Zum lehrreichen Hoax der „Academic Grievance Studies“: Wie Adolf Hitler einmal einen wichtigen Beitrag zur feministischen Forschung leistete

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Der Text „Academic Grievance Studies and the Corruption of Scholarship“ von Helen Pluckrose, James A. Lindsay und Peter Boghassioan ist sicherlich einer der wichtigsten Texte über die Entwicklung der akademischen Universitäten, der in den letzten Jahren erscheinen ist. Entsprechend wird er auch von anderen Wissenschaftlern kommentiert, obwohl er gerade erst veröffentlicht wurde. Auch für deutsche Universitäten ist er relevant.

 

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Die Ostfalia Hochschule schmückt sich aktuell mit einem Forschungsprojekt. Sein Titel lässt mich anfangs schmunzeln, sein Inhalt macht mich sodann ratlos, aber die Hintergründe geben allerhand Anlass zu schallendem Gelächter: „Die Elektromobilität ist WEIBLICH - Ein Transferprojekt zur Begeisterung von Frauen für E-Mobilität “.

Es handelt sich weder um ein Gender-Studies-Projekt noch um eine Gleichstellungsmaßnahme. Dahinter verbirgt sich vielmehr knallhartes Gender-Marketing. Sein einziger Zweck erschöpft sich darin, einer leicht zu manipulierenden, weiblichen Zielgruppe ein nutzloses Produkt zu verkaufen. Dieses nutzlose Produkt ist ein VW E-Golf – aber eins nach dem anderen.

 

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Ein Fall in Ferdinand von Schirachs Buch „Schuld" handelt von einem jungen Ehepaar. Sie sind finanziell abgesichert und wünschen sich in naher Zukunft Kinder. Ein glückliches junges Paar. Bis der Mann der sexuellen Belästigung an einer Minderjährigen angeklagt und auch verurteilt wird. Er muss 2 Jahre ins Gefängnis, verliert seine Frau und all seine Perspektiven. Nachdem er wieder frei ist, rollt ein Anwalt seinen Fall erneut auf und es stellt sich heraus, dass das Mädchen und auch die Zeugin (ebenfalls ein junges Mädchen) eine Falschaussage gemacht hatten. Der Mann hatte ihnen nie etwas getan.

 

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In der Wissenschaft geht es immer seltener um den Erkenntnisgegenstand. Stattdessen dreht sich zum Beispiel alles um die Frage, wer die längere Publikationsliste hat.

 

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Zwei Wochen lang, berichtet der "Merkurist", fanden an der Universität Eichstätt die Aktionstage "Gesellschaft macht Geschlecht" statt. Dort wurden Themen behandelt wie was bedeutet Genderismus, was Anti-Genderismus und wie kann man Gegenmaßnahmen zum Anti-Genderismus entwickeln, also einen Anti-Anti-Genderismus? (Schon die Fragestellung, wie man sich gegen abweichende Argumente "wehren" könne, sagt einiges.) Die Teilnehmer dieser Veranstaltungen gingen allerdings kaum über die Veranstalter selbst hinaus; in der ersten Woche etwa waren es gerade einmal sechs Besucher.

 

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Wissenschaftliche Publikationen werden zunehmend weniger als Bücher verfasst, sondern in Form überteuerter Artikel, bei denen Qualität und die Einzelleistung des Forschers auf der Strecke bleiben.

 

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Gerichte verurteilen nicht selten auf einer dürftigen und damit auch fragwürdigen Erkenntnisgrundlage wenn sich lediglich zwei kontradiktorische Aussagen gegenüberstehen.

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Seit der Verschärfung des Sexualstrafrechts Ende 2016 hat sich die Anzahl der angeklagten Sexualdelikte nicht zuletzt im Zuge der stetig an gesellschaftlicher Bedeutung gewinnenden „Sexismusdebatte" merklich erhöht - doch das wesentliche Problem der Sexualstrafverfahren ist geblieben: In dem Großteil der angezeigten Fälle steht Aussage gegen Aussage. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass es beim Sex selten Zeugen gibt - Und selbst wenn Sachspuren wie Sperma, Epithelzellen vom Penis, benutzte Kondome oder sonstiges gesichert werden, beweist dies allein zumindest unter erwachsenen Beteiligten noch keine Straftat, wenn seitens des Beschuldigten einvernehmlicher Sex geschildert wird.

 

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