Wissenschaft:

Rufmord: Medien unterschreiben Unterlassungserklärung

Am kommenden Wochenende findet an der Universität Frankfurt ein wissenschaftlicher Kongress zur Verhinderung häuslicher Gewalt statt. Ohne sich mit den Inhalten befasst zu haben, fantasierten Politiker der Grünen und der SPD einen homosexuellenfeindlichen Kongress herbei. Auf Cuncti haben wir darüber berichtet. Journalisten hatten die Behauptungen unhinterfragt ohne Recherche übernommen - nun mussten sie eine Unterlassungserklärung abgeben. Die Veranstalter des Kongresses äußern sich in einer Pressemitteilung:

Der Veranstalter des Kongresses Familienkonflikte gewaltfrei lösen, Prof. Dr. Gerhard Amendt, wurde im Vorfeld des Kongresses vom Onlinemagazin “Merkurist” mit rechtswidrigen Ausgangsbehauptungen und Denunziationen seiner Person überzogen. Die Media Kanzlei Frankfurt/Hamburg hat Merkurist ​daraufhin abge​mahnt.

Zahlreiche weitere Medien beriefen sich auf die rechtswidrige Berichterstattung des “Merkurist” und druckten diese ungeprüft ab. 

Daraufhin hat das Onlinemagazin "Merkurist" eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben und müsste im Wiederholungsfall der Äußerungen eine angemessene Vertragsstrafe an Herrn Amendt zahlen.

Der Büroleiter der Media Kanzlei Hamburg Dr. Tobias Hermann ​bemerkt hierzu:​ 

“Es kommt leider häufiger vor, dass Drittmedien ungeniert von der rechtswidrigen Quelle abschreiben und sich die Rechtsverletzung auf diese Weise schnell vertieft. Auf diese Weise kann schnell eine Art Medien-Tsunami entstehen, den es zu stoppen gilt."

Dr. Severin Müller-Riemenschneider, Partner der Kanzlei aus dem Frankfurter Büro:

“Wir konnten der Fortsetzung der Denunziationen von Prof. Dr. Amendt im Vorfeld des Kongresses erfolgreich entgegenwirken, indem mehrere Medien eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben bzw. die beanstandeten Äußerungen gelöscht haben. Auf diese Weise konnten wir den Kritikern des Kongresses den Wind aus den Segeln nehmen."

Professor Amendt:

“Es wird immer häufiger zur Unsitte, unerwünschte Forschungsergebnisse durch Denunziation zu diskreditieren. Wir haben diesem Versuch erfolgreich einen Riegel vorgeschoben und hoffen auf einen ungestörten Kongressverlauf.”

 

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