Manchmal verrät sich die Systempresse. Drei Zeitungen, ein Bild.

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Drei Zeitungen, ein Bild. Drei Zeitungen, die in ihrer Selbstbeschreibung unterschiedlicher nicht sein könnten: die TAZ, die FAZ, die Süddeutsche. Drei Zeitungen, die vorgeben, ein breites Spektrum an Meinungen zu repräsentieren. Linksaußen, liberal-konservativ, gemäßigt links. Ich weiß nicht, ob es Ihnen auch aufgefallen ist: Alle drei titelten mit einem identischen Foto.

 

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Sozialpaternalismus ist eine Wortschöpfung, die ich gerade vorgenommen habe. Ja, und wo ich gerade dabei bin, den Begriff zu reklamieren, muss ich einräumen, dass ich zu schnell gewesen bin, mit meinem Innovations-Anspruch: Eine Suche in Google Scholar bringt für Deutschland immerhin 31 Einträge, eine Suche nach dem englischen Korrespondenten “social paternalism” erbingt immerhin 421 Einträge.

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Es gibt also schon einige Wissenschaftler vor mir, denen dieser Begriff in den Sinn gekommen ist. Das ist schön, da fühlt man sich nicht so alleine.

 

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Es fängt gut an. Ich mag die Leute, die hier vorübergehen, sie sind mir auf Anhieb sympathisch. Ich sitze etwa eine Stunde lang in Hanoi auf einer Bank am Hoan-Kiem-See - dem See des zurückgegebenen Schwertes - und gucke sie mir einfach nur an: junge Familien, die heiter und entspannt wirken und sich zwanglos berühren.

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Es liegt eine Stimmung in der Luft wie an einem Urlaubsort. Na, gut. Es ist ein zufälliger Blick, ein subjektiver Eindruck. Doch ich bin nicht allein damit. Auch Erich Wulff hat das so erlebt und beschreibt es in seinem Buch „Vietnamesische Versöhnung: Tagebuch einer Vietnam - Reise 2008 zu Buddhas und Ho Chi Minhs Geburtstag“.

 

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Ich sag’s ja immer: Bei uns ist der größte, schärfste und gefährlichste Zensor nicht der Staat, sondern die Gesellschaft selbst.

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Und gerade der Feminismus betreibt das immer schlimmer, etabliert bei uns die Zensur immer stärker.

 

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In einer demoralisierten Gesellschaft wird der Ruf nach Legalisierung der Sterbehilfe immer lauter – da ist ein Haken dabei.

Viele Menschen sind plötzlich mit einer furchtbaren Gewissheit konfrontiert: Sie werden mitten im Leben von einer sicher tödlichen Erkrankung befallen oder sehen am Ende ihres Lebens einem sicheren Siechtum entgegen.

 

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Wer derzeit mit einer psychischen Störung diagnostiziert wird, der wird dies in den USA auf Grundlage der Diagnosekriterien wie sie im noch aktuellen DSM IV, dem Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorder, und in Europa auf der Grundlage von ICD-10, der International Classification of Diseases (ICD) festgelegt sind.

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Mit beiden Klassifikationssystemen verbinden sich erhebliche Probleme: Die Diagnosekriterien sind subjektiv und weich, die auf íhrer Grundlage erstellten Diagnosen oft nicht verlässlich und zuweilen schlicht falsch. Die subjektiven und weichen Kriterien, die von Psychiatern genutzt werden und die aufgrund ihrer Beliebigkeit jedem Wissenschaftler den Schweiß auf die Stirn treiben, sind über die letzten Jahre unter erhebliche Kritik geraten.

 

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Diversity ist ein Modebegriff, der auch in der Betriebswirtschaftslehre und in der unternehmerischen Praxis eine gewisse Rolle spielt. Aber es ist eine naive Selbsttäuschung oder ein Ausdruck von Einfalt zu meinen, mit diversity sei Vielfalt im Sinne von Heterogenität gemeint. Fragt man, was der Begriff wirklich - und das heißt praktisch - bedeutet, dann stößt man auf eine strategische sprachpolitische Täuschung.

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Es fällt auf, dass es immer mehr – meist amerikanische - Begriffe gibt, die entweder unübersetzbar sind (z. B. Gender Mainstreaming) oder auf deren Übersetzung – im Sinne von: Was genau ist damit gemeint? – bewusst verzichtet wird (z. B. doing gender), denn es ist sprachpolitisch gar nicht gewollt, dass hierüber Klarheit hergestellt wird.

 

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