Hamburg, 12.09.2013: Jungenleseförderung wird es nach dem Willen der Bundesregierung nicht geben. Das hat eine Anfrage der geschlechterpolitischen Initiative MANNdat bei der Bundesjugendministerin Schröder ergeben.

Die Regierungsfraktion aus CDU/CSU und FDP hat 2011 selbst den Antrag Drs. 17/5494 zur Jungenförderung, der noch im gleichen Jahr vom Bundestag angenommen wurde, eingereicht. Darin hieß es u.a.:

 

Weiterlesen...

In der letzten Woche waren die Absurditäten in der Piratenpartei einmal mehr Thema auf Genderama. Das brachte mich dazu, mich intensiver mit der Frage zu beschäftigen, warum eine Partei, die weit überwiegend von Männern gegründet und etabliert wurde, für Sektierer aus dem feministischen Lager derart anfällig ist.

SchiffSchlagseite-lnhg6724

Und wie kam es überhaupt zum Niedergang dieser Partei? Noch vor wenigen Jahren erschien sie vielen von uns als eine neue politische Hoffnung auch und gerade für Jungen und Männer, deren Anliegen in den Altparteien kaum bis gar nicht vorkommen.

 

Weiterlesen...

Wenn ich mich richtig erinnere, war es Václav Havel, der einmal gefordert hat, Politikern zu verbieten, Kinder auf den Arm zu nehmen, sich mit ihnen ablichten zu lassen und sie so für die eigene Präsentation zu benutzen. Ich mache mir diese Forderung jedenfalls gern zu eigen und möchte sie auf Wahlkampfplakate ausweiten.

Kinder sind für die beauftragten Werbeagenturen offenbar Mittel der Wahl, wenn es darum geht, der Inhaltsleere in den Positionen Erwachsener den Anschein der Lebensfreude und Vitalität zu geben.

 

Weiterlesen...

Offener Brief

an den Bundestagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden der "GRÜNEN/ BÜNDNIS 90", Jürgen Trittin, bezugnehmend auf den Essay von Harald Welzer "Das Ende des kleineren Übels", Spiegel 22/ 2013 und die Erwiderung von Jürgen Trittin "Kämpfen oder Schmollen", Spiegel 27/ 2013

Juergen Trittin

Vor der Wahl ist nach der Wahl!

Auch nach der Wahl wird es eine Perspektive für künftige politische Führung nur mit einem Mehr an direkter Demokratie geben!

"Der Volksmund, der heute gab, wird morgen nehmen, ganz nach Laune." (Horaz)

Wenn jetzt wieder die Bühne des Bundestagswahlkampfes eröffnet wird, ist es immer förderlich, in die Vergangenheit zu schauen, um die gegenwärtige gesellschaftliche Situation in einen Zusammenhang mit der Politik der Vergangenheit zu bringen und den darin handelnden Akteuren. Dieses werde ich hiermit beispielhaft tun.

 

Weiterlesen...

Viele Kommentatoren haben aufgrund der jüngsten Vorschläge der Grünen, von denen der zu einem fleischlosen Tag in deutschen Kantinen nur der spektakulärste ist, festgestellt, dass diese Partei etwas Oberlehrerhaftes hat.

GemüseVegetarisch-argu8752

Nicht ohne Grund sehen manche auch einen messianischen Weltverbesserungsdrang, der schon ideologische Züge trägt. Eine Partei der Besserwisser mit höherem Bewusstsein, die die Wahrheit gepachtet haben.

 

Weiterlesen...

Die geplante EU-Tabakrichtlinie wird zur Zeit von der deutschen Politik verhandelt. Hier und in der aktuellen Printausgabe beschreibt Novo-Redaktionsleiter Johannes Richardt, was es mit der neuen Richtlinie auf sich hat und wieso Menschen, denen Freiheit etwas bedeutet, dagegen Widerstand leisten sollten.

European-Commission-5478db827trvc47r6282

Schon lange missfällt der Europäischen Kommission der Lebensstil von Rauchern: zu ungesund, zu unvernünftig und zu teuer. Doch auch wenn sie es sich vielleicht noch so sehr wünscht, hat sie nicht die Macht, das Rauchen ganz zu verbieten.

 

Weiterlesen...

Das politische  Links-Rechts-Schema wirkt heute zu Recht vielfach veraltet, zum Teil deshalb, weil es Probleme gibt, die – wie die ökologische Krise – unabhängig von politischen Positionen die ganze Menschheit betreffen.

marx

Hinzu kommt, dass diese Begriffe verpönt sind: die ehemals Rechten („Deutschnationale“, „Konservative“) und die ehemals Linken („Sozialisten“, „Sozialdemokraten“) sehen sich heute alle in der MITTE stehen, was immer das auch bedeuten mag.

 

Weiterlesen...