Wir leben nicht, um zu arbeiten, sondern wir arbeiten, um gut zu leben.

Leben und Arbeit - Arbeit und Leben

Jede menschliche Gesellschaft muss auf der Grundlage der jeweiligen natürlichen Bedingungen und der von den vorhergehenden Generationen geschaffenen Umständen eine nachhaltige Lebenserhaltung anstreben und verwirklichen. In biologischer Hinsicht gehört hierzu die Fortpflanzung der Gattung sowie die Bewahrung der natürlichen Existenzgrundlagen, in wirtschaftlicher Hinsicht die Organisation der gesellschaftlichen Arbeit. Denn durch gesellschaftliche Arbeit werden die notwendigen Mittel zur Lebenserhaltung erzeugt: Nahrung, Kleidung, Behausung sowie Mittel und Werkzeuge der Arbeit selbst decken die Grundbedürfnisse der Menschen und ermöglichen darüber hinaus ihre Entwicklung und kulturelle Entfaltung in gesellschaftlicher Praxis.

 

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Seit dem Hereinbrechen der Finanzkrise wird davor gewarnt, „die“ Banker, „die“ Wirtschaft oder „das“ Wirtschafts- und Finanzsystem verantwortlich zu machen.

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Das Wort von der Managerschelte macht die Runde. So richtig das auch ist, so falsch die Konsequenz, überhaupt niemanden in die Verantwortung zu nehmen, nicht einmal symbolisch. Ein Plädoyer an die Massenmedien dafür, endlich an prominenter Stelle mehr Namen zu nennen – und zwar nicht die von Instituten, sondern von Personen.

Wer soll die Republik aus dem Schuldental retten? Früher einmal, es wird, wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, noch zu Zeiten der Schröder-Regierung gewesen sein, titelte die „taz“ anlässlich der neoliberalen Hartz-IV-„Reformen“: Arme, Alte und Kranke sollen es sein.

 

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- zuerst erschienen auf Sciencefiles.org

Wann immer etwas nicht der Norm entspricht, Marktergebnisse unvorhergesehen und nicht erwartungsgemäß ausfallen, wenn Krisen entstehen, Bubbles platzen, wenn Chaos ausbricht und entsprechend chaotische Konsequenzen nach sich zieht, dann erfolgt unvermeidbar und mit schöner Regelmäßigkeit der Ruf nach dem Staat.

Der Staat soll Banken, die sich verkalkuliert haben, aus der Patsche helfen. Der Staat soll seine Bürger vor allem was deren Gesundheit beeinträchtigen könnte, schützen. Der Staat muss die Industrie dazu verpflichten, die Umwelt nicht zu belasten, die Atomkraft nicht zu nutzen, Autos zu erfinden, die weniger Benzin brauchen, der Staat muss Innovationen fördern, ermöglichen und finanzieren und am besten ist es, wenn der Staat für das Paradies auf Erden sorgt.

 

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Zuerst erschienen auf Sciencefiles.org

Staatliche Regulierer rechtfertigen ihre Eingriffe in den Markt gerne mit dem geflügelten Wort des Marktversagens. Marktversagen liegt, so könnte man lakonisch feststellen, immer dann vor, wenn ein paternalistisch Inspierierter in einen freien Markt eingreifen will, weil er sich durch die Regulierung des Marktes Vorteile verspricht. Aber selbstverständlich sind staatliche Regulierer nie von egoistischen oder partikularen Interessen getrieben und eben gerade kein Beispiel für den homo oeconomicus, der in all seinen Handlungen nach dem maximalen Nutzen strebt. Nein, Regulierer sind weitgehend allwissende Altruisten, die genau wissen, wo es hapert, was es zu regulieren gilt, wie es das “Was” zu regulieren gilt, und was unser aller Vorteil durch die Regulierung ist.

 

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