Hate Speech wird immer häufiger Andersdenkenden unterstellt, um sie zu diskreditieren und mundtot zu machen. Der Begriff Hate Speech dient somit dazu, die Meinungsfreiheit einzuschränken.

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Über die Opfergesellschaft und das narzisstische, globalisierte Ich

Das Auftreten narzisstischer Persönlichkeitsstörungen hat über Jahrzehnte hinweg in unserer Gesellschaft zugenommen. Jedoch findet zugleich neben einer gesellschaftlichen Globalisierung auch eine individuelle, narzisstische statt. Nämlich die des eigenen Ich. Diese drückt sich in einer kollektiv, organisierten Opfermentalität aus, wie es z.B. der Radikalfeminismus oder die politische Korrektheit tut.

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Wir leben in einer Zeit des Schreckens. Überall lauert Gefahr. Von rechts, von links, von unten oder von oben (nicht im politischen, sondern im metaphorischen Sinne). Sie ist ständig da, kann unerwartet auftauchen und das Ich in Schrecken versetzen. Denn „Ich bin Ich, also bin Ich, und zwar Ich der Mittelpunkt der Welt". So kann man das heutige Lebensmotto der meisten beschreiben. Das Ich als das Zentrum, das Absolute der Welt, um das sich alles dreht.

 

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Der Philosoph Daniel von Wachter unterschied in einem Vortrag vor drei Jahren zwischen zwei Arten von „Philosophie“: Es gebe einmal die „literarische oder existenzielle Philosophie“, die „oft dunkel, geheimnisvoll, kryptisch, quasireligiös“ sei, sich „oft unklar und unscharf ohne Definitionen“, dafür aber „mit langen Sätzen“ ausdrücke.

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Diese Art von Philosophie stelle „keine klare Frage“, formuliere „keine klare These“, bringe „keine Argumente“ und „keine Untersuchung der alternativen Positionen“. Von Wachter nennt als Beispiele Sartre und Camus, die vor allem Literatur produziert haben, ferner Nietzsche, der kaum Argumente bringe, sowie Heidegger, dessen „Wortbrei“ kein Mensch lesen könne, aber auch Hegel, der kaum klare Thesen nenne und gegen deren Gegenthesen verteidige.

 

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Oder: Wie die Dialektik der Aufklärung die Verbreitung der Aufklärung verhinderte

Die Kritische Theorie, auch "Frankfurter Schule“ genannt, gehört zu den einflussreichsten philosophischen Strömungen des 20. Jahrhunderts. Ihr programmatisches Werk ist die 1947 von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno verfasste Dialektik der Aufklärung.

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Bild: Jjshapiro in der Wikipedia auf Englisch, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6633571, Bild beschnitten

Darin formulieren die beiden Hauptvertreter der Kritischen Theorie ihre folgenreiche Kulturkritik. Ihre Hauptthese lautet: Die Aufklärung schlägt in Gegenaufklärung um; fortschrittliche Ideale werden in ihr Gegenteil verkehrt. Die Aufklärung mündet in Unterordnung, skrupellose Machtausübung und Gewalt – sie mündet letztlich in Faschismus.

 

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Gestern trat das neue Sexualstrafrecht in Kraft. Was ich von dem „Sind Sie für oder gegen Vergewaltigung Hype" halte, habe ich ja schon oft genug kundgetan. Sei's drum.

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Da ist sie also nun. Die sagenumwobene „Nein hießt Nein Regelung" oder besser gesagt „Jede Art von mutmaßlich entgegenstehendem Willen heißt jetzt Nein". Wer das genau feststellen will, wann man Sex will und wann nicht und woran man das als Richter, der ja dann im Zuge einer Anzeige genau hierüber entscheiden werden muss fest macht - keine Ahnung.

 

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Mit Netzsperren und öffentlichkeitswirksamen Kampagnen wird gegen sogenannte „Hate Speech“vorgegangen. Besser wäre es, rassistischen und anderen Vorurteilen sachliche Argumente entgegenzusetzen.

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Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der Hate Speech. Im Englischen wird der Begriff benutzt, um herabsetzende sprachliche Äußerungen zu kennzeichnen, die vermeintlich Ausdruck von Hass sind. Misstrauen gegenüber dem Begriff ist angebracht. Wie andere politisch korrekte Modephrasen aus dem angloamerikanischen Raum, etwa „check your privilege“ oder „mansplaining“, ist er geeignet, Andersdenkende mundtot zu machen, ohne sich mit deren Argumenten auseinandersetzen zu müssen.

 

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Der Wirtschaftswissenschaftler Günter Buchholz hat in einem bemerkenswerten Artikel zum Thema „Leitkultur“ fünf geistige Strömungen genannt, die die Grundlage unserer Leitkultur bilden: die griechische (1) und die römische Antike (2), das Judentum (3), das Christentum (4) und die Philosophie der Aufklärung (5), die mit einer besonderen Form von Wissenschaftlichkeit verbunden ist.

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Die Frage nach den Grundelementen unserer Kultur ist angesichts der großen Zahl von Migranten, die nach Deutschland und Europa kommen, von höchster Aktualität. Menschen, die nach Deutschland und Europa einwandern und sich integrieren oder gar assimilieren möchten, müssen die Grundelemente unserer Kultur kennenlernen und sich mit ihnen auseinandersetzen.

 

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