Pebs' Programmtipp der Woche (und für die nächsten 4 Jahre)

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Wenn es nach den deutschen Journalistinnen und Journalisten geht, ist das Rennen um das Weiße Haus entschieden. Hillary wird’s machen. Niemand gibt Donald Trump auch nur die geringste Chance, diesem rechtspopulistischen Ekel, dem nichts außer Hetze, Mies- und Angstmachen, Aufwiegeln, Abschotten und Spalten einfällt. Einem aufgeblasenen Kerl, der in seinem ganzen Leben außer seinem Scheckbuch noch kein Buch in der Hand hatte, der sich vorm Militärdienst in Vietnam drückte; ein Pleitier von hohen Graden, der sein Milliardenvermögen vermutlich erschwindelte. Die Sache ist also klar.

 

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Es liegt so etwas in der Luft in diesen Tagen. Eine Unruhe, die das politische Ende Angela Merkels wohl ankündigt. Das braucht niemanden wirklich zu besorgen. Ein Kanzlersturz ist nichts Außergewöhnliches in Deutschland.

Mehr als die Hälfte der sieben deutschen Bundeskanzler ist nicht abgewählt, sondern gestürzt oder mehr oder weniger unsanft aus dem Amt gedrängt worden – erinnert sei an Ludwig Erhard 1966, an Willy Brandt 1974, an Helmut Schmidt 1982 und an Gerhard Schröder 2005. Alle mussten gehen, weil sie keine Mehrheit mehr hinter sich hatten.

Jetzt ist eben Angela Merkel dran. Alles halb so schlimm. 10 Merkel-Jahre sind ja auch genug.

 

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Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

mich drängt es Ihnen Dank zu sagen für Ihr beherztes Nichtstun und Ihr entschlossenes Abwarten bei der Bewältigung der Griechenlandkrise. Wieder einmal hat sich - wie zwischenzeitlich alle Welt an Ihnen bewundert - Ihre überragende Führungskunst bestätigt.

 

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Dank der modernen Reproduktionsmedizin und nicht zuletzt dank der Auflösung der abendländisch-patriarchalischen Werteordnung haben sich für den Mann ganz neue „Windows of Opportunity“ geöffnet, so weit wie kaum jemals zuvor in der Geschichte.

 

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Karl Marx hat in einer seiner sprachlich wohl gelungensten Analysen zeitgenössischer Ereignisse, der Streitschrift "Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte" aus dem Jahre 1852, treffsicher notiert: „Hegel bemerkte irgendwo, dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.“

Eine Tragödie ist das wirklich nicht, was dieser Tage in und um Athen herum passiert. Eher eine Bouffonnerie, die amüsiert, zumindest zum Schmunzeln einlädt. Eine Farce, wie Marx sagen würde.

 

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Der Domestizierung des Mannes hat das Düsseldorfer Amtsgericht mit seinem Urteil vom 20. Januar 2015 (Az. 42 C 10583/14) einen schweren Schlag versetzt. Wie schwer dieser Schlag sein wird, lässt sich heute noch nicht abschätzen. Das Urinieren im Stehen, so stellten die Düsseldorfer Richter fest, sei heute trotz aller Umerziehungsbemühungen „durchaus noch weit verbreitet“, früher sei es sogar „herrschender Brauch“ gewesen.

 

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