Rezension zu „Die freie Gesellschaft und ihre Feinde“

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Wir leben in Zeiten, in denen zentrale Ideale unserer Zivilisation verletzt und ihre Errungenschaften rückgängig gemacht werde. Zu diesen Idealen gehört vor allem die Freiheit, genauer: die Meinungsfreiheit. Ihre Verletzung findet in vielen relevanten Bereichen unserer Gesellschaft statt, z.B. in der Wissenschaft. Der Physiker Ralf B. Bergmann analysiert den Verlust der Freiheit und zeigt Wege auf, wie die Freiheit wiedererlangt werden kann.

 

Frauenministerin Franziska Giffey (SPD) will ihren mutmaßlich erschwindelten Doktortitel nicht mehr führen: Ist sie damit aus dem Schneider?

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Wie zahlreiche Medien berichten, hat Franziska Giffey ihren Doktortitel jetzt "zurückgegeben". Diese Aktion begleitete sie mit einer Erklärung, die weit von einem Schuldeingeständnis entfernt ist. Stattdessen wirkt Giffey vor allem genervt, wenn nicht sogar angepisst darüber, dass man sie mit einer solchen Sache immer noch belästigt und nicht endlich in Ruhe lässt. Die Berliner Morgenpost berichtet:

 

Offener Brief an den Wissenschaftsrat

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Die Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank hat die Evaluation der „Gender Studies“ durch den Wissenschaftsrat beantragt. Doch wird die Evaluation sachgerecht durchgeführt und welches Gewicht werden dabei kritische Argumente haben?

 

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Für die Aufklärung des 18. Jh. war die Wissenschaft das Instrument der Welterklärung. Sie zeigte Wege (Methoden) auf, die Welt rational, d.h. gemäß der menschlichen Vernunft, zu erklären. Die Aufklärung übernahm dabei Vieles von voraufklärerischen Denkern, die Weichen für die neuzeitliche Wissenschaft stellten. Sie fügte ihren Überlegungen jedoch eine praktische Komponente hinzu, und zwar den Anspruch, die Welt nicht nur zu erklären, sondern auch zu verbessern, präziser: die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.

 

Die „Scientists for Future“ vermengen Wissenschaft mit politischem Aktivismus - kann das funktionieren?

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Politik und Wissenschaft sind ein ungleiches und unverträgliches Paar: das Telos der Wissenschaft ist das Streben nach Erkenntnis und Wahrheit - dasjenige der Politik ist Macht. Anders ausgedrückt ist die Wissenschaft ein "Truth Seeking Game", während die Politik ein "Power Seeking Game" darstellt. Die Vermischung beider Spielarten ist ausgesprochen gefährlich, da ihre jeweiligen Spielregeln zueinander inkompatibel sind - so beschreibt es der berühmte Sozialpsycholge Jonathan Haidt.

 

Führen die Gender Studies eine ideologische Hexenjagd? Obschon nüchtern, sachlich und wissenschaftlich argumentiert, sichern sich die Autoren von „Gender Studies“ womöglich den Status zum Genderfeind Nummer 1.

 

Wir müssen aufhören, Männern selbst die Schuld für ihre psychischen Probleme zu geben.

Viele Kampagnen zur seelischen Gesundheit teilen eine Gemeinsamkeit: sie versuchen Menschen dazu zu bewegen mehr Zeit für Gespräche aufzubringen. Gespräche gelten hierbei als Ausdruck emotionaler Alphabetisierung und werden als essenzielle Voraussetzung für gutes seelisches Befinden und psychologische Resilienz angesehen.

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Die Aufforderung, sich im Gespräch zu öffnen, bildet auch den Stoff üblicher Erzählweisen, wenn es um die psychische Gesundheit von Männern geht. Klischeehaft wird Männern in solchen Diskussionen häufig Störrigkeit, Gleichmütigkeit und selbstzerstörerische Schweigsamkeit zugeschrieben.

 

Zum lehrreichen Hoax der „Academic Grievance Studies“: Wie Adolf Hitler einmal einen wichtigen Beitrag zur feministischen Forschung leistete

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Der Text „Academic Grievance Studies and the Corruption of Scholarship“ von Helen Pluckrose, James A. Lindsay und Peter Boghassioan ist sicherlich einer der wichtigsten Texte über die Entwicklung der akademischen Universitäten, der in den letzten Jahren erscheinen ist. Entsprechend wird er auch von anderen Wissenschaftlern kommentiert, obwohl er gerade erst veröffentlicht wurde. Auch für deutsche Universitäten ist er relevant.

 

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Ein Fall in Ferdinand von Schirachs Buch „Schuld" handelt von einem jungen Ehepaar. Sie sind finanziell abgesichert und wünschen sich in naher Zukunft Kinder. Ein glückliches junges Paar. Bis der Mann der sexuellen Belästigung an einer Minderjährigen angeklagt und auch verurteilt wird. Er muss 2 Jahre ins Gefängnis, verliert seine Frau und all seine Perspektiven. Nachdem er wieder frei ist, rollt ein Anwalt seinen Fall erneut auf und es stellt sich heraus, dass das Mädchen und auch die Zeugin (ebenfalls ein junges Mädchen) eine Falschaussage gemacht hatten. Der Mann hatte ihnen nie etwas getan.

 

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In der Wissenschaft geht es immer seltener um den Erkenntnisgegenstand. Stattdessen dreht sich zum Beispiel alles um die Frage, wer die längere Publikationsliste hat.

 

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Zwei Wochen lang, berichtet der "Merkurist", fanden an der Universität Eichstätt die Aktionstage "Gesellschaft macht Geschlecht" statt. Dort wurden Themen behandelt wie was bedeutet Genderismus, was Anti-Genderismus und wie kann man Gegenmaßnahmen zum Anti-Genderismus entwickeln, also einen Anti-Anti-Genderismus? (Schon die Fragestellung, wie man sich gegen abweichende Argumente "wehren" könne, sagt einiges.) Die Teilnehmer dieser Veranstaltungen gingen allerdings kaum über die Veranstalter selbst hinaus; in der ersten Woche etwa waren es gerade einmal sechs Besucher.

 

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Wissenschaftliche Publikationen werden zunehmend weniger als Bücher verfasst, sondern in Form überteuerter Artikel, bei denen Qualität und die Einzelleistung des Forschers auf der Strecke bleiben.