Rezension des Buches „Sehnsucht nach Wahrheit“ von Christa Maria Bauermeister

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Die Initiatorin und Herausgeberin dieses Buches war Oberstudienrätin am Alfelder Gymnasium, hat sich nach Herausgabe des Buches jedoch versetzen lassen. Dieser Wunsch nach Versetzung steht im Zusammenhang mit der Haltung des Kollegiums und des Schulleiters des Alfelder Gymnasiums, Andreas Unger. Seine distanzierende Erklärung zum Projekt „Geld & Leben“ ist im Buch mit abgedruckt worden (S. 666).

 

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Ich habe getan, was ein Mann von Zeit zu Zeit tun muss – und wofür es den ganzen Mann braucht.

Ich habe mich in einer Bibliothek als Leser angemeldet. Weil ich auch unterwegs und auswärts Sorge dafür trage, Zugang zu einschlägiger Literatur, Juris Datenbanken usw. zu haben. Unterschätzt das nicht. Das Anmelden in einer Bibliothek kann ein Abenteuer sein, gegen das sich Indiana Jones im Tempel des Todes wie das Sandmännchen ausnimmt.

Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe mich im Laufe meines ereignisreichen Lebens sicherlich in weit mehr als zwei Dutzend Bibliotheken von der Gemeindebibliothek Unterföhring bis hin zum Bundesgerichtshof sowie in diversen Ländern und Spitzenuniversitäten wie Harvard, MIT, Stanford herumgetrieben. Und überall ist das irgendwie alles anders, überall gibt es andere Sitten, Gebräuche und Verhaltensweisen, die man mit noch so viel Erfahrung nicht vorhersehen kann und die den jeweiligen Bibliothekarinnen (aus irgendwelchen Gründen immer Frauen) stets ermöglichen, den Neuankömmling von oben herab wie einen törichten Dumpfling zu belehren. Schon die Arten des Zugangs, der Ausleihe und der Rückgabe unterliegen einem erstaunlichen Variantenreichtum. Eine Vereinheitlichung ist offenbar nicht gewollt.

 

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19. Oktober 2012, von Arne Hoffmann

Jörg & Miriam Kachelmanns "Recht und Gerechtigkeit" und das mediale Echo

Ich hatte in meinen Blogs immer wieder über das Gerichtsverfahren gegen Jörg Kachelmann berichtet, aber besonders eilig damit, mir sein Buch darüber zu besorgen, hatte ich es offen gesagt nicht. Das lag an vielen Gründen: Durch die intensive mediale Berichterstattung hatte ich den Eindruck, über diesen Prozess jetzt schon eher überinformiert zu sein. Was konnte man da von einem Buch des Angeklagten mehr erwarten als noch mehr Kleinklein nach dem Motto "Das wurde behauptet, aber in Wirklichkeit war es so ...".

 

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Der von der Politik in Sonntagsreden gerne beschworene „mündige Bürger“ hat in Zeiten der Eurodauerkrise einen schweren Stand. 

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Gerade jetzt offenbart sich besonders drastisch, wie wenig unser politisches Führungspersonal noch in seine eigene Urteils- und Handlungskraft vertraut und wie sehr es sich gleichzeitig scheut Verantwortung zu übernehmen. Dabei zeigt die Politikerkaste eine zunehmend offener zu Tage tretende Geringschätzung gegenüber ihrem Souverän: dem Volk – das sich ja gerade aus der Gesamtheit aller mündigen Bürger zusammensetzt, wie jeder weiß, der im Politikunterricht seiner Jugendtage auch nur ein bisschen aufgepasst hat.

 

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Baron Byron

Dass die Leiden geschiedener Väter auch in der Vergangenheit nicht unbekannt waren, daran möge in der Woche der Frankfurter Buchmesse das folgende erschütternde Gedicht des englischen Romantikers George Gordon Noel, 6th Baron Byron, kurz Lord Byron genannt, in der Übersetzung von Heinrich Heine, erinnern. Er sandte es 1816 seiner Frau Annabella Milbanke, die nach kurzer Ehe mit der gemeinsamen kleinen Tochter zu ihren Eltern geflohen war - wovor, darüber streiten die Biographen und Literaturwissenschaftler bis heute.

 

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Eine intelligente Alternative zum Gender-Mainstreaming

Erinnert sich noch jemand? Die Sexualhysterie der deutschen Medien erreichte Mitte letzten Jahres einen Höhepunkt. Das reale alter ego des Herrn Kaiser von der Hamburg-Mannheimer reiste nach dessen Rückzug aus der Werbung ins Gellért-Hotel nach Budapest, wo er mit vielen Kollegen ein (nach Zeugenaussagen: rauschendes) Sexfest feierte. Das eigentlich justiziable Problem lag in der Absetzbarkeit der Kosten.

Die beteiligten Wesen weiblichen Geschlechts wurden von der deutschen Presse meist Frauen genannt, weil selbst der lateinisch-saubere Fachausdruck „Prostituierte“ Zweifel an der Opferrolle aufkommen lassen könnte, die „Frauen“ im medialen Diskurs unbedingt zukommt.

 

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Ausgangspunkt dieses Beitrags ist eine eMail, die mir ein Leser vor einiger Zeit geschickt hat. Darin berichtet er von einem Schriftwechsel mit der BAG Wohnungslosenhilfe e.V., dessen Ziel für ihn darin bestand, die Angabe der BAG, dass 74% der Obdachlosen männlich und 26% weiblich sind, zu verifizieren. Entsprechend hat er bei der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. nachgefragt – und wie es bei eMail-Wechseln mit Institutionen in Deutschland offensichtlich üblich ist, hat er keine Antwort erhalten.

 

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