thema, zu datieren auf August 2012, eine Menge von Texten gelesen habe. Die Bücher ergeben zusammen ca. drei Regalmeter; die Artikel, Blogeinträge usw. aus dem Internet sind kaum zu zählen.

 

Weiterlesen...

Andrea Nahles folgt, wie sie in ihrem Buch Frau, gläubig, links: Was mir wichtig ist selbstbewusst verkündet, der Weisung: „Mach’s wie Gott: werde Mensch“! Doch wie hält es die SPD mit Menschen, die keine Frauen sind?

SchiffSchlagseite-lnhg6724

„Wer die menschliche Gesellschaft will ...“, heißt es ihrem Parteiprogramm – nun, das will jeder! Ich kenne keinen, der etwas dagegen hätte (außerdem ist es „alternativlos“, wie Angela Merkel sagen würde, bei Tieren spricht man nicht von „Gesellschaft“), doch - Halt! - es geht noch weiter: „ ... muss die männliche überwinden.“

 

Weiterlesen...

Wenige Tage, nachdem ich meinen Blogbeitrag "Arme Jungs" veröffentliche, in dem ich auf miese Zustände für bildungsschwache junge Männer in der Leiharbeit hinweise, erhalte ich eine anonyme Email von "klytem".

Leiharbeiter-hgcs6729Sie stellt sich mir als Frau vor, die seit 20 Jahren selbstständige Unternehmerin in der Leiharbeit ist.  Sie schreibt, dass sie mit Männern nur deshalb Geld verdienen kann, weil sie, Klytem, ihre Stundenlöhne immer wieder drücken könnte.

 

Weiterlesen...

„Gerechtigkeit“ ist im Alltagsbewusstsein ein ebenso gängiger wie unscharfer Ausdruck. Dass dieser oder jener Sachverhalt ungerecht sei, das wird gerne und häufig vorgeworfen.

MännerArmut-kash6719Und es wird damit die Erwartung verknüpft, dass der angesprochene andere Mensch doch bitte unmittelbar einsehen müsse, dass die Aussage, es bestehe eine Ungerechtigkeit, berechtigt und zu unterstützen sei.

 

Weiterlesen...

Die Vision, menschliche Arbeit könnte weitgehend von Robotern übernommen werden, sollte angesichts des Geburtenrückgangs zum Gegenstand einer politischen Debatte werden. Und nicht nur angesichts des Geburtenrückgangs.

Roboter-klas1278Als ich ein kleiner Junge war – das war Ende der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts -, sah ich einen Fernsehbericht und traute nicht meinen Augen: Roboter haben Autos zusammengebaut. In der Produktionshalle sah ich keinen einzigen Menschen.

 

Weiterlesen...